Sonntag, Oktober 18, 2026

Mehrwert für Manager

Bau | Immobilien

Der BIG Konzern investierte 2025 1,240 Mrd. Euro in Neubau, Sanierung und Instandhaltung von Schulen, Universitätsgebäuden, Sicherheitsimmobilien, Büro und Wohnen. Der Umsatz stieg um 5,4 % auf 1,616 Mrd. Euro, das operative Ergebnis um 0,5 % auf 884 Mio. Euro.

Rekordinvestitionen bei der BIG

Bild: Christine Dornaus und Gerald Beck, Geschäftsführung der Bundesimmobiliengesellschaft (© Daniel Hinterramskogler)

Die Investitionen in Neubau, Sanierung und Instandhaltung von Schulen, Universitätsgebäuden, Sicherheitsimmobilien, Büro und Wohnen erreichten einen neuen Rekordwert von insgesamt 1,240 Mrd. Euro (2024: 1,079 Mrd. Euro). "Damit leistet die BIG einen wesentlichen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung der öffentlichen Infrastruktur in Österreich", so Christine Dornaus und Gerald Beck, Geschäftsführung der Bundesimmobiliengesellschaft. Laut einer Studie des Wirtschaftsforschungsinstituts Economica schafft und sichert die BIG mit jeder in Österreich investierten Milliarde 9.300 Arbeitsplätze und generiert eine Wertschöpfung von 886 Mio. Euro im Land, 341 Mio. Euro fließen an Steuern und Abgaben an Bund, Länder und Gemeinden.

Jedes Jahr beauftragt die BIG über 2.000 heimische Firmen allein aus der Baubranche, viele davon lokale Handwerksbetriebe; insgesamt gehen über 95 Prozent aller Aufträge an regionale Unternehmen.

"Die BIG bleibt ein starker wirtschaftlicher Impulsgeber für Österreich: Unsere Investitionen sichern tausende Arbeitsplätze und stärken die Wertschöpfung im Land. 2025 konnten wir trotz staatlicher Eingriffe und der schwierigen Marktsituation im Immobiliensektor ein hohes Investitionsniveau halten und zentrale Infrastrukturprojekte vorantreiben. Gleichzeitig forcieren wir die Modernisierung und Dekarbonisierung unserer Bestandsgebäude, um unser Immobilienportfolio für die 500.000 Menschen, die täglich in unseren Häusern ein und aus gehen, zukunftsfit aufzustellen und den Wert langfristig zu sichern", sagen Christine Dornaus und Gerald Beck, Geschäftsführung der Bundesimmobiliengesellschaft.

Der Gesamtumsatz des BIG Konzerns stieg 2025 auf insgesamt 1,616 Mrd. Euro (2024: 1,533 Mrd. Euro), das operative Ergebnis (EBITDA) auf 884 Mio. Euro (2024: 880 Mio. Euro).

Sichtbare Spuren in der Konzernbilanz 2025 hinterlässt die gesetzliche Aussetzung der Wertsicherung bei Mietverträgen zwischen der BIG und Bundesmietern für das Jahr 2026 (Generalmietvertrag und Fruchtgenussrahmenvertrag).

Dieser Eingriff führt laut BIG zu:

- einem realen Mietentgang in Höhe von rund 50 Mio. Euro pro Jahr ab 2026.
- einem massiven Effekt auf das Bewertungsergebnis: Der Mietentgang und Unsicherheiten in Bezug auf künftig drohende hoheitliche Eingriffe führten zu einem negativen Bewertungseffekt von -1,163 Mrd. Euro. Durch gleichzeitige positive Bewertungseffekte und den grundsätzlich konservativen und verantwortungsvollen Bewertungsansatz lag der Wert der Liegenschaften zum Stichtag 31.12.2025 erneut über 18 Mrd. Euro, nämlich bei 18,9 Mrd. Euro.
- einem niedrigeren Betriebsergebnis (EBIT) und Gewinn: Das EBIT fiel mit 973 Mio. Euro (2024: 1,295 Mrd. Euro) niedriger aus als im Vorjahr, ebenso der Gewinn der Periode mit 640 Mio. Euro (2024: 884 Mio. Euro). Beides ist auf die oben angeführten Effekte (niedrigeres Neubewertungsergebnis wegen Indexaussetzung) sowie die allgemeinen Herausforderungen auf dem Immobilienmarkt zurückzuführen.

Für das Geschäftsjahr 2025 wird eine Dividende in Höhe von insgesamt 266 Mio. Euro an die ÖBAG als Eigentümerin und damit an die Republik ausgeschüttet, davon 160 Mio. Euro als Beitrag für das Günstiger-Strom-Gesetz.

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