Freitag, Juli 17, 2026

Mehrwert für Manager

Ticker

Die Robert Bosch AG hat am 15. Juli 2026 am Standort Hallein ihre neue Methanol-Infrastruktur in Betrieb genommen. Mit ihr schafft das Unternehmen die Voraussetzungen, um Einspritzsysteme für alternative Kraftstoffe weiterzuentwickeln und zu testen.

Der Standort Hallein ist innerhalb der Bosch-Gruppe das weltweite Kompetenzzentrum für Großmotoreneinspritzsysteme. Die hier entwickelten Common-Rail-Systeme ermöglichen den Einsatz alternativer Kraftstoffe wie Methanol, Wasserstoff oder Ammoniak in großen Anwendungen wie beispielsweise in der Schifffahrt, im Schienenverkehr oder in stationären Energieanlagen. „Hallein steht seit Jahrzehnten für technologisches Know-how und industrielle Kompetenz. Die neue Methanol-Infrastruktur und die damit verbundenen Ausbauvorhaben sind ein klares Bekenntnis zum Standort Hallein. Sie stärken unsere technologische Kompetenz und schaffen langfristige Perspektiven für unsere Belegschaft“, sagte Amandeep Singh, kaufmännischer Leiter des Bosch-Werks Hallein.
Insgesamt wendet Bosch 52 Millionen Euro für den Ausbau von Entwicklung und Fertigung moderner Technologien am Standort Hallein auf. Die neue Infrastruktur bildet einen wichtigen Baustein für die Entwicklung zukunftsfähiger Antriebslösungen im Großmotorenbereich. „Mit der neuen Methanol-Infrastruktur schaffen wir die Voraussetzungen, diese Technologien weiterzuentwickeln und für den Einsatz bei unseren Kunden zur Serienreife zu bringen“, erklärte Stefan Schenk, Leiter des weltweiten Bosch-Geschäfts für Großmotoreneinspritzsysteme. „Damit Innovationen wie diese auch künftig in Österreich erfolgreich umgesetzt werden können, braucht es wettbewerbsfähige und innovationsfreundliche Rahmenbedingungen.“