Donnerstag, Juli 02, 2026

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Eine aktuelle Studie des IBM Institute for Business Value zeigt, dass KI‑Souveränität für Unternehmen in der EMEA‑Region zwar zu einer geschäftlichen Notwendigkeit geworden ist, die meisten der befragten Organisationen jedoch weiterhin in KI‑Systemen gebunden sind, die sich nur schwer austauschen lassen. Zudem fehlt vielen das Wissen über ihre Abhängigkeiten in Bezug auf Anbieter, Modelle und Infrastruktur.

Flagge Europa, Chip
Bild: iStock

Da weltweit 83 % der CEOs der Ansicht sind, dass KI-Souveränität mittlerweile ein wesentlicher Bestandteil der Unternehmensstrategie ist, und sich die politische Landschaft in Europa weiterentwickelt, stehen Führungskräfte unter zunehmendem Druck, genau darzulegen, wie Daten fließen und wie Systeme funkrionieren; vielen fehlt jedoch der nötige Überblick, um dies effektiv umzusetzen.

Basierend auf neuen Erkenntnissen aus Befragungen von 370 Führungskräften in EMEA sowie 1.000 weltweit (70 in Deutschland) zeigt die Studie The Calculus of AI Sovereignty*, dass lediglich 10  % der Befragten in EMEA (13 % in Deutschland) ein starkes Verständnis der Abhängigkeiten ihres Unternehmens über KI‑Anbieter, ‑Modelle und ‑Infrastruktur hinweg besitzen.

Darüber hinaus ist operative Flexibilität zu einem zentralen Faktor für Resilienz angesichts globaler Disruptionen geworden. Dennoch räumen 73  % der Befragten in EMEA (65 % in Deutschland) ein, dass ein Wechsel ihres primären KI‑Anbieters oder ‑Modells schwierig wäre. Zudem geben 70  % der Führungskräfte in der Region (70  % in Deutschland) an, dass die Einhaltung von Anforderungen an Datenresidenz und ‑souveränität über verschiedene geografische Regionen hinweg herausfordernd ist, was die Übertragung von KI‑Systemen oder Daten zwischen verschiedenen Umgebungen zusätzlich verkompliziert.

Die Bedeutung von Wahlmöglichkeiten unterstreichend, geben 71  % der befragten Führungskräfte in EMEA (79 % in Deutschland) an, dass sie eine Kostensteigerung von 20  % akzeptieren würden, um bestehende KI‑Anbieter beizubehalten, sofern dies die strategische Flexibilität verbessert.

Die Mehrheit der Befragten in EMEA (81  % / 85 % in Deutschland) gibt an, dass ein Ausfall eines primären KI‑Anbieters von sieben Tagen oder länger schwerwiegende oder kritische Auswirkungen hätte und der Geschäftsbetrieb weitgehend zum Erliegen käme. Die befragten Organisationen berichteten von durchschnittlich sieben (sechs in Deutschland) KI‑bezogenen Betriebsstörungen in den vergangenen zwei Jahren, wobei Anbieter‑Services in EMEA die häufigste Ursache darstellten, in Deutschland technische Probleme.

 

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