Monday, April 27, 2026

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Bau | Immobilien

Laut der aktuellen Konjunkturprognose des WIFO steht die österreichische Bauwirtschaft nach vier Jahren teils massiver Einbußen vor einer Phase der Stabilisierung. Zwar ging der Produktionsindex für die Bauwirtschaft zu Jahresbeginn zurück, das dürfte laut WIFO aber vor allem an der Witterung gelegen haben.

Bild: iStock

Das WIFO erwartet, dass die Bauinvestitionen 2026 den mehrjährigen Rückgang zwar durchbrechen, zunächst aber nur stagnieren werden (+ 0,1 Prozent). Dies liegt zum einen an der Zurückhaltung der öffentlichen Hand, die vor dem Hintergrund der Budgetsanierung viele Projekte gestoppt oder verschoben hat. Zum anderen wird auch die Baunachfrage von Unternehmen im laufenden Jahr noch schwächeln. Wachsen werden die Bauinvestitionen erst wieder 2027 (+ 1,1 Prozent). Die öffentliche Baunachfrage wird jedoch auch dann gering bleiben.

Die Wohnbauinvestitionen dürften angesichts der beträchtlichen Schrumpfung in den Vorjahren sowie des Bevölkerungswachstums 2026 wieder etwas erstarken. Auf eine Erholung des Wohnbaus deuten auch die vermehrten Abschlüsse von Hypothekarkrediten in der zweiten Jahreshälfte 2025 hin.

Der Stellenaufbau zu Jahresbeginn 2026 verlief mit plus 0,1 Prozent im Vorjahresvergleich hingegen äußerst zaghaft, allerdings beeinträchtigte die Witterung die Bauwirtschaft. Im Februar waren die Zuwächse wieder höher. Für das Gesamtjahr 2026 erwartet das WIFO eine Beschäftigungsausweitung um 0,5 Prozent (plus 18.000 Stellen).

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