Dienstag, Juli 07, 2026

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Bau | Immobilien

Moderate Tonnagenerhöhung für LKW mit schweren Aufbauten schafft sinnvolle Lösung für Wirtschaft, Umwelt und Gesellschaft.

LKW auf Autobahn

Der Fachverband der Stein- und keramischen Industrie begrüßt die im Nationalrat beschlossene KFG-Novelle, die eine Erhöhung der höchstzulässigen Gesamtgewichte von LKW mit schweren Aufbauten wie Kippvorrichtungen oder Ladekran umfasst. Künftig dürfen diese Fahrzeuge innerhalb von einem Radius von 75 km das bisher zulässige Gesamtgewicht um das Eigengewicht dieser Aufbauten überschreiten. "Diese Aufbauten sind für einen effizienten Baustellenverkehr unverzichtbar, reduzieren aber durch ihr hohes Eigenwicht die Nutzlast der Fahrzeuge maßgeblich. Mit der moderaten Tonnagenerhöhung wurde nun ein richtiger und wichtiger Schritt hin zu einem emissionsärmeren und effizienterem LKW-Verkehr gesetzt", sagt Geschäftsführer Andreas Pfeiler.

Die Erhöhung der höchstzulässigen Gesamtgewichte für diese Fahrzeugtypen schaffe eine Win-Win-Win-Situation. "Sie spart hunderttausende LKW-Fahrten pro Jahr, verringert damit die Verkehrsemissionen im regionalen Bereich und entlastet so die Anrainerinnen und Anrainer", so Pfeiler. Gleichzeitig würden CO₂-Emissionen und Treibstoffverbrauch deutlich reduziert. Darüber hinaus stärke die Novelle die regional strukturierte österreichische Bau- und Baustoffwirtschaft und sichert Wertschöpfung und Arbeitsplätze in den Regionen.

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