Samstag, Juli 25, 2026

Mehrwert für Manager

Die Nominierten in der Kategorie „Bildung und Soziales“ der Ausschreibung des IT-Wirtschaftspreises „eAward 2026“. Die Gewinner*innen werden am 10. September 2026 bekannt gegeben.

Menschen im Büro sitzen gemeinsam an einem Tisch
Bild: iStock


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KFV – Kuratorium für Verkehrssicherheit
Projekt: App statt Aua – Hoppala App

App statt Aua. „Hoppala“ ist die App des österreichischen KFV (Kuratorium für Verkehrssicherheit) zum Thema Kindersicherheit. Sie richtet sich an Eltern, Erziehungsberechtigte und Pädagog:innen von Kindern aller Altersgruppen und bietet umfassende, alltagsnahe Sicherheitstipps aus den Bereichen Verkehr, Freizeit, Haushalt, Web und Outdoor. Ziel ist es, Kinder von klein auf für potenzielle Gefahren zu sensibilisieren und somit langfristig zur Vermeidung von Unfällen beizutragen.

https://hoppalaapp.at/ und https://www.kfv.at/

 

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FLiP GmbH – gemeinnützige Gesellschaft zur Förderung finanzieller Bildung, ovos media GmbH
Projekt: ECOMANIA

„Euro stürzt ab; Energiekrise belastet Europa.“ Schlagzeilen wie diese lassen sich häufig in den Medien lesen, doch was steckt dahinter? Das Planspiel ECOMANIA hilft nicht nur, wichtige Begriffe zu erklären, sondern auch, volkswirtschaftliche Zusammenhänge spielerisch zu begreifen. Egal ob Wirtschaftswachstum, Inflation oder Staatsverschuldung, im Land von ECOMANIA kannst du Volkswirtschaft hautnah miterleben – ohne theoretischen Frontalvortrag. Das softwaregestützte Planspiel wird seit seiner Neuausrichtung 2025 vom Financial Life Park (FLiP GmbH, ein Projekt im Bereich Finanzbildung) und teilnehmenden Sparkassen in Zusammenarbeit mit der Digitalagentur ovos media angeboten. Eine analoge Spielversion wurde zuvor bereits mehrere Jahre gespielt.

https://www.financiallifepark.at/ecomania/ und Video https://www.instagram.com/reels/DW5u8GKlCz3/

 

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Nagarro GmbH, WienTourismus
Projekt: ivie – Digitale Stadterlebnisse durch kontinuierliche Innovation

Gemeinsam mit WienTourismus entwickelt Nagarro die offizielle City-Guide-App ivie seit 2020 kontinuierlich zu einer digitalen Erlebnisplattform weiter. Ziel ist es, Besucher:innen nicht nur Informationen bereitzustellen, sondern Wien interaktiv, intuitiv und barrierearm erlebbar zu machen. Neue Funktionen reichen von thematischen Walks & Guides bis hin zu spielerischen Challenges. So wurde beispielsweise die Johann-Strauß-Challenge mit Augmented Reality umgesetzt und rund um den Eurovision Song Contest 2026 eine interaktive Erlebniswelt geschaffen. Durch den iterativen Entwicklungsansatz, konsequente UX-Optimierung und laufende Weiterentwicklung bleibt ivie flexibel für zukünftige digitale Services und stärkt nachhaltig das digitale Besuchserlebnis in Wien.

https://www.wien.info/de/reiseinfos/ivie-app/ivie-app-349200 und Video https://youtu.be/uXrm5_ukxeg?si=4RzqAvQNB4w46464

 

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Kelag-Kärntner Elektrizitäts-AG
Projekt: LEA – Learning and Education Assistant

LEA (Learning & Education Assistant) ist ein KI-gestützter Lern- und Ausbildungsassistent für Lehrlinge im Kelag-Konzern. Die Idee entstand im Rahmen der „NextGen Service Initiative – The Rookie Edition“, einer Initiative von Human Resources und Kundenservice, bei der sich Lehrlinge intensiv mit den Möglichkeiten von künstlicher Intelligenz und digitalen Zukunftslösungen auseinandersetzen konnten. Die technische Umsetzung des ersten Prototyps erfolgte anschließend gemeinsam mit IT und Innovationsmanagement im internen Hackathon. Technisch basiert LEA auf der konzerninternen n8n-Plattform sowie einer Open Web UI. Der LEA-Prototyp ist bereits live und wird laufend gemeinsam mit Lehrlingen weiterentwickelt. Ziel ist ein langfristiges und nachhaltiges Ausbildungsprojekt für die digitale Zukunft.

www.kelag.at

 

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Österreichisches Parlament
Projekt: „Mein Parlament“-App – Immer live dabei: das Hohe Haus für unterwegs / Parlament to go

Die ‚Mein Parlament‘-App des österreichischen Parlaments bringt das Hohe Haus auf das Smartphone. Die App ist ein innovativer, arbeitsunterstützender Avatar und Guide für alle Abgeordneten, Mandatar:innen und Klubs, aber auch für die Verwaltung und die breite Öffentlichkeit. Sie basiert auf der Zusammenführung von drei bestehenden Apps mit differenziertem Nutzen und verschiedenen Technologien: der Einläute-App, der Inbetriebnahme-App und der Parlaments-App. Die Live-Funktion für Plenarsitzungen des National- und Bundesrats (mit Übersetzung in Gebärdensprache) ist das Kernstück der App – ‚Mein Parlament‘ ist somit ein persönlicher Begleiter rund um das parlamentarische Geschehen und darüber hinaus. Interessierte erfahren alles über Plenarsitzungen, Mandatar:innen oder Termine wie etwa Parlamentsführungen oder andere Veranstaltungen und können durch Push-Nachrichten aktiv mitpartizipieren.

https://www.parlament.gv.at/services/mein-parlament-app

 

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Heinz Mayr
Projekt: Pi Mal Daumen

PiMalDaumen ist ein kostenloses digitales Bildungsprojekt zur Unterstützung von Schüler*innen in Österreich bei der Vorbereitung auf die Mathematik-Matura. Über YouTube und eine App werden verständliche Erklärvideos, Schritt-für-Schritt-Lösungen, Livestreams und praxisnahe Beispiele bereitgestellt, die jederzeit und ortsunabhängig genutzt werden können. Ziel des Projekts ist es, jungen Menschen aus allen Bildungs- und finanziellen Schichten in Österreich die gleiche Chance zu geben, sich fortzubilden. PiMalDaumen setzt genau dort an, wo viele bestehende Angebote an ihre Grenzen stoßen: bei der kostenlosen, niederschwelligen und leicht zugänglichen Vermittlung von mathematischen Inhalten. Damit leistet das Projekt einen Beitrag zu mehr Chancengleichheit im Bildungsbereich und hilft dabei, Lernstress, Unsicherheit und finanzielle Hürden zu reduzieren.

https://www.youtube.com/@PiMaIDaumen

 

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PORR AG
Projekt: Safety App+ – Wenn Digitalisierung Leben schützt

Arbeitssicherheit ist keine Formalität. Sie entscheidet darüber, ob Menschen gesund nach Hause kommen. Trotzdem werden sicherheitsrelevante Informationen in vielen Unternehmen noch immer analog, uneinheitlich oder zu spät erfasst. Gefahren, Beinaheunfälle, Sicherheitsmängel und Unfälle bleiben dadurch oft unsichtbar. Safety App+ macht Arbeitssicherheit digital, einfach und unmittelbar: Gefahrenmeldungen, Near Misses, Safety Walks und Unfallmeldungen werden direkt vor Ort strukturiert erfasst und dokumentiert. Ergänzt wird dies durch automatisierte interne Notfallkommunikation sowie Schnittstellen zu externen Unfallversicherungsträgern. So entsteht eine durchgängige digitale Sicherheitskette – von der ersten Beobachtung über die Dokumentation bis zur schnellen Information der relevanten Stellen. Arbeitssicherheit wird sichtbar, handlungsfähig und präventiv gemacht – bevor aus Warnsignalen Unfälle werden.

https://www.porr-group.com/nachhaltigkeit/social

 

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Sozialversicherung der Selbständigen
Projekt: svsGO: digitale Drehscheibe für moderne Vorsorge

svsGO, das digitale Serviceangebot der SVS, unterstützt ihre Versicherten dabei, ihre Anliegen einfach, sicher und ortsunabhängig zu erledigen. Ob der Abruf der Beitragsvorschreibung, der Download von Versicherungsbestätigungen, das Übermitteln von Nachrichten oder der Blick in das Gesundheitskonto – zahlreiche Services stehen jederzeit digital zur Verfügung und sparen Wege, Wartezeiten und Ressourcen. Mit der Integration eines innovativen Präventionsprogramms mit Anreizsystem hat svsGO nun ein neues Level erreicht. Seit Mai 2026 können SVS-Versicherte und mitversicherte Angehörige den sogenannten SVS-Vorsorgepass in svsGO abrufen. Dieser macht Vorsorge übersichtlich sowie einfach und bietet Versicherten die Möglichkeit, für ausgewählte Vorsorgemaßnahmen Punkte in svsGO zu sammeln, diese einzulösen und als Bonus auszahlen zu lassen. svsGO wird so zum digitalen Gesundheitscockpit und zur zentralen Drehscheibe für die Gesundheitsvorsorge von 1,3 Millionen Versicherten.
https://svs.at/go und https://svs.at/vorsorgepass

 

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Manuela Astrid Weixlbaumer
Projekt: the cherry compiler

„the cherry compiler“ ist mehr als ein YouTube-Format – es ist ein gesellschaftliches Projekt. Ziel ist es, Digitalisierung, künstliche Intelligenz und geistiges Eigentum verständlich und niederschwellig zugänglich zu machen. Denn gerade die Themen, die unsere Zukunft maßgeblich prägen, wirken auf viele Menschen abstrakt, technisch oder einschüchternd. Aus der Überzeugung heraus, dass digitale Teilhabe nicht am Fachvokabular scheitern darf, übersetzt Manuela Weixlbaumer ähnlich einem „Compiler“ IT-Fachjargon in greifbare Sprache – die nahbare Vermittlung rechtlicher Inhalte. Gleichzeitig steht das Projekt für Unternehmergeist und Sichtbarkeit von Frauen in der Technik.
https://thecherrycompiler.at/ und https://www.youtube.com/@thecherrycompiler

 

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Stadt Wien – Kindergärten, AIT Austrian Institute of Technology GmbH
Projekt: WISPER – Wiener Spracherfahrung

WISPER (Wiener Spracherfahrung) ist eine KI-basierte Sprachförderlösung für Drei- bis Sechsjährige im Kindergarten, die von den Stadt Wien – Kindergärten in Kooperation mit dem AIT Center for Technology Experience entwickelt worden ist. Ein kindgerecht gestaltetes Telefon (User Experience) ermöglicht Kindern mit nicht deutscher Muttersprache, spielerisch Deutsch zu lernen. Mithilfe von WISPER können die Kinder in ihrem eigenen Tempo eine Geschichte entwickeln. WISPER versteht jede Sprache, antwortet aber stets auf Deutsch. Bei der Entwicklung waren von Anfang an Sprachförderkräfte der Stadt Wien eingebunden (User Centered Design). Die Lösung entlastet die Sprachförderkräfte und ergänzt gezielt ihre Arbeit. Und das Wichtigste: Die Kinder lieben es. Zur Belohnung erhalten die Kinder ein Bild der Geschichte aus dem im Telefon integrierten Drucker. In Wien haben 26.000 Kinder im Kindergarten Sprachförderbedarf (von insgesamt 88.000 Kindern).

https://www.ait.ac.at/themen/experience-measurement/projecte/wisper