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Red Bull Media House macht Workflows standortunabhängig und nutzt AWS für den Edge

– Vereinfacht: die Möglichkeit der Produktionsmitarbeiter:innen, von überall zu arbeiten
– Verkürzt: die Durchlaufzeit einiger Projekte von Monaten auf Tage
– Reduziert: die Abrufzeit von hochauflösenden Assets
– Optimiert: die Kosten für das Aufbewahren von Medien Assets
– Verringert: die Begrenzungen von Rechenleistung und Durchsatz


Als einer der weltweiten führenden Anbieter von Medieninhalten setzt das Red Bull Media House seine Postproduktionsprozesse neu auf.

Der Multimedia-Zweig des Energydrink-Unternehmen Red Bull, Red Bull Media House, ist ein preisgekröntes, weltweit tätiges Medienunternehmen, das Live-Events, Originalprogramme und Spielfilme in mehr als 160 Ländern produziert. Bei tausenden Live-Events auf der ganzen Welt ist das Unternehmen auf physische Hardware und Produktionsteams angewiesen, die oft an Standorte gebunden sind. Produktionsteams arbeiten an Projekten, deren Fertigstellung Monate dauern kann, und nutzen dabei teures Equipment, um hochqualitative Endprodukte zu schaffen, die weltweit konsumiert werden.

Um ortsunabhängiger zu werden, setzt das Red Bull Media House auf die Cloud und nutzt für die meisten seiner Anwendungsfälle und Projekte Amazon Web Services (AWS). Konkret nutzt das Unternehmen AWS Edge-Computing, welches Datenverarbeitung und -analyse näher an die Endpunkte bringt und so die Grundlage für einen flexiblen, skalierbaren, dezentralisierten Postproduktions-Workflow schafft. Die Produktionsteams arbeiten standortunabhängig gemeinsam in der Cloud und können so weiterhin ihre hohen Produktionsstandards auf eine kosteneffiziente Weise, die sich dynamisch an die Anforderungen des Unternehmens anpasst, erhalten.

Erfüllung der Postproduktionsbedürfnisse eines globalen Unternehmens

Das Red Bull Media House hat es sich zur Aufgabe gemacht, mit außergewöhnlichen Geschichten zu inspirieren. Sowohl in Form von Direct-to-Consumer-Produktionen als auch durch Partnerschaften. Zu diesen Medienprodukten gehören globale Live-Übertragungen und inspirierende regionale Geschichten in Form von Kurz- und Langprogrammen sowie Spielfilme aus aller Welt. Das Unternehmen ist weltweit für seine hochwertigen Programme bekannt und skaliert seine Produktionsressourcen entsprechend den strategischen Entscheidungen der Dachgesellschaft.

Ein grundlegender Aspekt von Großproduktionen besteht darin, die besten freiberuflichen Talente an Bord zu holen, die über mehrere Zeitzonen verteilt sind und oft auch zu unterschiedlichsten Zeiten kreativ sind. Sie arbeiten mit internen Mitarbeiter:innen zusammen, die an den Standorten Salzburg, Österreich, oder Santa Monica, Kalifornien, tätig sind. Die Teams benötigen Zugriff auf extrem große Videodateien – unter Umständen kann eine Stunde in 4K gedrehtes Filmmaterial fast 140 GB Speicherplatz verbrauchen. Um Filmmaterial gemeinsam zu nutzen, müssen Produktionsteams oft Festplatten um die ganze Welt schicken, und Produktionen können ins Stocken geraten, während Redakteur:innen darauf warten, dass das hochauflösende Material geladen wird.

Red Bull Media House benötigt außerdem eine ultra-performante Rechenleistung, um Videos mit der höchstmöglichen Bitrate verarbeiten zu können, also der Geschwindigkeit, mit der Videos übertragen werden. Beispielsweise beginnt die Bitrate von 4K-Filmmaterial bei etwa 100Mbps. Damit es bei den Produktionen nicht zu Problemen kommt, muss die Bitrate optimiert werden.

Effizienz bei der Speicherung und Verarbeitung von kritischen Medien-Workloads finden

Mit AWS Edge-Computing hat Red Bull Media House eine Infrastruktur aufgebaut, die ein laufendes Hybrid-Erlebnis unterstützt. Anstatt in stationäre Server zu investieren, betreibt Red Bull Media House seine Medien-Workstations mit Amazon Elastic Compute Cloud (Amazon EC2), die sichere und anpassbare Rechenkapazitäten für praktisch jede Arbeitslast bietet. Das Produktionspersonal arbeitet von überall aus und wird nicht durch den Datenverkehr vor Ort eingeschränkt.

Das Medienarchiv von Red Bull Media House ist auf Amazon Simple Storage Service (Amazon S3) aufgebaut, einem Objektspeicherdienst mit branchenführender Skalierbarkeit, Datenverfügbarkeit, Sicherheit und Leistung. Red Bull Media House nutzt Amazon S3, um Projekte zu speichern, die in Bearbeitung sind, an denen aber nicht aktiv gearbeitet wird. So werden Kosten gespart und gleichzeitig kurze Abrufzeiten gewährleistet, wenn ein Objekt benötigt wird.

Um die Lücke zwischen den lokalen Ressourcen und den Arbeitslasten in der Cloud zu schließen, verwendet Red Bull Media House AWS Direct Connect, das eine dedizierte Netzwerkverbindung von den Ressourcen vor Ort zu AWS herstellt. Tatsächlich konnte das Red Bull Media House so die Bearbeitungszeit für die Bereitstellung bestimmter Inhalte von Monaten auf Tage verkürzen.

Durch den Betrieb in der Cloud kann das Red Bull Media House für praktisch jedes Projekt die besten Talente der Welt einsetzen, unabhängig von der Zeitzone. Das Kreativpersonal muss nicht mehr zu einem Produktionshaus oder einer Live-Veranstaltung reisen, was den CO₂-Fußabdruck des Red Bull Media House erheblich reduziert. Außerdem muss das Unternehmen weniger schweres Postproduktions-Equipment transportieren, ein weiterer wichtiger Faktor für die Nachhaltigkeitsziele des Unternehmens.

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