Mittwoch, Juli 06, 2022

Mitt Romney in der Stadt

Das Interessanteste am neuen Lehrer-Dienstrecht ist, dass es die Regierung vorbei an den Gewerkschaften in Kraft setzen will. Mit dem Mut der Verzweiflung beschließt eine Regierung, die im Eck steht, in aller letzter Sekunde, sich nicht länger am Nasenring der Blockierer durch die Arena ziehen zu lassen. Das ist für die Faymann/Spindelegger-Verhältnis schon mehr als man eigentlich erwarten durfte.

Das Problem ist, dass das „Neue Dienstrecht“ altes Denken ist, weil es in Wirklichkeit sich nur der Frage widmet, wie das ganze falsche System billiger finanziert werden kann. Die eigentliche Frage, die es zu beantworte gelte, ist: Wie macht man aus einem falschen System ein richtiges? Wie erreicht Österreich, dass es Kindern eine Ausbildung sichert, die sie nicht an das Ende der OECD-Rangliste sondern an die Spitze setzt.

Ob Lehrer zwei oder drei Stunden mehr im Klassenzimmer stehen ändert dabei gar nichts, solange man bei einem im Kern „kommunistischen“ System bleibt. Was Lehrer verdienen, entscheidet ihr Alter und der Schultyp, in dem sie unterrichten. Ob sie gute Lehrer sind, sich engagieren, sich weiterbilden, tatsächlich in der Lage sind Talente zu entwickeln, ist nach wie vor kein Kriterium.

Wettbewerb bleibt ein Fremdwort.

Das österreichische Bildungssystem ist tot und mehr vom selben wir es mit Sicherheit nicht zum Leben erwecken. Es braucht ein neues System und um dies zu finden, braucht es Freiraum und Innovation, den Mut zum Experiment und den Abschied von der Illusion, dass einige pragmatisierte Bildungsexperten wissen, was gut für Kinder ist.

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Mammutaufgabe: Datenlogistik in der industriellen IT

Alle Tagesmedien berichteten ausführlich über die Katastrophenmeldung: Österreichs Schuldenstand liege in Wirklichkeit bei 949 Milliarden oder 251 Prozent des BIP. Die Wirtschaftsforscher von Eco Austria haben das im Auftrag der Industriellenvereinigung errechnet und sie kommen auf diese Horrorzahl, indem sie zu den heutigen Schulden die künftigen Pensionszahlungen dazurechnen.

Einen Poster in einem Onlinemedium regte die Nachricht ungemein auf und er kommentierte sinngemäß: Das sind ja nur Verpflichtungen und keine Schulden! Der Mann hat Humor, das Blöde daran ist, er schrieb, was Handlungsmaxime der Regierung ist: die Hände in den Schoß legen, nichts tun und das dann als besonders ausgeklügeltes Krisenmanagement verkaufen.

Was gehen uns heute die Zahlungsverpflichtungen von morgen an?, fragt sich die Koalition und rechnet allen Ernstes damit, dass am 29. September das Mandat verlängert wird. Handelsrechtlich bringt  Realitätsverweigerung jeden Kaufmann ins Kriminal, politisch soll es zu Regierungsämtern verhelfen? Wenn da nicht der Wähler gewaltig unterschätzt wird.

Hitachi wird zu Hitachi Vantara

Hoisington Investment Management nimmt im jüngsten Quartalsbericht des Unternehmens eine Minderheits-Meinung zur Entwicklung der Zinsen von US-Bonds ein: „The secular low in bond yields has yet to be recorded.” Nachfolgend bringen wir eine zusammenfassende Übersetzung des Berichts.


Die Verfasser schließen an ihre frühere Argumentation an und stellen in ihrem Bericht auf folgende Faktoren ab:

  • Verminderter Inflationsdruck
  • Verlangsamtes BIP-Wachstum
  • Schwächer werdende Fundamentaldaten, die Verbraucher betreffend
  • Gegen Wachstum ausgerichtete Geld- und Fiskalpolitik

Nachhaltig steigende Inflation war immer und ist auch jetzt eine Voraussetzung für dauerhaft steigende langfristige Zinsen. Irving Fisher hat dies vor 83 Jahren in seiner “Theory of Interest” gezeigt. Langfristige Zinsen ergeben sich als Summe aus Inflationserwartungen und realen Zinsen. Dieser Zusammenhang ist in zahlreichen statistischen Studien bestätigt worden und kann empirisch am Vergleich der Treasury-Bond-Zinsen mit der Inflationsrate beobachtet werden. Seit 1954 sind die Bondzinsen und die Inflationsrate (auf Basis Kern-PCE-Deflator) in 80% der Zeit in die gleiche Richtung gelaufen.

Die jährlichen Änderungen im Kern-PCE-Deflator, dem die Fed besondere Beachtung schenkt, stehen am Tiefpunkt der über fünf Dekaden reichenden Zeitreihe.

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US-Aktien in der Fahnenstange

 

Positive Auswirkungen auf das finanzielle Ergebnis. Es kommt aber auf die Umsetzung an.

Die Autoren Basak Manders, PHD-Studentin an der Rotterdam School of Management, Nl und Dr.-Ing. Henk J. de Vries, außerordentlicher Professor für Normung an der Rotterdam School of Management haben 42 Einzelstudien analysiert, mit dem Ziel herauszuarbeiten, wie stark sich die finanzielle Effizienz einer Organisationen nach einer Zertifizierung gemäß ISO 9001 im Vergleich mit nicht zertifizierten Organisationen verbessert hat. Die Quality Austria steht nun im engen Kontakt mit Basak Manders, da weitere neue Erkenntnisse zu erwarten sind. Betrachtet wurden finanzielle Indikatoren:

  • Kapitalrendite, Verkauf, Eigenkapital
  • Gewinnspanne, Rentabilität, verbesserter Absatz und Marktanteil

Der niederländischen Studie lag die Annahme zugrunde, dass durch die ISO 9001 Zertifizierung es zu geringeren Kosten (=interne Vorteile durch verbesserte Prozessteuerung, Produktqualität, gesteigerte Produktivität) und zu gesteigerten Erträgen (externe Vorteile durch Zugang zu neuen Märkten, erhöhter Marktanteil, Signaling-Vorteile durch das Zertifikat) kommt. Aus der qualityaustria Perspektive folgende erste Erkenntnisse zusammengefasst werden:

Die Metaanalyse zeigt, dass eine Zertifizierung gemäß ISO 9001 in den meisten Fällen das Finanzergebnis tatsächlich verbessert, va durch gesteigerten Absatz. Offen bleibt, ob dies durch eine höhere Kundenzufriedenheit oder durch den Signaling-Effekt des Zertifikates bedingt ist. Signaling-Theorie von Spence: auf den Märkten besteht eine Informations-Asymmetrie: die Kunden sind häufig nicht umfassend über die Merkmale eines Produktes und eines Lieferanten informiert. Normen und Zertifizierungen können dies zum Teil lösen.

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Erwarten wir das Beste

Erwarten wir das Beste

Wie aus Barack Obama innerhalb weniger Jahre Richard Nixon, der Zweite wurde.

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Studie in UK - Höheres Bruttosozialprodukt und höhere Beschäftigung durch Qualitätsmanagement

 

Der Report „The Contribution of quality management to the UK economy“, den das Centre for Economics and Business Research im Juni 2012 abgeschlossen hat, kommt zum Schluss, dass Qualitätsmanagement zur Steigerung des Bruttosozialproduktes, von Arbeitsplätzen und des Steueraufkommens beiträgt. Bezogen auf das Jahr 2011 kommt das Centre for Economics and Business Research zu folgenden Schlüssen:

Qualitätsmanagement fördert Wirtschaftswachstum

Ohne Qualitätsmanagement in der Wirtschaft wäre das Bruttosozialprodukt in UK um 6,02% geringer ausgefallen. Weiters schlussfolgerten die britischen Experten, dass das Bruttosozialprodukt um weitere 3,37% höher sein könnte, wenn Qualitätsmanagement durchgängig in der britischen Wirtschaft angewendet werden würde.

Qualitätsmanagement sichert und schafft Arbeitsplätze

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Die Wiege der USA ...

Die Welt hat Hans-Werner Sinn interviewt, Präsident des ifo-Instituts und wortgewaltiger Mahner in der Euro-Krise.

Sinn führt zu Beginn aus, die Euro-Krise sei nie weg gewesen, es habe nur eine Verschiebung von Lasten und Risiken von den Kapitalanlegern aus aller Welt zu den Steuerzahlern der noch gesunden Euroländer gegeben: „Die Finanzmärkte haben sich beruhigt, weil die Steuerzahler in die Haftung genommen wurden.“

Während das OMT-Programm der EZB die Finanzmärkte beruhigt hat, hätten die Steuerzahler allen Grund, beunruhigt zu sein. Es sei gut, dass das Bundesverfassungsgericht über dessen Verfassungskonformität entscheiden wird. Sinn rechnet damit, dass es das OMT für verfassungswidrig erklärt und die Bundesbank daran hindert, mitzumachen.

Damit wird zwar nicht verhindert, dass die Bundesbank mit ihrem EZB-Anteil beteiligt ist, wenn die anderen Zentralbanken Schrottanleihen kaufen. Aber ein solches Urteil des BVG verändert nach Sinns Auffassung die politische Atmosphäre und dürfte die EZB veranlassen, von ihrer Politik Abstand zu nehmen. Das würde manche Krisenländer zu echten Reformen zwingen.

Darüber hinaus hätte das BVG auch die Möglichkeit, dem Bundestag aufzuerlegen, ESM-Mittel nur dann freizugeben, wenn sich die EZB zuvor von ihrem Programm verabschiedet. Es kann die Bundesregierung aber auch verpflichten, den Maastrichter Vertrag neu zu verhandeln.

Ein solches Urteil könnte zwar der Anfang vom Ende der Eurozone sein, meint Sinn, aber wahrscheinlicher sei eine Stärkung des Euro und seiner rechtlichen Basis. Das sei letztlich auch für die ökonomische Funktionsfähigkeit besser. Der Euro würde nämlich auf Dauer zerstört, wenn die Politik darauf besteht, dass kein Land den Euro verlassen kann und Länder durchfinanziert, die sich nicht an die Maastricht-Regeln halten. Der Euro könne langfristig nur überleben, wenn Länder austreten können, die nicht in die Währungsunion passen.

Griechenland gilt Sinn als Paradebeispiel für die bisherige verfehlte Rettungspolitik. Das Land wolle im Euro bleiben, weil es sich hier das Geld drucken kann, für das es auf den Märkten hohe Zinsen zahlen müsste, abgesehen von den Hilfsgeldern über die Rettungsschirme. Diese Mittel scheinen der griechischen Regierung wichtiger als Arbeitsplätze für ihre Bevölkerung.

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Das Ende der Insel der Seeligen?

Jugendliche ohne Arbeit? Jugendliche ohne Zukunft? Was bedeuten diese Schlagzeilen für uns? Sie zeigen klar, dass in unserer vernetzten Welt der Wirtschaft, der Politik und der Gesellschaft an sich vieles nicht funktioniert. Über lange Zeit haben wir einigen Ländern zugesehen, wie sich die Arbeitsmarktsituation zusehend verschlechtert hat. Was haben wir getan? Wir haben uns auf einen Standpunkt zurückgezogen, dass das bei uns ja nicht so passieren kann, und die Auswirkungen in anderen Ländern für uns ja nicht in Betracht kommen.

Nun stellt sich aber zunehmend heraus, dass dies auch für uns sehr wohl von Bedeutung ist. Einerseits haben wir Bedarf an qualifizierten Arbeitskräften, andererseits gibt es Widerstände bei der Integration von Menschen, die uns in dieser Situation helfen könnten. Vergessen dürfen wir aber auch nicht, dass dieses Potential an Fachkräften dann aber in diesen Ländern fehlt. Daraus ergeben sich aber wieder Probleme, die wir derzeit gar nicht richtig einschätzen können.

Aber denken wir einige Jahre zurück. Wir haben doch unseren Wohlstand auf das Mitwirken der Gastarbeiter aufgebaut. Viele dieser für uns damals so wichtigen Arbeitskräfte sind bei uns geblieben und fehlen aber in ihrer ursprünglichen Heimat. Wie sollen sich diese Länder entwickeln, wenn wir sie der „Konsolidierunsdoktrin“ der „reichen Länder“ unterwerfen? Wie sollen sie die vorgegebenen Sparziele bei sinkender Wirtschaftskraft erfüllen können?

Nun sind wir so stolz auf unser duales Ausbildungssystem, unsere geförderte Lehrlingsinitiative. Wie soll das auf einen Wirtschaftsraum umgelegt werden, der schon, wie ganz offensichtlich in Griechenland, sein Gesundheitssystem finanzieren kann? Was geschieht nach Abschluss der Ausbildung? Wo sind denn die Arbeitsplätze für die jungen Menschen in diesen Ländern? Zu glauben, dass das wie bei uns gefordert, über eine Reduzierung der Arbeitszeit oder den Abbau von Überstunden möglich ist, grenzt fast an wirtschaftspolitische Naivität. Gerade in den viel gescholtenen Bereichen der Wirtschaft, die im öffentlichen Interesse tätig ist, ist dies unmöglich. Hier wird von den Verantwortlichen, sprich dem Eigentümer, immer wieder gefordert Arbeitsplätze abzubauen. Gleichzeitig verspricht und fordert die Politik, also die Eigentümervertreter, Leistungen, das Angebot zu erhöhen - stellt aber die notwendigen finanziellen Mittel nicht zur Verfügung. Die Folge ist, dass es über kurz oder lang zu einer Verschlechterung der Qualität und damit zu Sicherheitsproblemen kommen wird.

Wir brauchen einfach wieder eine Politik, die sich nicht den Schlagzeilen populistischer Medien unterwirft, sondern ganz klar Ziele über einen längeren Zeitraum hinweg verfolgt. Wichtig dabei ist, dass dieses nachhaltige politische Wirken nicht über den Versuch „großer Schritte“ erfolgt. Es muss gelingen, mit Hilfe überschaubarer Maßnahmen den Menschen klar zu machen, dass es notwendig ist, individuelle Bedürfnisse mit gesellschaftlichen Notwendigkeiten zu verbinden. Dies gelingt, wenn sich die Verantwortlichen auch persönlich mit den Wählerinnen und Wählern auseinandersetzen, zuhören und einer Diskussion stellen. Denn damit gelingt es kreative Ideen zielorientiert auch umzusetzen.

Wir sind gefordert einen Paradigmenwechsel sowohl für uns persönlich, als auch für die Gesellschaft insgesamt durchzuführen. Wenn wir uns dieser Herausforderung nicht stellen, dann sind alte Forderungen wie Gleichheit, Gerechtigkeit und Solidarität nicht erfüllbar. Viele Ursachen haben dazu geführt, dass sich unsere Lebensumstände insgesamt deutlich verbessert haben. Nun gilt es aber auch diese Erfolge nachhaltig für unsere Jugend aufzubereiten. Dies nicht nur im eigenen Land sondern in der unmittelbaren Umgebung in Europa.

Wir brauchen neue Modelle für das Erwerbsleben, neue Modelle, um unsere Bedürfnisse der Infrastruktur zu bewältigen. Dies alles geht aber nur gemeinsam und mit einem gewagten Blick über den Tellerrand. Gerade die Thematisierung der Datensicherheit zeigt, wie wichtig es ist, diesen Paradigmenwechsel voranzutreiben. Nationale Lösungen sind nett aber nicht zielführend. Die Lösung der Jugendarbeitslosigkeit in den Krisenländern bedarf eines gemeinsamen Kraftaktes. Ein hohes Bildungsniveau kann helfen, ist aber nicht das Allheilmittel.

Es kann nur in Verbindung mit wirtschaftlichen Maßnahmen gehen. Modelle für Steuergerechtigkeit, Arbeitszeiten, soziale Absicherung und vieles mehr sind auf ihre Praxistauglichkeit hin zu überprüfen und umzusetzen. Das wird sicher Einiges an Mut erfordern. Es wird sich auszahlen, nicht nur für die Jugend, sondern für uns alle.

Revision der ISO 9001 & Co - ein Zwischenbericht

 

Nach dem Jahr 2000 arbeitet die Internationale Organisation für Normung (ISO) wieder an einer großen Revision der führenden Norm für Managementsysteme, sprich ISO 9001. Die Veröffentlichung der nächsten Ausgabe wird im Jahr 2015 erwartet. Die erste öffentlich zugängliche Version ist seit Anfang Juni als ISO/CD 9001:2013 verfügbar.

 

Bei der Entwicklung ist noch eine weite Wegstrecke zurückzulegen, da die internationale Community erst jetzt erstmalig Gelegenheit hat, die erfolgte Arbeit zu kommentieren. Die Inhalte könnten sich immer noch erheblich ändern.

 

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Die Mehrfassade - VHF als Schutz gegen Hitze

Die Mehrfassade - VHF als Schutz gegen Hitze

Was ist los mit Fed-Chef Bernanke? Bis vorgestern hatte er eher den Eindruck erweckt, dass er die QE-Aktivitäten der Fed schon im Spätjahr reduzieren will. Nun hat er verlautbart, dass in der näheren Zukunft weiterhin ein hohes Maß davon gebraucht würde. Die Arbeitslosenquote von gegenwärtig 7,6% stelle den Zustand des Arbeitsmarktes zu positiv dar. Und selbst wenn die Ziel-Arbeitslosenquote von 6,5% erreicht ist, würden die Zinsen noch für einige Zeit nicht angehoben werden.

Finanzmarkt-Akteure hatten sich von der gestrigen Veröffentlichung des Protokolls der jüngsten FOMC-Sitzung mehr Klarheit über den künftigen geldpolitischen Kurs erhofft. Das Protokoll ergab aber, dass die Mitglieder sich über den richtigen Zeitpunkt für die Reduzierung der aktuellen Anleihekäufe nicht einig waren. Die Märkte hatten darauf mit lediglich geringen Ausschlägen reagiert. Als aber die nach Börsenschluss erfolgten „pro QE“-Äußerungen von Bernanke bekannt wurden, war die Reaktion umso heftiger. Die US-Aktien-Futures brachen nach oben aus, der Dollar-Index fiel scharf, der Goldpreis stieg kräftig an, Bonds waren auf einmal wieder stark gesucht, Edelmetalle befestigten sich.

 

In den zurückliegenden Tagen kannte der Dollar-Index nur eine Richtung, die nach oben, weil sich die Akteure an den Finanzmärkten auf ein baldiges Ende der extrem lockeren Geldpolitik einzustellen begannen. Der Dollar-Index war am Vortag auf den höchsten Stand seit drei Jahren geklettert. Nach der Wortmeldung von Bernanke fiel der Index per EoD um 1,8%, eine Tagesbewegung, die zuvor nur auf der Höhe der Finanzkrise beobachtet worden war.

 

Die langfristigen US-Zinsen hatten nach dem Allzeittief Mitte 2012 Anfang Mai ein wichtiges zyklisches Tief markiert. So kamen die 10-jährigen Zinsen für US-Treasurys auf unter 1,64%, aktuell liegen sie bei 2,65%, also gut 62% höher. Eine ähnliche Bewegung gab es auch bei den 30-jährigen Zinsen, die ihr Tief bei rund 2,83% hatten und nun bei gut 3,64% liegen. Hier beträgt der Aufschlag knapp 30%. Die 30-jährigen Hypothekenzinsen sind im gleichen Zeitraum von 3,4% auf 4,6% angestiegen, ein Anstieg um 35%, zugleich der größte drei-Monats-Zuwachs seit 2004.

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Darum sollten Sie 2021 auf Software as a Service setzen

Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) hatte kürzlich eine gute und eine schlechte Nachricht. Die gute war, dass sie den Höhepunkt der Krise für überschritten hält. Die schlechte war, die Wirtschaft käme auch durch ein Andauern der Geldschwemme alleine nicht in Schwung.

In ihrem Jahresbericht stellt die „Zentralbank der Zentralbanken“ dar, dass die lockere Geldpolitik seit 2008/2009 das globale Finanzsystem und die Wirtschaft zwar stabilisiert hat. Das billige Geld der Zentralbanken habe Zeit erkauft. Aber diese Geldpolitik verliere nun mehr und mehr an Wirksamkeit, zumal die gekaufte Zeit nicht gut genutzt wurde. “Niedrige Zinsen und unkonventionelle Methoden haben es dem Privatsektor leicht gemacht, seine Entschuldung zu verzögern, den Regierungen, Schulden zu finanzieren und den Behörden, die Reformen der Wirtschaft und des Finanzsystems zu verschieben”, heißt es.

Und so träten nun die negativen Nebenwirkungen einer dauerhaft expansiven Geldpolitik in den Vordergrund: Erhöhte Risikoneigung, Fehlallokationen von Kapital und Verlängerung der Schuldenwirtschaft. BIZ-Chefvolkswirt Cecchetti warnt, die Wachstumsschwäche könnte nur durch wirtschaftspolitische Reformen, nicht aber durch die geldpolitischen Mitttel der Zentralbanken überwunden werden.

Die Lobby der Liquiditäts-Süchtigen sieht das natürlich völlig anders. Versuchen Sie mal einen Drogen-Süchtigen davon zu überzeugen, dass ihn seine Droge nicht voranbringt. Und so schrie die „Financial Times“ auch gleich auf und bezeichnete die Quintessenz des BIZ-Berichts als „zutiefst und gefährlich falsch“. Die BIZ wolle der Welt eine Schrumpfkur verschreiben; das sei „nicht nur sadistisch, sondern sado-masochistisch“, befand das Blatt. Eine expansive Geldpolitik könne sehr wohl helfen, die gesamtwirtschaftliche Nachfrage zu stärken und die Kreditvergabe zu erleichtern, heißt es. Der zweite Punkt stimmt ganz sicher, aber der führt nicht notwendigerweise dazu, dass die gesamtwirtschaftliche Nachfrage nachhaltig steigt. Und genau darum geht es – „nachhaltig“!

Anfang 2008, vor Ausbruch der Finanzkrise, lag die Geldbasis der Welt nach Addition der Bilanzsummen der drei Dutzend größten Zentralbanken bei gut 10 Bill. Dollar. Mittlerweile ist dieser Wert auf über 20 Bill. Dollar angewachsen. Die Zentralbanken der Industrieländer Amerika, Europa und Japan haben dabei besonders stark expandiert. Mit dem Ausbruch der Finanzkrise im Herbst 2008 wurden die Leitzinsen radikal auf nahe Null reduziert, inflationsbereinigt sind sie durchweg negativ. Die Politik der „quantitativen Lockerung“ (QE) generiert meist per Aufkauf von Wertpapieren Geld, das zunächst den Geldkreislauf des Finanzsektors flutet – insgesamt mit 10 Bill. Dollar seit 2008.

Die Fed hat ihre Bilanz am zweitstärksten ausgeweitet, ihre Bilanzsumme ist um fast 300% angewachsen (siehe Chart). China hat seine Zentralbankbilanz um gut 3 Bill. Dollar oder knapp 200% ausgeweitet, nach der Fed die größte Expansion der Notenbanken. Die EZB hatte ihre Bilanzsumme mehr als verdoppelt, sie sinkt seit kurzem, weil Banken mehrere hundert Milliarden Euro an LTRO-Krediten vorzeitig zurückzahlen. Die SNB hält mit fast 500% den Rekord bei der Steigerungsrate seit 2007, sie hat zur Bekämpfung der Aufwertung des schweizer Franken massiv ausländische Wertpapiere, u.a. deutsche Staatsanleihen, aufgekauft. Auch in Relation zum BIP hält sie den weltweiten Rekord der größten Zentralbankbilanz. In Japan kommt man erst jetzt so richtig in Fahrt: Die BoJ will die japanische Geldbasis bis Anfang 2015 nochmals verdoppeln, dann soll sie 60% des BIP ausmachen.

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BIM-Tagebuch: Intelligente Baustoffe

BIM-Tagebuch: Intelligente Baustoffe

Viele fragen sich derzeit, ob wirklich erst ein großer Baukonzern pleitegehen muss, damit die Politik mit einem Konjunkturpaket reagiert. Natürlich nicht, aber es hilft offenbar.

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Steuergeld muss im Land bleiben

Amerika-Urlauber sollten vorsichtig sein: Verkehrskontrollen sind kein Spaß und jede abrupte Bewegung ist lebensgefährlich …

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Arbeitszeitmodell NEU

Das EU-Lobby-Register feiert seinen zweiten Geburtstag und es erfüllt bereits sehr gut seinen Zweck. Das Register hat maßgeblich zu einer Professionalisierung der Interessensvertretung beigetragen. Eine Zwischenbilanz.

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Das Ende einer Vision?

Für »unser« Aussehen haben wir bei allen Leserbefragungen immer besonders gute Noten bekommen. Report (+) PLUS ist grafisch in der Welt der Wirtschaftspublikationen eine Ausnahmeerscheinung, und um das zu bleiben, haben wir uns zu einem Redesign entschlossen.

Das Gute noch besser zu machen ist das Ziel, und dass dies gelingt, kann man am neuen Heft im neuen Kleid sehen. Aber die Form ist natürlich nur ein Teil des Erfolgs – wesentlich bleibt der Inhalt, und da haben wir selbstkritisch erkannt, dass die klare Positionierung, die wir uns vorgenommen haben, an Ecken und Kanten verloren hat. Jetzt schärfen wir nach. Nicht die Zahlen, sondern die Menschen, die die Zahlen machen – darauf wollen wir uns noch stärker konzentrieren. Denn jede Bilanz macht in Ziffern ablesbar, was kreative, intuitive, disziplinierte und organisierte Menschen miteinander erarbeiten.

Der Mensch ist der bei weitem wichtigste Faktor im Wirtschaftsleben. Sich mit ihm auseinanderzusetzen, ist die journalistisch lohnendste Aufgabe. Spannender Lesestoff ist garantiert. Ehrenwort!

Einhorn oder Esel mit Stanitzel

Wie Schuppen von den Augen oder einfach Schnee vom Himmel so fällt es den naiven Menschen plötzlich auf, dass moderne Kommunikationstechnologie gespeichert, überwacht und möglicherweise ausgenützt werden kann. Ob die Tätigkeit der NSA in Ordnung ist oder nicht ist schwer zu beantworten. Sie unterliegt letztendlich dem nationalen Interesse der USA. Man kann dem amerikanischen Argument durchaus folgen, wenn es für Geheimdienste darum geht, Informationen zu sammeln, und das auch geheim.

Tatsache ist, dass wir alle Informationen sammeln. Wir sind als Menschen mit dieser Sammlerneigung aufgewachsen. So gehen wir doch alle mit den sozialen Netzwerken, mit der Übermittlung von SMS oder ganz einfach mit Mails sehr sorglos um. In unserer Naivität glauben wir an das Gute im Menschen, dass er diese Informationen nicht ausnutzt. Es sind aber die Systeme, die ja von sich aus schon alles speichern, was über sie läuft. Also versuchen wir doch ein wenig rationaler an die Problematik „Snowdon“ heranzugehen. Dabei muss es primär darum gehen, wie man mit der Tatsache des Datensammelns an sich umgeht, und nicht zuerst gleich nach den Schuldigen sucht.

Da ist ein junger Mann, der sich freiwillig in ein Arbeitsverhältnis mit einem Nachrichtendienst begibt. Vertraglich sich zur Verschwiegenheit verpflichtet und dann ganz plötzlich erkennt, dass er die Arbeit mit seinem Gewissen nicht vereinbaren kann? Schwer zu glauben, dass da nicht ein anderer Gedanke dahintersteckt. Eine von vorne herein geplante Absicht des Aufdeckens lässt sich durchaus erahnen. Oder es ist ein Sendungsbewusstsein welches ihm ermöglicht, sich im Lichte der Öffentlichkeit zu sonnen? Schwer auszumachen, was wirklich dahinter steckt.

Sachlich gesehen, hat dieser Mann eine Straftat begangen. Dass er die Folgen nicht wirklich durchdacht hat, zeigt sich ja in der Bemühung nicht nur in einem Land politisches Asyl zu bekommen, sondern er probiert es gleich in mehreren. Bemerkenswert ist, wenn sich Politiker dann für diese Person stark machen, aber gleichzeitig Menschen den Zutritt in ihre Länder verwehren, die wirklich unter politischen Regimen gelitten haben. Der Januskopf war nicht nur auf alten Münzen abgebildet, er ist heute in der Politik durchaus vorhanden.

Und auf der anderen Seite sehen wir eine Naivität der Politik, welche noch immer nicht die Vernetzung unserer Welt, der Gesellschaft, der Wirtschaft ja unseres täglichen Lebens erkannt hat. Oder will sie uns was anderes verkaufen? Man kann in dieser vernetzten Welt nicht mit den Mitteln der Vergangenheit agieren. Das zunehmende Besinnen auf die nationalen Bedürfnisse kann dieser Entwicklung nicht gegenwirken. Wir brauchen mehr internationales Denken und damit auch in vielen Bereichen Vereinbarungen, die über unser „Kleinbürgertum“ hinausgeht.

Es ist schön, wenn die deutsche Justizministerin feststellt, dass das Sammeln von Daten durch die NSA das deutsche Grundgesetz verletzt. Hat sie eigentlich verstanden, dass moderne Technologien der Kommunikation keine Grenzen kennen? Wenn sich Vertreter der EU im gleichen Sinn beklagen, so ist es doch ein Ausdruck der Schwäche dieses angeblich gemeinsamen Europas. Hier kann nur aus einer Position der Stärke heraus agiert werden und nicht jeder für sich alleine.

Also mehr Mut, meine Damen und Herren der Politik. Die Kontrolle der Systeme ist wichtiger als die Krümmung der Bananen, oder die ähnlich klingenden Namen von Getränken in Italien oder Kroatien.

Eurokrise – die nächste

Im Parlament in Brüssel wird über die Reduktion des zur Versteigerung stehenden Zertifikatevolumens diskutiert, in Wien über ein Energieeffizienzgesetz gestritten. Damit droht der energieintensiven Industrie eine weitere Verschlechterung der Rahmenbedingungen. 

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China: Bankenkrise voraus?

In China wächst die Angst vor einer Schuldenkrise. Hintergrund ist die sich abschwächende Wirtschaftsdynamik des Landes. Besonders kritisch wird das chinesische Schattenbankensystem beäugt.

Die Peoples Bank of China, die Zentralbank des Landes, signalisierte in den zurückliegenden Tagen, gegen das ungezügelte Kreditwachstum vorgehen zu wollen. Die chinesischen Aktienmärkte quittierten das am Montag mit dem größten Tagesverlust seit nahezu vier Jahren. Am Dienstag beruhigte der Vize-Direktor der PBoC, die “Liquiditätsrisiken im Interbankenmarkt seien weitgehend unter Kontrolle”, der “Anstieg der Zinsen auf dem Geldmarkt nur temporär”.

Tatsächlich hatten die chinesischen Geldmarktzinsen am zurückliegenden Donnerstag ein EoD-Allzeithoch bei 11,62% erreicht. Aktuell sind sie wieder deutlich gesunken, bleiben aber immer noch erhöht – ein Zeichen für Stress im Interbanken-Geldmarkt.

Bereits Anfang Juni hatte die PBoC bereits die Liquiditätsversorgung des Interbankenmarktes eingeschränkt. Sie habe den Liquiditätsengpass bewusst herbeigeführt, um die ungezügelten Aktivitäten der Schattenbanken einzudämmen, heißt es. Die chinesische Zentralbank hatte schließlich am Montag erklärt, die Finanzinstitute des Landes müssten „ihre Liquiditätssteuerung weiter stärken, um die Stabilität im monetären Umfeld zu fördern.”

Erinnerungen an den amerikanischen Subprime-Hypotheken-Boom werden wach, der schließlich 2008 zum Ausbruch der Finanzkrise führte. Schattenbanken sind bereit, riskante Projekte zu finanzieren, arbeiten weitgehend unreguliert und eröffnen traditionellen Banken die Möglichkeit, problematische Kredite abzuladen. Sie beziehen ihre Mittel über Kredit bei regulären Banken, aber auch bei wohlhabenden privaten Anlegern, die höhere Renditen als bei traditioneller Anlage suchen. Dabei verpacken Schattenfinanzierer die von ihnen ausgereichten Kredite, oft gebündelt, in ein hoch verzinstes Investmentprodukt, das sie an Anleger verkaufen. Von einer Liquiditätsverknappung sind die Schattenbanken besonders betroffen, weil die regulären Banken zuerst ihren eigenen Mittelbedarf decken und somit weniger für Schattenbanken zur Verfügung steht.

Ohne Frage sitzen chinesische Banken auf riesigen faulen Krediten. Über deren genaue Höhe kann man nur spekulieren. Anhaltspunkte sind: Chinas Banken haben über 1,5 Bill. Dollar über teils dubiose Finanzierungsvehikel an lokale Regierungen ausgeliehen – in der Hoffnung, der Staat werde einspringen, wenn die Kredite notleidend werden. In den zurückliegenden zwei Quartalen wurden rund 1,6 Bill. Dollar, mehr als 20% des BIP, an neuen Krediten in die Wirtschaft gepumpt – und das bei sinkenden Wachstumsraten. Die Ratingagentur Fitch rechnet damit, dass die alle ausstehenden Kredite zusammen mittlerweile das doppelte des realen BIPs ausmachen.

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Kommen und Gehen

Kommen und Gehen

Im Jahre 1946 wurde die Österreichische Arbeitsgemeinschaft zur Förderung der Qualitätsarbeit vom damaligen Bundesminister für Handel und Wiederaufbau Dr. Eduard Heinl. gegründet. Österreichische Waren und österreichische Qualität sollten damit gefördert und besser positioniert werden. Wer hätte gedacht, dass daraus eine rot-weiß-rote Erfolgsgeschichte wird, die nun seit 66 Jahren andauert. Die ÖQA zählt heute knapp 500 Unternehmen, die Produkte und Dienstleistungen mit dem Austria Gütezeichen führen.

Gütezeichen dienen der Kennzeichnung von Waren und Dienstleistungen, die konkrete Güte- und Qualitätsmerkmale aufweisen, die von unabhängigen Dritten überprüft und überwacht werden. Nur wer diese nachweislich einhält, darf das Austria Gütezeichen für eine bestimmte Zeit bis zur nächsten Überwachung führen. Dieses objektive und transparente Verfahren und die Prüfung durch unabhängige anerkannte Stellen wie Laboratorieren oder Fachexperten sind wesentlich für das Vertrauen in die 14 Austria Gütezeichen. Damit bieten Austria Gütezeichen eine einfache und klare Orientierungshilfe am Point of Sale, denn die Kunden können darauf vertrauen.

Sieben Unternehmen haben seit mehr als 50 Jahren die Austria Gütezeichen auf ihren Produkten. Diese Qualitätspioniere wurden im Rahmen eines feierlichen Events bei Madame Tussauds im Wiener Prater geehrt. Bundesminister Rudolf Hundstorfer und Sektionschef Dr. Matthias Tschirf, Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend würdigen in ihren Ansprachen „66 Jahre im Dienste der KonsumentInnen“ und „starker Motor für die Wirtschaft“ die Bedeutung der staatlich anerkannten Austria Gütezeichen.

Auf jeweils 51 Jahre Austria Gütezeichen kommen Römerquelle (heute Coca-Cola HBC Austria GmbH) und das Vöcklabrucker Unternehmen Eternit-Werke Ludwig Hatschek AG. Seit 53 Jahren setzt Omega Druck GmbH auf das Austria Gütezeichen, Neudoerfler Office Systems GmbH darf seit 54 Jahren Produkte damit kennzeichnen. Die Glasmanufaktur Schöler in Kremsmünster sowie das Wursthandelsunternehmen Stastnik sind bereits seit 57 Jahren Träger des Austria Gütezeichens. Hrachowina Fenster & Türen setzt seit 59 Jahren auf das Qualitätszeichen. Sieben weitere Betriebe fallen die in Nutzungsdauer 40 Jahre und länger und weitere 30 in die Nutzungsdauer von über 30 Jahren. Qualität steht eben auch für Beständigkeit und Langlebigkeit.

Herzliche Gratulation zum Jubiläum!

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Ermutigender Anfang

Das Potenzial eines Unternehmens steckt in seinem Lösungswissen und den Leistungsträgern – den Menschen.

Mit dem Tieto Future Office™ Konzept aktivieren Sie dieses Lösungswissen, schaffen Transparenz für Expertise und Talent Ihrer Organisation und setzen neue Potenziale für Produktivität und kollaborative Wertschöpfung frei.

Das vernetzte Unternehmen

Social-Media-Anwendungen sind in der heutigen Kommunikationswelt allgegenwärtig. Auch Unternehmen können die Vorteile sozialer Vernetzung nutzen. Das Future Office™ Konzept überträgt Social-Media-inspirierte Kommunikation und Kollaboration an den Arbeitsplatz. So entsteht eine neue Qualität für Wissensaustausch und Zusammenarbeit. Motiviert zu Social- Media-Verhalten (Teilen, Beteiligen, Vernetzen, Inspirieren, Interagieren) leisten Ihre Mitarbeiter so einen wertvollen Beitrag zu Innovationskraft und Effektivität.

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Future Office™ bietet arbeitserleichternde Alternativen für etablierte Formen von Kommunikation und Zusammenarbeit – auch über Unternehmens-, Fach- und geografische Grenzen hinweg. Intuitiv bedienbare Services am Arbeitsplatz stützen die Entstehung eines Wissensnetzwerks, das neue Perspektiven in Ihr Unternehmen bringt und eine Hilfe- und Beteiligungskultur etabliert. Die Services an einem digitalen Arbeitsplatz orientieren sich an den Menschen und der Beziehung, in der sie miteinander stehen. Damit wird die Antwort auf die Frage „Was habe ich davon?“ gegeben und die Organisation Schritt für Schritt über die Evolution des digitalen Arbeitsplatzes an die neue Arbeitskultur gewöhnt.

Nutzerorientiertes Design

Tieto kombiniert in der anforderungsbasierten IT-Infrastruktur von Future Office™ betriebskritische Systeme wie ERP und CRM mit funktionalen Lösungen wie Microsoft SharePoint oder Lync (Unified Communications). Zusammengeführt in arbeitserleichternde Services entsteht so für jeden Mitarbeiter ein idealer digitaler Arbeitsplatz. Fach- und Produkt-Communities, persönliche Profile wie bei Xing sowie spezifische Anwendungen für z. B. Projektarbeit oder Vertriebsorganisation gestalten Zusammenarbeit und Austausch wesentlich effektiver. Essentielle Informationen sind über individualisierbare feedbasierte Services oder Enterprise Search intuitiv und einfach erreichbar. Moderne Mitarbeiter-Self-Services minimieren den administrativen Aufwand und setzen so neue schöpferische Kraft der Mitarbeiter frei. Mittelpunkt von Tieto Future Office™ sind das Unternehmen und seine Mitarbeiter. Denn Tieto hat verstanden: Der Erfolg einer modernen IT-Lösung basiert auf einem nutzenorientierten Service Design und dem aktiven Heranführen der Organisation an die neuen Möglichkeiten. Dieser ganzheitliche Ansatz ist für Tieto eine Selbstverständlichkeit.

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