Montag, Oktober 19, 2026

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Bau | Immobilien

Die beiden größten Baukonzerne des Landes können mit weitgehend positiven Zahlen für die ersten drei Monate des Jahres aufwarten. An den Zielen für das Gesamtjahr halten beide fest.

Strabag und Porr mit starken Teilergebnissen im ersten Quartal

Die Strabag konnte die Leistung im ersten Quartal 2025 um 8 % auf 3.716,19 Mio. € steigern. Rund die Hälfte dieser Steigerung ist auf die Beiträge aus der neu übernommenen Georgiou Group in Australien zurückzuführen. Die Akquisition wurde im ersten Quartal 2025 erfolgreich abgeschlossen, die Beiträge aus den ersten drei Monaten sind bereits enthalten. Der Auftragsbestand der Strabag belief sich zum Ende des ersten Quartals 2025 auf 28.049,52 Mio. €. Im Vorjahresvergleich wurde ein starker Zuwachs von 14 % bzw. 3,5 Mrd. € verzeichnet, sodass erstmals die 28-Milliarden-Euro-Marke überschritten wurde.

Der Auftragsbestand bei der Porr wuchs um 4,4 % und liegt jetzt bei 8.812 Mio. €. Besonders stark war der Zuwachs an Neuaufträgen mit + 81,1 % in Deutschland. Die Umsätze konnten bei 1.264,8 Mio. € gehalten werden, das Betriebsergebnis stieg um 11,7 % auf 12,6 Mio. €, beim Periodenergebnis hingegen gab es ein Minus von 16,7 % auf 5 Mio. €.

Ausblick 2025
Nach dem erfreulichen ersten Quartal hält die Starbag an den Zielen für 2025 fest. Konkret wird eine Bauleistung von rund 21 Mrd. € angepeilt. Die EBIT-Marge wird bei mindestens 4,5 % erwartet – das EBIT-Margenziel wurde somit von ≥ 4 % auf ≥ 4,5 % angehoben.

Die Porr geht aufgrund des gestiegenen Auftragsbestands für das Jahr 2025 weiterhin von einer moderaten Leistungs- und Umsatzsteigerung sowie von einer EBIT-Marge von 2,8 % bis 3,0 % aus. Das Ziel bis 2030 ist eine EBIT-Marge von 3,5 bis 4,0 %.

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