Montag, August 08, 2022

Laut KSV1870 waren im ersten Halbjahr 2022 in Österreich 2.308 Unternehmen von einer Insolvenz betroffen.

Das sind um rund 118 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres – und etwa 250 Insolvenzfälle weniger als im Jahr 2019, dem letzten Jahr vor Ausbruch der Corona­krise. Parallel dazu sind auch die geschätzten Verbindlichkeiten um 61 Prozent auf 629 Mio. Euro angewachsen. Fast die Hälfte der Firmenpleiten entfällt auf die Branchen Handel (428 Fälle), Bauwirtschaft (382 Fälle) und Tourismus/Gastronomie (266). Für das Gesamtjahr 2022 rechnet der KSV1870 mit rund 5.000 Insolvenzen, womit »Vorkrisenniveau« erreicht wäre. 

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