Sunday, April 12, 2026

Mehrwert für Manager

Bau | Immobilien

Die Gewerkschaft Bau-Holz (GBH) fordert Nulltoleranz bei Lohn- und Sozialdumping und volle Solidarität mit ehrlichen Betrieben.

Der jüngste Schwerpunkteinsatz der Finanzpolizei zeigt laut GBH deutlich, wie groß das Ausmaß von organisierter Ausbeutung am Bau ist. 128 Fälle von Abgaben- und Sozialbetrug, darunter 44 Anzeigen, illegale Beschäftigung, Unterentlohnung. Sogar Verfolgungsjagden mit Verdächtigen auf Baustellen in ganz Österreich gibt es. Deshalb fordert die GBH Konsequenzen. "Nicht nur bei der Strafverfolgung, sondern auch in der politischen Verantwortung. Sowohl auf nationaler wie auch auf internationaler Ebene, der GBH-Bundesvorsitzender Abg. z. NR Josef Muchitsch. „Wer am Bau betrügt, betrügt nicht nur den Staat, sondern auch unsere Beschäftigten. Es geht hier um Löhne, um soziale Sicherheit und um faire Arbeitsbedingungen. Und um Betriebe, die mit ehrlicher Arbeit nicht mehr mithalten können. Solchen Machenschaften muss der Hahn abgedreht werden und zwar bis auf den letzten Tropfen. Das ist kein Kavaliersdelikt – das ist organisierter Sozialraub.“

Die Forderungen der GBH im Überblick:
- Mehr Personal für Finanzpolizei und Arbeitsinspektion
- Sanktionen, die wirklich wehtun – inklusive Entzug öffentlicher Aufträge
- Strafhöhen, welche mindestens den verursachten Schaden abdecken
- Verpflichtende Auftraggeberhaftung in allen Branchen
- Bekämpfung von Lohndumping als EU-Schwerpunktthema

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