Freitag, August 12, 2022

Wem dienen die politischen Parteien

Immer wieder klagt die öffentliche Meinung, die ja nur das Sprachrohr der veröffentlichten Meinung ist über die Untätigkeit der Politik oder besser der politischen Parteien. Nun agieren diese im Moment in Österreich durchaus ähnlich. Es geht um die Show. Im Sinne der veröffentlichten Meinung wird mehr auf Populismus, kurzfristige Maßnahmen und weniger auf die Zukunft des Landes Wert gelegt. Wenn man sich dann doch durchringt Überlegungen umzusetzen, dann werden diese so angelegt, dass man möglichst wenig ändert, möglichst das eigene unmittelbare Klientel zufrieden stellt und vor allem nur Vorsicht walten lässt.

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Schmerz für Neues

Mit dem Buzzwort „Social Enterprise“ wird eine aktuelle Entwicklung bezeichnet, welche die Übernahme von Social Media Trends aus dem Privatleben in die Unternehmenswelt propagiert.

Der Weg weg von der Technik als Zentrum des Software-Universums hin zum Bewusstsein, dass vielleicht doch der Anwender im gesamten Prozess die viel wichtigere Rolle spielt, war steinig und lang. Jetzt steht der Benutzer endlich im Mittelpunkt, doch was fangen die Unternehmen damit an?

Sie versuchen, Facebook als interne Kommunikationsplattform einzuführen und scheitern damit kläglich. Aber warum eigentlich?


Dazu wollen wir im folgenden Artikel Denkanstöße und Einblicke geben:
http://www.future-office.at/?SEITE=SEArtikel&klpp=1&inhTop=1

 

BIS: Wachstum der Weltwirtschaft weiter schwach

Die BIS (BIZ) sieht in ihrem aktuellen Jahresbericht das Wachstum der Weltwirtschaft nach wie vor unter dem Vorkrisendurchschnitt. Die Wiederherstellung eines nachhaltigen weltweiten Wirtschaftswachstums stelle eine große Herausforderung dar, die Investitionstätigkeit sei weiterhin gering, das Produktivitätswachstum schwach.

Im vergangenen Jahr hat sich das globale Wachstum zwar gefestigt, heißt es in Kapitel III unter der Überschrift „Wachstum und Inflation: Triebkräfte und Aussichten“. Die fortgeschrittenen Volkswirtschaften, die von den außergewöhnlich akkommodierenden Finanzierungsbedingungen profitierten, hätten am meisten zur Beschleunigung beigetragen. In den aufstrebenden Volkswirtschaften hat sich das Produktionswachstum im zweiten Halbjahr 2013 stabilisiert, was nicht zuletzt auf einen Anstieg der Exporte in die fortgeschrittenen Volkswirtschaften zurückging.

 

Das Wachstum der Weltwirtschaft liegt weiterhin unter dem Vorkrisendurchschnitt (Grafik III.1).

 

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Neues Vergaberecht: Jetzt geht es los!

Die Diskussion rund um den nächsten Kommissionspräsidenten wird mit dem Hinweis auf »mehr Demokratie für die EU« geführt. Denn ein »Spitzenkandidat« als Kommissionspräsident würde durch die Wahl demokratisch legitimiert sein, so das Argument. Dahinter verbirgt sich aber ein wahrer Machtkampf: nämlich um die Frage, wer die stärkere Institution sein soll: Rat oder Parlament.

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Schwierige Netzproblematik

Wir haben in einer Podiumsdiskussion im Juni den Blick auf die Herausforderungen für die Energiewirtschaft im Netzbereich gerichtet. Mit dem Forum Versorgungssicherheit, den Wiener Netzen, ABB und Photovoltaik Austria sprachen wir verschiedenste Themen an, die ich folgenderweise zusammenfassen kann: Es ist alles sehr kompliziert. Doch es ist nicht unlösbar, wie unser Gespräch zeigte (siehe Energie Report, Ausgabe 4/2014).

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Konsolidierung voraus?

Ziemlich genau vor einem Jahr scheiterte der Entwurf zum österreichischen Energieeffizienzgesetz (EEffG) am Widerstand der Opposition. Droht dem Entwurf 2014 das gleiche Schicksal?

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Smart Cities

In Wien hat der Gemeinderat eben ein Smart-City-Konzept beschlossen, dem ein umfassendes Strategiepapier zugrunde liegt, das von der Opposition gleich einmal ordentlich zerpflückt wurde. Die Regierungsparteien setzen auf die drei Themenschwerpunkte Ressourcen, Innovation und Lebensqualität, um zu bekannten Smart-City-Vorreiterstädten wie Kopenhagen, Stockholm oder Amsterdam aufzuschließen. Der ÖVP kommen die Themen Wettbewerbsfähigkeit und Wirtschaftswachstum zu kurz, zudem ortet man im Brain Drain ein »ernsthaftes Problem« auf dem Weg zur Smart City. Das sieht man bei der FPÖ ganz anders. Dort wird gleich die komplette Smart-City-Strategie in Frage stellt und ein Hauptgrund, warum das mit der Smart City ohnehin nichts werden kann, völlig überraschend in der Zuwanderung unqualifizierter Arbeitskräfte gesehen.

Worauf es bei einer Smart City abseits parteipolitischer Querelen wirklich ankommt, lesen Sie in der Ausgabe 6 des Bau & Immobilien Report.

Zeugnistag

Es ist wieder Schulschluss, und die Lehrer verteilen ihre Noten. Noten sind in der Schule zwar genormt, sie sind aber doch auch stark vom Klima zwischen Schüler und Lehrer abhängig. Das wird später im Berufsleben noch komplizierter, denn es gibt nicht einmal eine klar definierte Notenskala.

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Warum in die Ferne schweifen ...

Selten bietet sich die Gelegenheiten, den Regierenden zu applaudieren. Viel öfter ballt man die Hand zur Faust, zumindest in der Hosentasche, bei dem, was getan oder eben nicht getan wird. Aber diesmal ist Klatschen angebracht: den russischen Präsidenten Wladimir Putin nach Wien einzuladen, ist mutig und beweist, dass Präsident und Kanzler nicht ganz darauf vergessen haben, dass Österreich ganz eigenen Interessen im Verhältnis zu Russland zu verfolgen hat.

Brüssel hat in einer Serie von Fehleinschätzungen, die Lage in der Ukraine nur schlimmer gemacht und ist dann blind dem atlantischen Partner gefolgt, der urplötzlich wieder in die Rhetorik des Kalten Krieges verfallen ist. Österreichs Wirtschaft kann die Sanktionstreiberei so überhaupt nicht gebrauchen und wenn jetzt der Bundespräsident mit der Hofierung Putins ein Signal setzt, dann ist das erfrischend. Österreich hat eine eigene Position und folgt nicht nur dem Zug der Lemminge. Das verdient Applaus!

 

Es ist einiges los

Die FOMC-Sitzung der Fed am zurückliegenden Mittwoch brachte weithin erwartete Beschlüsse wie die weitere planmäßige Drosselung der QE-Maßnahmen. Dennoch blieb die Sitzung nicht ohne Impulse für die Finanzmärkte, Aktien wurden in der Folge kräftig gekauft, der S&P 500 schaffte ein neues Allzeithoch.

Die Fed-Vorsitzende zeigte sich zufrieden mit der Inflationsentwicklung, so lange das mit verbesserten Wachstumsaussichten verbunden ist. Zudem hat die Fed das langfristige Zinsziel wird von 4% auf 3,75% zurückgenommen, Steigerungen könnten im Verlaufe des Jahres 2015 beginnen. Wie seit 2011 üblich, wurde bei den Projektionen die BIP-Wachstumsrate für das laufende Jahr weiter abgesenkt.

 

 

Der Grund für den zurückgekehrten Risiko-Appetit mit steigenden Aktienkursen, sinkendem Dollar und Aufschwung beim Goldpreis: Die CPI-Inflation hatte sich im Mai stärker gezeigt als erwartet und die Fed hat nun signalisiert, dass sie nichts dagegen hat.

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Was 2016 in der IT wichtig wird

Nach der Wahl ist vor der Wahl: Ausgewählt werden nun nämlich nicht nur der Kommissionspräsident und die Kommissare; zur Wahl steht auch, was die EU-Agenda für die kommenden fünf Jahre sein soll. Für die Wirtschaftskapitäne aus Österreich und Deutschland ist diese Frage eindeutig zu beantworten. Es braucht eine Wachstumspolitik mit mehr EU-Kompetenzen. Denn derzeit ist Europa nicht für den globalen Standortwettbewerb gerüstet.

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Kein Red Bull am Bau

So positiv die Ansagen im Wahlkampf waren, so ernüchternd ist die Realität im Koalitionsalltag. Eine Wohnbaupolitik, die diesen Namen auch verdient, ist nicht Sicht. 

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Kleider machen Leute

27 Bewerber hatten die Qualifikation in der Bewerbung um den Staatspreis Unternehmensqualität 2014 geschafft. Zwölf Organisationen stiegen in die Finalrunde auf. Vier Kategoriesieger haben um den Staatspreis Unternehmensqualität im Endspiel am 11. Juni bei über 30 Grad gerungen. Im Fußball würde nun Herbert Prohaska Strategie, Taktik und Spielzüge auf Erfolgsfaktoren analysieren.

Nicole Mayer und Michaela Reisner haben im Rahmen der 19. qualityaustria Winners Conference in ihrem Vortrag analysiert, was exzellente Organisationen auszeichnet. Sie haben aus den aktuellen Erfahrungen der Assessments zum Staatspreis Unternehmensqualität 2014 sieben Excellence-Faktoren identifiziert: Exzellente Organisationen

  1. sind proaktiv statt reaktiv
  2. sind zukunftsorientiert und blicken strategisch nach vorne
  3. sind damit verbunden flexibel, agil
  4. sind konsequente Umsetzer
  5. messen konkrete Ergebnisse und steuern damit
  6. geben den Themen Nachhaltigkeit und Umwelt einen hohen Stellenwert und verankern diese in der Strategie
  7. reflektieren ihre Aktivitäten, prüfen deren Effektivität und Sinnhaftigkeit und nutzen dies, um sich gezielt zu verbessern

Klingt im Grunde genommen einfach. Nur einige sind hier konsequenter und besser.

Sollten Sie die Analyse im Detail interessieren, dann klicken Sie hier. Viel Erfolg mit Qualität!

Axel Dick

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China: Bankenkrise voraus?

 

 

 

Steirerherzen im Siegestaumel

 

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Effiziente Planung kooperativer Bauprojekte

Die Arbeitslosigkeit am Bau muss mit dem Bestbieterprinzip bekämpft werden.

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Das letzte Aufgebot

Die WM 2022 in Katar steht aktuell für mehr als 1.200 getötete Bauarbeiter, menschenunwürdige Arbeitsbedingungen, Verstöße gegen Menschenrechte und neuerliche Bestechungsvorwürfe. Die Gewerkschaft Bau-Holz (GBH) fordert die FIFA auf, endlich zu reagieren und die WM 2022 neu zu vergeben.

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Schieflage der Nation

HMP-Geschäftsführer und Report-Kolumnist Thomas Schmutzer über eine neue Generation an Arbeitskräften, die dringend für eine Heterogenität in den Unternehmen gebracht wird.

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Das Ende der Insel der Seeligen?

In Orten mit guten Schulen sind Immobilien teurer. Schulmanager schaffen Vermögen.

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Satire: Eine Anleitung zur schlechten Bewerbung

Es gibt sie bereits, die zahlreichen Ratgeber, Kurse und Anleitungen für die korrekte Bewerbung. Als Personalberaterin weiß ich dennoch: Viele wollen sich nicht den strengen Reglements des Geschäftslebens unterwerfen. Ich erhalte regelmäßig Bewerbungsschreiben, denen es an grundlegenden Punkten mangelt. Die Folge: Auch wenn ein Bewerber fachlich bestens zu einem Unternehmen passen würde, beendet ein mangelhaftes Bewerbungsschreiben den Recruitingprozess, bevor dieser überhaupt richtig begonnen hat.

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Warum in die Ferne schweifen

Vielen Unternehmen steht keine eigene HR-Abteilung zu Verfügung. Für den idealen Suchprozess auf eigene Faust empfiehlt es sich, einige Punkte zu beachten.

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