Sonntag, Oktober 18, 2026

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Bau | Immobilien

Mit über einem Jahr Verspätung geht die neue Photovoltaik-Anlage am Dach der Baumit Palettierhalle am Standort Peggau endlich in Betrieb. Für die Verzögerung verantwortlich sind lange Wartezeiten beim Netzbetreiber sowie strengere gesetzliche Vorgaben. Mit der neuen Anlage werden nun ca. 25 Prozent des Strombedarfs mit Sonnenenergie abgedeckt.

Baumit setzt weiter auf Grünstrom
Die beiden Baumit Geschäftsführer Manfred Tisch und Georg Bursik, Franz Knapp (Werksleitung Peggau) und Gerhard Philipp (Umwelt- und Verfahrenstechnik) freuen sich über Grünstrom für den Baumit Standort in Peggau und die jährliche Einsparung von rund 380 to CO2.

Am Dach der Baumit Palettierhalle in Peggau wurden bereits 2023 rund 1.200 Photovoltaik-Zellen installiert, die mit einer Modulfläche von rund 2.350 m² eine Leistung von 510 kWp aufweist. Bereits 2024 hätte die Anlage einen Jahresertrag von 5215.000 kWh Strom liefern sollen. Ein Jahr später als geplant ging die PV-Anlage nun ans Netz. Der Strombedarf am Baumit Standort Peggau wird nun zu 25 Prozent mit selbst erzeugtem Grünstrom gedeckt, das entspricht in etwa dem Stromverbrauch von 100 Haushalten. Durch neue gesetzliche Vorgaben musste eine zusätzliche Datenleitung verlegt werden. Dies hat die Investitionskosten erheblich erhöht.

„Obwohl die Photovoltaik-Anlage bereits im Dezember 2023 technisch fertiggestellt war, ging diese erst jetzt ans Netz! Die Gründe dafür sind lange Wartezeiten beim Netzbetreiber der die Anlage frei geben muss, sowie strengere gesetzliche Vorgaben durch die sogenannte Cyber-Sicherheits-Richtlinie (NIS 2). Nicht nur, dass sich die ursprünglich geplanten Investitionskosten in Summe merklich erhöht haben, mussten wir den nicht erzeugten Strom auch noch teuer zukaufen,“ kritisiert Manfred Tisch, technischer Geschäftsführer der Baumit GmbH, „die belastende und wirtschaftsfeindliche Bürokratie“.

„Umso mehr freut es uns, dass wir nun auch an unserem Standort in der Steiermark Grünstrom produzieren. Trotz der Wintermonate sind wir zuversichtlich, dass unsere Solaranlage auch in der kalten Jahreszeit zahlreiche Sonnenstunden nutzen kann“ , ergänzt Gerhard Philipp, Baumit Umwelt- und Verfahrenstechnik.

 

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