Wednesday, March 11, 2026

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Bau | Immobilien

Die Strabag macht weiteren Schritt, um den Gesamtkomplex Baukartell endgültig abzuschließen und akzeptiert eine Erhöhung der Geldbuße.

Die Strabag hat das von der Bundeswettbewerbsbehörde angestrengte Abänderungsverfahren, mit welchem der rechtskräftige Geldbußenbeschluss vom 21.10.2021 über EUR 45,37 Mio. gerichtlich überprüft werden sollte, mit einem Settlement rechtskräftig beendet. Damit macht Österreichs größter Baukonzern einen weiteren wichtigen Schritt, um den Gesamtkomplex Baukartell endgültig abzuschließen.

"Das Unternehmen hat sich zu diesem Settlement nach eingehender Bewertung der Sach- und Rechtslage entschieden und damit eine Erhöhung der Geldbuße um EUR 100,63 Mio. zugestanden", heißt es seitens der Strabag. Damit werde ein weiteres langwieriges gerichtliches Verfahren vermieden und das mit den Hausdurchsuchungen bei einer Vielzahl von Bauunternehmen im Frühjahr 2017 begonnene Kartellverfahren, welches einen Zeitraum von 2002 bis 2017 zum Gegenstand hatte, zum Abschluss gebracht. Trotz der Erhöhung der Geldbuße hält die Strabag an den aktuellen Ergebnis-Prognosen für 2025 und 2026 fest.

"Ungeachtet der Zugeständnisse im Rahmen des Settlements und des Verlusts des Kronzeugenstatus bleibt die Tatsache, dass die Strabag umfassend mit der BWB kooperiert und maßgeblich zur Aufklärung des Sachverhalts beigetragen hat", so die Strabag abschließend.

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