Der digitale Führerschein für die Baustelle
Mit der BauID setzt Österreich international neue Maßstäbe für eine faire und digitale Bauwirtschaft. Sie ist weit mehr als nur eine neue Karte – sie ist der digitale Führerschein für die Baustelle. Die Bauwirtschaft ist im 21. Jahrhundert angekommen.
Von der Idee bis zum einstimmigen Beschluss im Nationalrat war es ein langer Weg. Viele Gespräche, technische Weiterentwicklungen und rechtliche Anpassungen waren notwendig. Die Einstimmigkeit zeigt, wie wichtig die BauID für die Zukunft der österreichischen Bauwirtschaft ist.
Warum die BauID notwendig ist, zeigen die Zahlen: Lohn- und Sozialdumping kostet die Bauwirtschaft jährlich 350 Millionen Euro, durch Scheinfirmen entsteht sogar ein Schaden von bis zu 800 Millionen Euro. Diese Rechnung zahlen am Ende jene Betriebe, die sich an die Regeln halten.Keine Angst
Ehrliche Betriebe brauchen sich vor der BauID nicht zu fürchten – ganz im Gegenteil. Durch den Echtzeit-Zugriff auf alle relevanten Daten und die Vernetzung von BUAK, Finanzpolizei, ÖGK und AMS werden Kontrollen einfacher, schneller und effizienter. Das stärkt faire Betriebe und macht Lohn- und Sozialdumping deutlich schwieriger.
Die BauID steht für weniger Bürokratie und mehr Fairness – ein Meilenstein für alle, die sich an die Regeln halten.
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About the author
Josef Muchitsch ist Bundesvorsitzender der Gewerkschaft Bau Holz und Abgeordneter zum Nationalrat.
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