Mittwoch, April 24, 2024

Inflation spricht für Zinshäuser.

Sparbuchguthaben in Österreich verloren 2013 knapp drei Milliarden Euro an Wert. Auf die erneute Zinssenkung der Europäischen Zentralbank hat Gerhard Hudej, Geschäftsführer der Hudej Zinshausmakler GmbH, eine wenig überraschende Antwort: »Das Zinshaus ist durch die indexangepassten Mieten das beste Mittel gegen die Geldentwertung,« sagt Hudej. »Denn die Mieten werden in regelmäßigen Abständen an die Inflationsrate angepasst. Der Wert des Vermögens bleibt daher immer erhalten. Dazu kommt noch die Wertsteigerung des Hauses durch das Bevölkerungswachstum, steigende Wohnraumnachfrage und die Entwicklung der Städte.« Hudej geht davon aus, dass die Nachfrage nach österreichischen Immobilien im allgemeinen und Zinshäusern im speziellen als Folge der drastischen Geldlockerungspolitik der EZB zunehmen wird. Neben Wien stehen dabei vermehrt auch Graz und Salzburg im Fokus der Investoren. Außerdem soll das Interesse an Objekten jüngeren Baudatums steigen. Die Renditen sind hier laut Hudej mit durchschnittlich 3,5 bis 4,5 % höher und die Investition ist oft nachhaltiger. Grund dafür sind geringere Erhaltungskosten und die eingeschränkte Geltung des Mietrechtsgesetzes.

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