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Livestream: Die Zukunft der Landwirtschaft ist smart


Am 4. Oktober stellt Huawei die Möglichkeiten von Drohnen, künstlicher Intelligenz und 5G in der Landwirtschaft vor. Dieses Anwendungsfeld ist nur das erste von vielen, in dem in Zukunft Drohnen zum Einsatz kommen werden. Die Präsentation des Projekts kann per Livestream mitverfolgt werden.

Bild oben: Drohnen werden mit einem Modul von Huawei ausgestattet.

Die Zukunft der Landwirtschaft ist smart. Das zeigt ein Pilotprojekt auf dem oberösterreichischen Nussböckgut. Dort fliegen Drohnen ein und aus, beobachten die Rebstöcke und erkennen, dank künstlicher Intelligenz, wann und wo der Einsatz von Wasser oder Pestiziden notwendig ist. Mittels 5G übermitteln die Drohnen ihre Erkenntnisse in Echtzeit an die Winzer:innen. Sie können gezielt reagieren - ein absoluter Mehrwert für Mensch und Natur. Nun geht das Projekt in die zweite Phase, am 4. Oktober stellt Huawei in einem Livestream das innovative Projekt sowie weitere Möglichkeiten der Drohnennutzung in Phase 2 vor:

Hier geht's zum Livestream der Präsentation von Smart Farming (Link).

„Das Projekt von Huawei und Dronetech, mit Drohneneinsatz im Spargel- und Weinbau, ist das erste in Österreich. Wir wollen mit einer Echtzeit-Bilderkennung den Pflanzenwuchs analysieren und damit die Ernte, den Output und die Qualität der Produkte verbessern", erklärt Mag. Andreas Reichhardt, Leiter der Sektion IV - Telekommunikation, Post & Bergbau des Bundesministerium Landwirtschaft, Regionen & Tourismus.

Smarte Technologien für Reduktion von Pestiziden
„In der heutigen Zeit sind wir in der Landwirtschaft mit vielen Herausforderungen konfrontiert. Die Landwirtschaft ist sehr arbeitsintensiv, Fachpersonal ist schwer zu bekommen und es ist wichtig, die Pflanzen so umweltfreundlich wie möglich zu behandeln", erklärt Beatrix Velechovsky, Weinbäuerin des Nussböckguts in Leonding. David Hopf, CEO von DRONETECH Austria beschreibt: „Drohnen sind die Zukunft der Landwirtschaft. Man kann große Flächen schnell befliegen und sofort sehen, wo am Feld Bedarf an Dünger oder Wasser besteht. Gleichzeitig können wir damit den Einsatz von Pestiziden massiv verringern. Das ist auch das Ziel des Landwirtschaftsministeriums und der Agenda 2030."

Drohnen für die Landwirtschaft der Zukunft sind mit speziellen Sensoren ausgestattet: Mit hochauflösenden RBG-Sensoren kann der Gesamtzustand des Feldes, sowie Löcher in der Bepflanzung beurteilt und ein ‚Green Leaf Index' erstellt werden. Ein ‚Multispektralsensor' hilft bei der Erstellung des ‚Normalised Difference Vegetation Index', welcher Rückschlüsse darauf zulässt, wie gesund eine Pflanze ist.

5G und künstliche Intelligenz für verschiedenste Anwendungsfelder
„Nachdem sich die Drohnentechnologie am Nussböckgut gemeinsam mit Huawei etabliert hat, haben wir nun einen Shared Drone Service entwickelt," erklärt Felix Müller, COO von DRONETECH Austria. „Landwirte, Gemeinden, Firmen oder Privatpersonen können Drohnen und ihre smarte Technologie für verschiedenste Anwendungsfelder mieten. Über ein Webportal können so Inspektionen von Straßen, Feldern oder auch PV-Anlagen gebucht werden. Die Drohne fliegt, macht Aufnahmen und übermittelt diese in Echtzeit an die Auftraggeber" so Müller weiter.

Erich Manzer, Deputy CEO von Huawei Österreich, sieht darin enormes Potenzial: „5G wurde für drei wesentliche Anwendungsfelder entwickelt: Für hohe Bandbreite, geringe Latenzzeiten und um Millionen von Devices zu verbinden. Mit dem Einsatz von Drohnen in Kombination mit KI und 5G können viele ressourcenintensive Vorgänge wie Wartungen oder Instandhaltungen effizienter gelöst werden." Die größte Herausforderung für 5G-Drohnen ist aktuell noch die Netzversorgung. Momentan sind 5G-Netze primär für den Endnutzer ausgelegt, der sich am Boden oder in Gebäuden befindet. Die Versorgung für Drohnen, die teilweise in 50 Meter Höhe über die Felder fliegen, muss noch optimiert werden.

Mag. Andreas Reichhardt, aus dem Bundesministerium Landwirtschaft, Regionen & Tourismus meint dazu: „Wir wollen die Chancen der digitalen Transformation nutzen, dazu braucht es eine optimale Infrastruktur, hier liegt der Schwerpunkt im Bereich 5G."

Foto: Huawei
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