Schaden- und Unfallversicherer sehen sich einer wachsenden Wettbewerbslücke gegenüber: 10 Prozent der Branche setzen KI erfolgreich ein, während andere darum kämpfen, nennenswerte Vorteile zu erzielen. Der nun in seiner 19. Auflage erschienene „World Property & Casualty Insurance Report 2026“ des Capgemini Research Institute erklärt die KI-Kluft teils dadurch, dass 42 Prozent der Versicherer keine KI-Kennzahlen erfassen. Ohne zu messen und validieren was funktioniert, verbleiben 60 Prozent der Versicherer in der Erkundungs- oder Proof-of-Concept-Phase.
Internetnutzer verlieren zunehmend die Geduld: Mehr als die Hälfte (56 Prozent) bricht digitale Anwendungen ab, wenn sie nur wenige Sekunden warten müssen. Vor allem bei Anwendungen mit Künstlicher Intelligenz sind die Erwartungen hoch. Das zeigt eine Umfrage von YouGov in Deutschland im Auftrag des Internetknoten-Betreibers DE-CIX.
Vertrauensvolle Datenräume sind kein Zukunftskonzept mehr, sondern werden in der industriellen Praxis Realität. Auf der Hannover Messe 2026 im April zeigte der Showcase des International Manufacturing-X Council (IMXC), wie Unternehmen Daten sicher, souverän und interoperabel für neue Geschäftsmodelle nutzen können. Mit Beteiligung des Gaia-X Hub Austria, des AIT Austrian Institute of Technology, Salzburg Research sowie der Digital Factory Vorarlberg wurde eine Lösung demonstriert, die den praktischen Einsatz von Gaia-X-Prinzipien im industriellen Umfeld demonstriert und damit neue datengetriebene Geschäftsmodelle für eine resiliente und wettbewerbsfähige Industrie ermöglicht.
Eine Untersuchung des Sicherheitsexperten Barracuda zeigt detailliert, wie Angreifer den Prozess der Device-Code-Authentifizierung ausnutzen, um dauerhaften und autorisierten Zugriff auf Dienste wie Microsoft 365 und Entra ID zu erlangen. Darauf basierende Angriffe nehmen stark zu, da Device-Code-Phishing durch Phishing-as-a-Service-Tools wie das kürzlich gemeldete EvilTokens-Kit zunehmend professionalisiert wird. Barracuda hat in den vergangenen vier Wochen sieben Millionen Phishing-Angriffe mithilfe von Geräte-Codes identifiziert.
Das österreichische Parlament und der ORF haben erstmals ein Fernsehsignal auf der Strecke zwischen dem Parlament und den ORF-Studios am Küniglberg quantenkryptografisch abgesichert. Damit tritt Österreich in eine neue Ära sicherer digitaler Kommunikation. Die Übertragung markiert einen Wendepunkt im Umgang mit sensiblen Informationen in Demokratie, Medien und Wirtschaft.
Der neue „Veeam Data Trust and Resilience Report“ stellt fest, dass 90 Prozent der Sicherheitsverantwortlichen davon überzeugt sind, Daten schnell wiederherstellen zu können. Allerdings schaffen es letztlich nur 28 Prozent, die Daten nach einem Ransomware-Angriff auch tatsächlich vollständig wiederherzustellen.
Vielen Cybersicherheitsexperten schauen besorgt auf den ungewiss datierten "Q-Day", einem hypothetischen Tag in der Zukunft, an dem Quantencomputer alle gängigen Verschlüsselungsmethoden werden knacken können. Ein Kommentar zum Thema Cybersicherheit dazu von Patrick Fetter, Lead Sales Engineer & Cyber Security Evangelist bei Check Point.
Über die wachsende Geschwindigkeit von KI in der Industrie und die Wahl der richtigen Partner. Im Gespräch mit Johannes Rauer-Zechmeister, Experte für KI-Lösungen bei Siemens.
In einer Zeit, in der Unternehmen mit dauerhaft hohen Energiepreisen, wirtschaftlicher Unsicherheit und geopolitischen Spannungen umgehen müssen, rückt vor allem eine Frage in den Mittelpunkt. Wie kann KI konkret helfen, Kosten zu senken, Prozesse zu stabilisieren und Organisationen widerstandsfähiger zu machen? Wir diskutieren am 14. April im Palais Eschenbach in Wien die Chancen durch KI, die sich gerade in Krisenzeiten Unternehmen und Organisationen bieten.
Was in den vergangenen Jahren als Randnotiz der Künstlichen Intelligenz galt, verschiebt sich im Jahr 2026 in Richtung industrieller Anwendung – nicht als fertige Lösung, sondern als System.
Mit dem Netz- und Informationssicherheitsgesetz 2026 (NISG 2026) setzt Österreich die EU-Richtlinie NIS-2 um. Ab 1. Oktober 2026 sind die neuen Verpflichtungen voll wirksam – eine Missachtung kann zu Strafen in Millionenhöhe führen. Die heimische NIS-2-Prüfstelle CIS Certification warnt, dass viele Unternehmen noch nicht ausreichend vorbereitet sind und gibt Handlungsempfehlungen ab.