Sonntag, Oktober 18, 2026

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Bau | Immobilien

Bei einem Pilotprojekt Wien Mariahilf beheben die PORR und Wiener Netze Störungen nahezu emissionsfrei. 90 % der Emissionen können eingespart werden. Herzstück ist ein wasserstoffbetriebener Baggerlader von JCB.

Mit Prototypen zur fast emissionsfreie Baustelle

Bild: Baggerlader auf Wasserstoffbasis © Roland Rudolph

„Die PORR hat für das gemeinsame Pilotprojekt mit den Wiener Netzen eine Flotte aus mehreren Fahrzeugen zusammengestellt, die ausschließlich über elektro- und wasserstoffbasierte Antriebe verfügen. Hinzu kommt ein mit HVO 100 betriebener LKW mit Kran. Wir können so über das Jahr gerechnet die CO2e-Emissionen dieses Bautrupps um 90 % reduzieren“, sagt CEO Karl-Heinz Strauss.
Entsprechend den Berechnungen der TU Wien, die dieses Projekt wissenschaftlich begleitet, können innerhalb eines Jahres rund 46.500 kg CO2e eingespart werden. Bei der Kalkulation wurden die Emissionen von Diesel, HVO 100, Wasserstoff und Strom berücksichtigt.

„Nachhaltigkeit wird bei den Wiener Stadtwerken großgeschrieben. Wir verfolgen gemeinsam das Ziel der Stadt, bis 2040 CO2-neutral zu werden auf vielen Ebenen. Wir reduzieren durch spezielle Bau- oder Relining-Methoden den Aushub und machen jetzt auch den Bautrupp der Wiener Netze weitgehend CO2-frei“, sagt Peter Weinelt, Generaldirektor der Wiener Stadtwerke.

Wasserstoffbetriebener Baggerlader als Herzstück
Konkret handelt es sich bei den Fahrzeugen des CO2-neutralen Bautrupps um PKW, LKW mit Kran, Kastenwagen, Stromspeicher, Aufbruchhammer, Anbauverdichter, Rüttelplatten und Kleingeräte. Komplettiert wird der Bautrupp durch den Einsatz eines neuen Baggerladers von JCB. Er setzt Wasserstoff unmittelbar als primären Treibstoff ein. Das Pilotprojekt in Wien ist der weltweit erste Einsatz dieses Geräts durch den Hersteller, womit dessen Praxistauglichkeit getestet wird.Frank Zander, JCB Director Major Accounts Europe, sagt: „JCB hat demonstriert, dass die Verbrennungsmotortechnologie mit Wasserstoff erfolgreich in JCB-Maschinen läuft. Dieses Pilotprojekt mit PORR und Wiener Netze zeigt, wie künftig die Dekarbonisierung von Baustellen mit Wasserstoff als CO2-freiem Kraftstoff Realität werden kann.“

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