Dienstag, Mai 28, 2024

Eine Studie im Auftrag der Österreichischen Computer Gesellschaft (OCG) stellt erstmals die Selbsteinschätzung den tatsächlichen Computerkenntnissen der Österreicherinnen und Österreicher gegenüber. »Wer sehr gute Computerkenntnisse hat, schätzt die eigenen Kompetenzen ähnlich ein wie jene Personen, die mittelmäßige oder schlechte Computerkenntnisse haben«, erklärt OCG-Generalsekretär Ronald Bieber. »Das hat uns schon sehr überrascht und bedeutet auch: Wer schlechte Computerkenntnisse hat, weiß gar nicht, dass er oder sie Bildungslücken hat.«  Insgesamt glauben 60 % der Befragten, dass ihre Computerkenntnisse im Allgemeinen sehr gut oder gut sind. Beim Onlinetest schneiden im Gegensatz dazu aber 61 % schlecht bis sehr schlecht ab. Bei Computer-Grundkenntnissen, bei denen es unter anderem um Fähigkeiten wie Dateiverwaltung ging, zeigen sich die größten Abweichungen zwischen Selbsteinschätzungen und Testergebnissen. Viele Testpersonen scheiterten bei abgefragten Grundkenntnissen wie Verschieben, Kopieren oder Anlegen von Ordnern. Bei den Internetkenntnissen ist die Differenz zwischen Selbsteinschätzung und tatsächlichen Kenntnissen zwar hoch, aber im Vergleich mit anderen Teilbereichen am geringsten. Überraschend war, dass gerade beim IT-Security-Wissen die geringsten Abweichungen zwischen Selbsteinschätzung und tatsächlichem Wissen wurden.

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