Samstag, Oktober 17, 2026

Mehrwert für Manager

Bau | Immobilien

Mewa, Anbieter von Berufs- und Schutzkleidung im Rundum-Service, engagiert sich im europäischen Branchenverband European Textile Services Association (ETSA) für das Recycling von Textilien.

Jutesack mit Recycling-Logo
Bild: GettyImages

Als europäischer Branchenverband bündelt ETSA die Expertise der Textildienstleister und bringt sie in die politische und fachliche Debatte auf EU Ebene ein. Die Unternehmensgruppe Mewa wiederum bietet in mehreren europäischen Ländern Berufs- und Schutzkleidung an. »Nur im Schulterschluss der Branche lassen sich Rahmenbedingungen schaffen, die textile Kreisläufe auch am Ende des Produktlebens schließen«, begründet Björn Scheel, COO bei Mewa und Boardmitglied der ETSA, das Engagement der Unternehmensgruppe. Deshalb arbeitet Mewa aktiv in einer ETSA Initiative mit dem polnischen Recyclingunternehmen PPHU TUR und weiteren europäischen Textildienstleistern daran, ausgediente Berufskleidung wieder in den Kreislauf zurückzuführen.

Die Texti­lien werden mechanisch recycelt und als Materialien etwa für Dämmstoffe im Bauwesen oder für Anwendungen in der Automobilindustrie weiterverwendet. Das reduziert nicht nur Abfälle, sondern bereichert auch den Beschaffungsmarkt für recycelte Materialien im B2B-Bereich. Parallel treibt Mewa weitere Forschungsprojekte rund um Recycling und ökologische Nachhaltigkeit voran. Im vom deutschen Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt geförderten Projekt TheKey wird daran gearbeitet, durch chemisches Recycling Mischgewebe wieder in PET- und Baumwoll­anteile zu trennen. Ziel ist es, Recyclingfasern so künftig als echten Rohstoff für neue Textilien nutzbar zu machen.

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