Dienstag, Juli 16, 2024

PlanRadar hat auch 2020 sein Wachstum weiter fortgesetzt. Trotz eines durch die COVID-19-Pandemie herausfordernden Marktumfeldes hat das PropTech seinen Umsatzin Österreichim Vergleich zum Vorjahr nahezu verdoppelt und weitere acht Standorte in Russland, Polen, Rumänien,Schweden, Frankreich, Spanien, Italien und den Niederlanden eröffnet.

Der Aufsichtsrat der Wienerberger AG hat bekannt gegeben, dass Heimo Scheuch weitere fünf Jahre Vorstandsvorsitzender bleibt. Scheuch hat diese Position seit 2009 inne.

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Die Vereinigung Österreichischer Projektentwickler (VÖPE) begrüßt die verstärkten Bemühungen der Stadt Wien, große Bau-und Infrastrukturprojekte zu priorisieren.

Als neuer Geschäftsführer des Verbands Österreichischer Beton- und Fertigteilwerke (VÖB) treibt Thomas Mühl (44) ab sofort eine strategische Neuausrichtung des VÖB voran mit dem Ziel, ein faires Wettbewerbsumfeld in der Baubranche zu ermöglichen, in dem die Bedeutung und Vorteile von Betonfertigteilen noch sichtbarer werden.

Die Fragestellung: »Welche Maßnahmen werden Sie setzen bzw. haben Sie gesetzt, damit 2021 trotz Coronakrise ein erfolgreiches Jahr wird?«

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Digitalisierung schafft einen gewaltigen Fortschritt in der Evolution von Gebäuden. Räume können sich Menschen anpassen, Heizungs-, Lüftungs- und Klimasysteme werden bei Problemen von selbst aktiv und korrigieren, ohne dass der Nutzer eingreifen muss. Gebäudeautomation steht als System dahinter.

Foto:  »Man baut heute nachhaltiger als früher, Dämmung ist technischer Standard«, berichtet Michael Grössl vom Planungsbüro IKK Engineering aus der Planungspraxis. Herausforderung sei eher, die architektonischen Wünsche des Bauherrn baulich umzusetzen. Damit bleibt die Dämmung weiterhin ein großes Thema in der Planung.

BREEAM-zertifiziert, geheizt und gekühlt durch Europas größten Eis-Energiespeicher, einer PV-Anlage auf dem 20.000 m² großen Dach (Fertigbelegung bis 2025) sowie einer Heizpumpe mit Green Gas und Rundum-Dämmung — das Customer Distribution Center von IKEA in Strebersdorf ist ein Vorbild für nachhaltige Gebäudewirtschaft in Industrie und Gewerbe.

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Was sind die angesagten Themen im Bereich Bau- und Bauzulieferer im Jahr 2021? Welche Trends scheuchen die Player aus ihrer Komfortzone, welchen »Impact« haben sie auf die Branche?

Florian Kaiser, Branchenexperte bei der Managementberatung Dr. Wieselhuber & Partner (W&P), wagt eine Prognose und Bewertung, von Impact 1 (sehr gering) bis Impact 10 (sehr hoch).

Die Fragestellung: »Welche Maßnahmen werden Sie setzen bzw. haben Sie gesetzt, damit 2021 trotz Coronakrise ein erfolgreiches Jahr wird?«

Foto: Modernste Technik im Werk, wie ein Batterieschalungs-Standwerk oder eine vollautomatisierte Mattenschweißanlage, bedingen nicht nur beste Qualität, sondern schonen auch Ressourcen durch die Vermeidung von Materialüberschüssen.

Vorfertigung zählt zu den Megatrends in der Bauindustrie. Die Baustelle zieht dabei ins Trockene, in die Werkhallen. Gebäude werden dort hocheffizient und teilweise robotisiert in Einzelmodulen vorproduziert und später vor Ort nur noch zusammengefügt. Mischek Systembau und Strabag bieten Standardlösungen für Betonfertigteile – von Massivwänden über Treppen bis hin zu ganzen Aufzugsschächten.

Die Baudokumentation ist für viele eine lästige Pflicht. Mit großem Fehlerpotenzial und weitreichenden Folgen. Die Digitalisierung hat vieles erleichtert, oftmals schießen die Softwareprogramme und -lösungen aber auch übers Ziel hinaus und gehen an den Bedürfnissen der Anwender vorbei. Ein Big Player wie Swietelsky geht in der Baudokumentation neue Wege und setzt auf Daten statt Dokumente.

Foto: Die Modulbauweise mit nachhaltiger Montageart wie Einhängen, Schrauben oder Klemmen erleichtert das Recycling und den Tausch von Fassadenplatten (im Bild: Fassaden-PV-Module mit braunem Siebdruck).

Neue Fassadenmaterialien stehen aktuell nicht so sehr im Fokus – vielmehr der nachhaltige Materialkreislauf. Hochwärmegedämmte Gebäudehüllen und Kreislaufwirtschaft schließen sich nicht aus.

Foto: Speziell für Seilbahnbetriebe hat ÖWD security systems ein neues Gerät entwickelt, das Kabinen mittels Trockennebel in nur zwei Sekunden komplett von Viren und Keimen befreit.

Vor Öffnung der Bergbahnen: Neue Lösung des Salzburger Unternehmens ÖWD security systems ermöglicht sekundenschnelle Desinfektion von Kabinen.

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