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Digitaler Frachtbrief: LKW WALTER und EDITEL treiben mit strategischer Partnerschaft Innovation voran


Die Digitalisierung des Frachtbriefes erhöht die Datenqualität, ermöglicht einen schnelleren Durchsatz und schont Ressourcen. EU-weit könnten an die 400 Millionen Papierdokumente und ein hohes Maß an wertvoller Arbeitszeit durch eCMR (Erklärung zu eCMR siehe unten) eingespart werden.

Die schon seit längerem bestehende Zusammenarbeit zwischen der internationalen Transportorganisation LKW WALTER und EDITEL, einem führenden internationalen Anbieter für EDI-Lösungen, mündet nun in einer strategischen Partnerschaft rund um das Thema digitaler Frachtbrief. Die Digitalisierung des CMR (CMR = internationales Abkommen zu grenzüberschreitenden Transporten) ist der nächste logische Schritt in der Optimierung der Logistikprozesse, heißt es von den beiden Unternehmen, deren gemeinsames Projekt („Blockchain Initiative Logistik") für den digitalen Frachtbrief schon 2019 als Blockchain-Projekt des Jahres ausgezeichnet wurde.

Die Umsetzung des eCMR bringt nicht nur schnelle und sichere Prozesse. Sie ermöglicht außerdem auf Kundenseite eine höhere Datenqualität und liefert damit eine vertiefte Transparenz sowie zusätzliche Integrationsmöglichkeiten – Stichwort Transport Management System (TMS), Zoll, Abrechnung, Transportschadenregulierung und Archivierung. Die Einführung des digitalen Frachtbriefes wird durch die eFTI-Verordnung der EU unterstützt, welche anfangs die Behörden der Mitgliedsstaaten und ab 2027 sämtliche Marktteilnehmer dazu verpflichtet, gesetzlich vorgeschriebene Informationen bei der Güterbeförderung in elektronischer Form zu akzeptieren oder bereitzustellen.

Nachhaltigkeit, Prozessoptimierung und Datenqualität im Fokus
Durch die Digitalisierung des Frachtbriefes (eCMR) könnten allein in der Europäischen Union jährlich rund 400 Millionen Papierdokumente eingespart werden, was in etwa 166.000 Bäumen entspricht. Der Ressourceneinsatz (Papier, Arbeitszeit) wird entlang der gesamten Wertschöpfungskette wesentlich reduziert. Gleichzeitig kommt es zu einer Verbesserung der Datenqualität. Diese schafft die Basis für automatisierte Prozesse bei der Transportdurchführung und eine weitere Steigerung der Effizienz bei allen beteiligten Stakeholdern.

LKW WALTER bringt als Spezialist für FULL TRUCK LOADS seine geballte Kompetenz und Praxiserfahrung im Logistikbereich in die Partnerschaft ein. EDITEL, als führender Service Provider für die Optimierung von digitalen Supply Chain-Lösungen, bereichert mit seiner Lösungskompetenz die Partnerschaft. Beide Unternehmen verbinden Werte wie Stabilität und Verlässlichkeit, die langfristig zum Vorteil der Kunden sichergestellt werden. Grundlage der Zusammenarbeit bildet die leistungsstarke und innovative eCMR-Plattform „FreightLogs", die von EDITEL betrieben und von LKW WALTER genutzt wird, um seinen Kunden schon heute die digitale Integration der Frachtpapiere zu ermöglichen.

Bild: Gerd Marlovits, Geschäftsführer EDITEL Austria, und Michael Gschwandtner, Director Digital Business bei LKW WALTER.

Michael Gschwandtner, Director Digital Business bei LKW WALTER, erklärt: „Indem wir die von EDITEL betriebene eCMR-Lösung vollständig in unsere Prozesse integrieren, schaffen wir für unsere Kunden eine hochskalierbare Lösung, die speditionsunabhängig auf alle Landtransporte ausgerollt werden kann. Wir sorgen dafür, dass die für die Prozessoptimierung notwendigen Daten in hoher Qualität und in Echtzeit bereitgestellt werden und für Folgeprozesse von unseren Kunden genutzt werden können. Dadurch treiben wir die Automatisierung der Prozesse weiter voran und schaffen Mehrwert für unsere Kunden und Partner."

Gemeinsam Digitalisierung bei Frachtdokumenten vorantreiben
Gerd Marlovits, CEO von EDITEL Austria, über die neue Partnerschaft: „Unser Know-how im Bereich digitale Supply Chain und die geballte Logistikkompetenz von LKW WALTER ergänzen sich perfekt. Deshalb sind wir sehr stolz darauf, LKW WALTER als innovativenBranchenleader im Bereich des digitalen Frachtbriefes begleiten zu dürfen. eCMR ist nur der erste Schritt, die Integration von weiteren digitalen Transportdokumenten soll folgen. Gemeinsam achten wir genau darauf, dass alle Stakeholder von den optimierten Prozessen nachhaltig profitieren."

Die Partner haben es sich zum Ziel gesetzt, in den nächsten Jahren die Digitalisierung von Frachtdokumenten massiv voranzutreiben. Dies soll insbesondere durch innovative Lösungen und die Nutzung gemeinsamer Synergien geschehen. Im Mittelpunkt steht dabei Servicequalität auf höchstem Niveau. Die Zusammenarbeit der beiden österreichischen Unternehmen erstreckt sich auf alle europäischen Länder, in denen sie vertreten sind.

Hintergrund: Was ist eCMR?

eCMR steht für ein Zusatzprotokoll zu CMR. Es handelt sich dabei um Regelungen für den elektronischen Frachtbrief. Die Abkürzung CMR (vom französischen „Convention relative au contrat de transport international de marchandises par route") bezeichnet ein völkerrechtliches Übereinkommen, welches grenzüberschreitende Transporte auf dem Landweg europaweit regelt. Österreich hat das für die Verwendung des eCMR notwendige Zusatzprotokoll ratifiziert und kürzlich in Kraft gesetzt. Damit ist
der digitale Frachtbrief (eCMR) dem physischen CMR-Frachtbrief gleichgestellt, wenn die Anforderungen gemäß Zusatzprotokoll erfüllt sind. Mehr zum Thema: www.wko.at/oe/transport-verkehr/gueterbefoerderungsgewerbe/ecmr-informationsblatt.pdf

Fotos: LKW WALTER 

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