Monday, February 23, 2026

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Bau | Immobilien

Das Wiener Start-up Propcorn AI hat mit Hilfe von KI den Immobilienbestand der Stadt Wien und ihrer Töchter analysiert. Demnach liegt das Potenzial gewidmeter Nachverdichtungsfläche bei rund 9 Millionen m².

Quelle: iStock

Die KI-Analyse des gesamten Immobilienbestands der Stadt Wien und ihrer Tochtergesellschaften offenbart laut Propcorn AI ein brachliegendes Potenzial von über 9 Millionen m² gewidmeter Nachverdichtungsfläche. Das entspricht bei einer durchschnittlichen Wohnungsgröße von 50 m² rund 180.000 neuen Wohneinheiten. „Die Stadt Wien sitzt auf einem schlafenden Giganten“, so Nikolaus Stadler, CEO von Propcorn AI. „Diese Grundstücke und Flächen sind bereits im Besitz der öffentlichen Hand. Sie müssen nicht teuer erworben werden – sie müssen nur aktiviert werden. Wir präsentieren hier keinen theoretischen Wert, sondern Fakten: digital präzise identifizierte Flächen im Bestand.“ Stadler fordert nichts weniger als ein radikales Umdenken. Statt langwieriger Widmungsverfahren für neue Flächen könnten diese Potenziale durch Partnerschaften mit privaten Entwicklern „gehoben“ werden. "Dies würde auf einen Schlag massiven, leistbaren Wohnraum schaffen, ohne das Budget durch Grundstückskäufe zu belasten", so der Propcorn CEO.

Hintergrund
Propcorn AI ist ein Wiener PropTech-Startup, das sich auf die KI-gestützte Analyse von Immobilienpotenzialen spezialisiert hat. Die Plattform ermöglicht es, innerhalb von Sekunden Nachverdichtungschancen und Baurechte zu identifizieren, die für das menschliche Auge unsichtbar bleiben.

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