Montag, Oktober 19, 2026

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Bau | Immobilien

Im Marketing verankert, ist Agnes Hartl heute Sprachrohr des Aluminium-Fenster-Instituts. Ihr Ziel ist, das Bewusstsein für den Werkstoff Aluminium weiter zu schärfen.

Ein Leben für Aluminium
Agnes Hartl arbeitet im AFI am Aufbau einer aktiven Community, die fundiert über Aluminium informieren soll.


Im Bausektor werden aufgrund von Klima-, Ökologie- und Kreislaufwirtschaftsthemen Aluminiumfenster und -fassaden immer öfter bevorzugt. Es braucht weiter eine starke Stimme der Metallbau-Community. Dafür setzt sich Agnes Hartl ein, die seit Juni 2024 das Marketing beim Aluminium-Fenster-Institut leitet und an der Umsetzung des neuen Konzepts AFI.ZUKUNFT arbeitet, das die gesamte österreichische Metallbaubranche vernetzen und in den Bereichen Werbung, PR und Social Media unterstützen soll.

Ins AFI eingestiegen ist die 34-Jährige als Branchenneuling. »Ich wusste wenig über die ökonomischen und ökologischen Vorzüge von Aluminium und war wirklich überrascht, wie nachhaltig es ist.« Einen ersten Einblick in die Alu-Welt hat sie sich bei einer Reise durch Österreich und dem Besuch zahlreicher Partnerbetriebe geholt. »Es waren beeindruckende Anwendungen dabei, vor allem hinsichtlich der vielfältigen Oberflächengestaltung dank Aluminium.« Technische Unterstützung erhält sie bei ihrer Arbeit durch Anton Resch, den Geschäftsführer der AMFT.

Vor ihrem Einstieg im AFI war die Wienerin bei Confare tätig, einem im DACH-Raum tätigen IT-Konferenzveranstalter. »Dort habe ich viel im Content-Marketing gelernt.« Ihr Einstieg ins Marketing war bereits vorprogrammiert, studiert hat sie an der Universität Wien den Fachbereich Internationale Betriebswirtschaft. »Ich bin quer eingestiegen, es fehlt noch die Masterarbeit.« Abgeschlossen hat sie hingegen das Masterstudium Slawistik – sie ist sprachlich nicht nur in Englisch firm, ebenso in Russisch. Im Kurs an der Werbeakademie lag der Schwerpunkt auf der Vielfalt an Texten, von Digital Marketing über Öffentlichkeitsarbeit bis zu Corporate Publishing. Das alles erfordert viel Kraft, die sie sich bei Ausritten mit ihrem Lieblingspferd Hopsi und beim Tanzen holt.

Neue Perspektiven aufzeigen
»Ich habe Spaß daran, Neues zu entdecken und zu erforschen, und finde es extrem reizvoll, ein Thema bekannter zu machen, dem nicht so sehr die öffentliche Aufmerksamkeit gilt«, erklärt sie ihren Einstieg beim AFI. Inzwischen erkennt sie Aluminium an jeder Ecke, egal ob Fenster, Eingangstür, Hydrant oder Terrassenbelag. Ihre vordringliche Aufgabe sieht sie nun darin, ein Netzwerk aufzubauen. »Ein inhaltlicher Fokus wird sicher auch auf Social Media liegen, da sehe ich das Potenzial bei weitem noch nicht ausgeschöpft.« Hier ist Agnes Hartl auch Expertin. »Ich gehöre einer anderen Generation an, bin mit dem Internet aufgewachsen und Werkzeuge wie Social Media sind für mich eine Selbstverständlichkeit.«

Ihre Tätigkeit beim AFI unterscheidet sich von früher. »Ich sitze weniger vor dem Computer als erwartet. Früher habe ich IT-lastiges Hardcore-Content-Marketing gemacht. Man kommuniziert zwar sehr viel mit Menschen, aber meist nicht persönlich.« Im AFI ist sie nun viel mehr persönlich im Austausch mit den Leuten. Natürlich bleibt IT aber zentrales Thema, Stichwort Social Media und Website. Am Programm stehen auch regelmäßige Newsletter. »Ich starte mit der Gestaltung einer neuen Webseite, die als Plattform fungieren soll und auch z. B. einen Blog mit Interviews mit Lizenznehmern zu verschiedenen Themen enthalten wird.« Das technische Wissen zum Aufbau und zur Gestaltung einer Website erarbeitet sie sich wie im Aluminiumbereich: Learning by Doing.

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