Montag, Oktober 19, 2026

Mehrwert für Manager

Bau | Immobilien

Laut vorläufigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2025 verbessert sich die Porr sowohl bei den Aufträgen wie auch in der Produktionsleistung und schraubt das Betriebsergebnis um 24 % nach oben. Auch der Ausblick für das kommende Jahr ist dank dem dicken Auftragspolster positiv.

Bestes Jahr in der Geschichte der Porr

Die Produktionsleistung steigerte sich auf EUR 6.818 Mio. und liegt damit auf einem Rekord-Niveau. Dabei kommen 98,4 % der Leistung aus den sieben Heimmärkten der Porr - Österreich, Deutschland, Schweiz, Polen, Tschechien, Slowakei und Rumänien. Größter Heimmarkt ist weiterhin Österreich.

Der Auftragsbestand der Porr stieg per 31. Dezember um 11,7 % auf EUR 9.539 Mio. und liegt damit weiterhin deutlich über einer Jahresleistung. Großprojekte aus dem Segment Infrastruktur International sowie aus Rumänien, Polen und Tschechien tragen maßgeblich dazu bei. Die Auftragseingänge erhöhten sich ebenso um 14,1 % auf EUR 7.813 Mio. Ausschlaggebend für dieses Wachstum ist vor allem der Tiefbau- und Infrastrukturbereich.

„Wir haben eine durchgehend starke Leistung erbracht – und das in einem geopolitisch nicht einfachen Umfeld und angesichts einer sich nur langsam erholenden Baukonjunktur”, sagt Porr CEO Karl-Heinz Strauss. Dabei konnte die Porr mit innovativen Lösungen und der Flexibilität, die ihre breite Leistungspalette bietet, auf wechselnde Marktanforderungen reagieren. „So haben wir nicht nur spannende Projekte realisiert und unsere Geschäftsfelder, etwa im Gesundheitsbau, erweitert. Wir haben auch mit unserer Aktie einen Höhenflug hingelegt und damit den Aufstieg in den Austrian Trading Index (ATX) geschafft”, freut sich Strauss.

Entwicklung hält 2026 an
Aufgrund weiterer Effizienzsteigerungen erhöhte sich im Geschäftsjahr 2025 das Betriebsergebnis (EBIT) auf EUR 197 Mio., was einem Zuwachs von +24 % entspricht. Wesentlicher Faktor für die Ergebnissteigerung war die starke Performance in den Heimmärkten Österreich, Polen und Rumänien. Daraus resultiert eine EBIT-Marge von 3,1 %.

Auf Basis des weiterhin hohen Auftragsbestands sowie der erwarteten Marktentwicklung geht der Vorstand von einer positiven Leistungs-, Umsatz- und Ergebnisentwicklung im Jahr 2026 aus. Unverändert bleibt das langfristige Ziel einer EBIT-Marge von 3,5 % bis 4,0 % bis 2030.

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