Dienstag, Mai 24, 2022

Wer für sein Unternehmen oder seinen Schaffensbereich nachhaltige, das heißt über mehrere oder viele Perioden hinweg wirksame Wettbewerbsvorteile schaffen will, der sollte sich primär um die Schaffung von komplexen Voraussetzungen kümmern. Denn solche sind kaum beziehungsweise nur schwer kurz- und mittelfristig imitierbar beziehungsweise zu übertreffen. Diese Kolumne befasst sich mit den Inhalten solcher Voraussetzungen und deren Zusammenhängen mit der Performance von Unternehmen.

Für die Überlegungen in dieser Kolumne wird auf den Beitrag »Building Companies that Generate Trust« von Jordi Canals im Alumni Magazine der IESE zurückgegriffen. In diesem wird eine schlüssige Darstellung dessen gebracht, was ein Unternehmen ausmacht.

Unterlassene strategische Erneuerung kann als eine Haupt-ursache für die sich über längere Zeiträume aufbauenden Gefährdungen der Existenz von Unternehmen und deren Teilbereichen angesehen werden. In dieser Kolumne wird auf die Kunst der strategischen Erneuerung eingegangen. Dazu wird der Beitrag von Andy Binns et al.(2014) über »The Art of Strategic Renewal«, mit dem Untertitel »What does it take to transform an organization before a crisis hits?« zu Grunde gelegt. Es geht um die erfahrungsgeleitete Kunst der strategischen Erneuerung.

Mit der Frage nach dem WARUM soll das Jahr 2013 in dieser Kolumne abgeschlossen und gleichzeitig ein Plädoyer für das häufigere Stellen dieser WARUM-Frage vorgetragen werden. Denn wir stellen uns diese Frage bei der Formulierung und Hinterfragung von Absichten und Projektaufträgen viel zu selten und oft mit zu wenig Tiefgang. Das führt dann recht oft zu Wirkungsverlusten bei der Umsetzung. Diese Kolumne stützt sich auf den Beitrag »The Question Every Project Team Should Answer« von Karen J. Brown, Nancy Lea Hyer und Richard Ettenson, in der MIT Sloan Management Review.

Leben im Job in schwierigen Zeiten => positive Differenzierung von anderen => Selbstbewusst werden => Akzeptieren der Krisensituation => positive Zukunftsbilder vermitteln => aktiv gelassen agieren => Zusatzleistungen erbringen => »niedrigere« Arbeiten akzeptieren => Energetisieren statt unreflektiert treiben

Von Johann Risak

Schauen wir uns diese Problemstellung einmal anders an. Transformieren wir für uns persönlich den Titel in: »Leben im Job in schwierigen Zeiten«. Damit haben wir, was wir auch mit unseren Produkten, Leistungen und Unternehmen tun sollten, für uns den Hebel der positiven Differenzierung von anderen in die Hand genommen.

Kluft zwischen Anforderung und Erfüllung => Volle Verantwortung übernehmen => Einbeziehung der ökosozialen Erwartungen => Verhalten ändern und Voraussetzungen schaffen => Es braucht Innovationen in der Erfüllung der Führungsaufgabe => Studie »Leadership 2020 Werte und Wirtschaft« => Talent, Leidenschaft und Neugierde von Mitarbeitern ist zu fördern => Kooperation/Kollaboration/Dialog => Der Weg führt vom Chef zur angenommenen Identifikationsfigur

Von Johann Risak

 

Vier Fragen zur Selbstführung => klassischer Job entleert sich inhaltlich => unverkennbare persönliche Signatur schaffen => neue Fertigkeiten entwickeln => auf knappes und wertvolles Wissen und Kompetenzen fokussieren => Probleme zu Chancen transformieren => unübersehbar und wertvoll werden und bleiben.

 

In diesem zweiten Teil des Arbeitsauftrags »Überlegene Unternehmensqualität schaffen«1  wird, nach dem allgemeinen Themenaufriss im März und der personalorientierten Vertiefung im April 2011, mit der Besprechung der Beschreibungs- und Gestaltungsperspektive Opportunitäten erkennen, aufbauen und nutzen fortgesetzt. Wie die folgenden Ausführungen zeigen werden, besteht zwischen dem Erkennen, Aufbauen und Nutzen von Opportunitäten und der Ausprägung von Leadership – den Qualitäten der Führung – in Unternehmen ein enger Zusammenhang.

Überlegene Unternehmensqualität schaffen => Verminderer oder Multiplikatoren => Talentmagnet => Befreier => Herausforderer => Debatten-Auslöser => Investor => Was Mitarbeiter wünschen => Was Führungskräfte sein bzw. nicht sein sollten => Ein erfülltes und erfolgreiches Leben im Unternehmen anstreben.

Von Johann Risak.

Der Gedankenführung in dieser Kolumne wird primär der Beitrag »How the Growth Outliers Do it« von Rita Gunther McGrath vom Beginn dieses Jahres in der Harvard Business Review zugrunde gelegt. Das über Jahre hinweg erfolgreiche Sein gelingt nur einer geringen Anzahl von Unternehmen, wie in vielen Studien festgestellt wurde. Gerade deshalb lohnt sich die Beschäftigung mit den besonderen Merkmalen dieser ständig wachsenden und Erfolg bringenden Unternehmen. Vielleicht sind diese Unternehmen auch für Sie eine erfolgswirksame Vision? Denn wer nicht ständig nach Höherem strebt, fällt zurück! 

 

Von Johann Risak

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