Donnerstag, Juli 02, 2026

Mehrwert für Manager

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Amazon Web Services (AWS) hat einige Innovationen vorgestellt, die Unternehmen dabei unterstützen, das volle Potenzial von KI-Agenten auszuschöpfen. Es ist eine Weiterentwicklung von reinen Assistenzsystemen hin zu autonomen, daten- und kontextintelligenten Agenten, die komplexe IT- und Geschäftsprozesse eigenständig steuern können.

Roboterhand und Finger berührt menschliche Hand
Bild: iStock

Um KI-Agenten produktionsreif zu machen, führt AWS neue Funktionen für Amazon Bedrock AgentCore ein, die den Agenten breiteres Wissen und kontinuierliche Optimierung bereitstellen. So erhalten Agenten nativen Zugriff auf das Unternehmenswissen (via Bedrock Managed Knowledge Base), optimierte Websuche (optimiert für agentisches Retrieval) sowie Bezahlinhalte (über AgentCore Payments für Agenten und WAF AI Traffic Monetization für Inhaltsanbieter).

Neue Funktionen analysieren zudem Ausführungsspuren in der Produktion, decken Fehler- und Absichtsmuster auf (Insights, Preview), generieren promptbasierte Optimierungsvorschläge (Recommendations, GA), validieren diese vorab (Batch Evaluation) und beweisen die Performance via A/B-Testing im Live-Traffic (GA). Sicherheitsprüfungen und Leitplanken (Guardrail Integration) greifen direkt auf der Gateway-Ebene außerhalb des Codes des Agenten, sodass dieser die Restriktionen weder einsehen noch umgehen kann.

Das KI-Assistenzsystem Amazon Quick wird von seinem Hersteller aufgewertet und agiert nun eigenständig im Hintergrund: Nutzer können in wenigen Minuten mit natürlicher Sprache Agenten erstellen, die Routineaufgaben wie die Überwachung von Gesetzesänderungen oder das Nachfassen bei blockierten Deals kontinuierlich ausführen - selbst wenn der Nutzer in Meetings oder offline ist. Es sind unterschiedliche Autonomiestufen einstellbar. Auch hilft ein neuer, intelligenter Aktivitätsfeed, eingehende Informationen aus Systemen wie E-Mails oder Kalendern einzuordnen und Prioritäten zu setzen.

Sicherheit in Maschinengeschwindigkeit
Um mit der Flut an potenziellen, durch KI entdeckten Software-Schwachstellen Schritt zu halten, stellt AWS die Preview von AWS Continuum für Code-Vulnerabilities vor. Das modellagnostische Werkzeug deckt den vollständigen Lebenszyklus einer Schwachstelle ab – von der automatisierten Entdeckung über die Priorisierung und Validierung bis zur automatisierten Behebung. Es integriert bisherige Funktionen wie den AWS Security Agent für Penetrationstests und Code-Scanning. Neu als Vorschau verfügbar ist zudem Continuum Threat Modeling, das vollautomatisch aus Design-Dokumenten oder Quellcode Bedrohungsanalysen im standardisierten STRIDE-Format generiert.

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