Montag, Oktober 19, 2026

Mehrwert für Manager

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Praktisch, neu und smart: Eine Plattform für die Aufbereitung technischer Themen, eine finale Lösung für den Ladekartendschungel, bessere Fragebögen und eine europäische KI.

Österreichkarte mit Symbolen Glühbirne, Technik etc.
Bild: iStock

 

Souveräne Plattform

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Der jüngste Bann der Top-KI-Modelle von Anthropic für Nicht-US-Amerikaner hat die Abhängigkeit Europas bei künstlicher Intelligenz drastisch verdeutlicht. Jetzt liefert das Wiener Startup eustella die Antwort. Mit dem Launch der ­eustella-App für Smartphones und Web will das Unternehmen einen Standard für eine souveräne, europäische KI schaffen. eustella deckt die volle Bandbreite an Anwendungen ab – von Internetrecherchen über Reiseplanung, News bis hin zu Bildgenerierung und Erstellung von Präsentationen. Nutzer*innen können eigene Agenten erstellen, Projekte anlegen sowie in Gruppen chatten und zusammenarbeiten. Alle Vorlieben, Interessen und Inhalte merkt sich eustella mit einer »Memory«-Funktion. »Wir warten nicht darauf, dass Europa digital unabhängig wird. eustella macht es heute möglich«, sagt Matteo Rosoli, CEO von eustella. »Wer heute KI nutzt, nutzt meist Black-Box-Systeme unter ausländischer Kontrolle. eustella bricht dieses Muster: Datenhoheit und technologische Kontrolle bleiben zu hundert Prozent in Europa.«

eustella.com

 

Kirschen gefällig?

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Bild: Manuela Weixlbaumer erzählt von der IT-Pionierin Grace Hopper,der Erfinderin des Compilers zur Übersetzung von Softwarecode.

Digitalisierung, künstliche Intelligenz und geistiges Eigentum verständlich und niederschwellig zugänglich zu machen, ist das Ziel von Manuela Weixlbaumer. »Gerade diese aktuell prägenden Themen wirken auf viele Menschen abstrakt, technisch oder einschüchternd«, weiß die Urheberin des Medienprojekts »cherry compiler« mit YouTube als Hauptkanal. Es sind Themen wie geistiges Eigentum, Digitalisierung und Female Empowerment, die ineinandergreifen. »In Zeiten der Digitalisierung ist es eine wertvolle Eigenschaft, Dinge vernetzt zu sehen und Entwicklungen antizipieren zu können«, sagt die Juristin mit beruflichem Fokus auf Intellectual Property bei einem international tätigen Industrieunternehmen. IP-rechtliche Themen in der Wirtschaft und Gesellschaft würden gerade durch KI eine Renaissance erleben, werden laut der Expertin aber oft falsch verstanden. »Vom Schulbub bis zur Großmutter sollte jeder Grundkenntnisse in technischen Themen entwickeln«, liefert sie jetzt niederschwellige Angebote dazu. Es ist einer der Gründe, warum »cherry compiler« Weixlbaumer – der Titel ist in Anlehnung an ihren Nachnamen gewählt – auch Mitglied des Do-Tanks »Women in AI Austria« ist.

thecherrycompiler.at

 

Mehr Verständnis

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Bild: René Mähr und Simon Rutar heben mit Synfia.ai die Flexibilität von Feedback-Formaten für Unternehmen an.

Fragebögen im Unternehmenseinsatz stoßen schnell an ihre Grenzen. Rücklaufquoten sind gering, Antworten bleiben meist oberflächlich und wertvolle Einblicke gehen verloren. Gleichzeitig liefern persönliche Interviews zwar tiefere Erkenntnisse, sind jedoch aufwendig, teuer und kaum skalierbar. Genau hier setzt das Wiener KI-Startup Synfia.ai an – mit einer neuen Kategorie von KI-gestützten Dialogbefragungen. Die Plattform verwandelt klassische Befragungen in natürliche Sprachdialoge mit künstlicher Intelligenz und übersetzt die Ergebnisse direkt in nutzbare Erkenntnisse für Unternehmen. Statt Formulare auszufüllen, sprechen Kunden, Nutzer oder Mitarbeitende – etwa im Rahmen eines Kundenfeedback-Prozesses oder einer Mitarbeiterbefragung – direkt mit einer KI. Diese hört zu, stellt gezielte Rückfragen und reagiert dynamisch auf Antworten, wie in einem echten Gespräch. Das Ergebnis sind deutlich tiefere Einblicke bei gleichzeitig hoher Skalierbarkeit. »Wir bringen Befragungen zurück zu ihrem Ursprung: ein echtes Gespräch, das zuhört, nachfragt und echte Erkenntnisse liefert – nur eben skalierbar«, sagt René Mähr, Gründer von Synfia.ai.

www.synfia.ai

 

Orientierungshilfe

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Allein in Österreich wurden im vergangenen Jahr mehr als 60.000 reine Elektroautos neu zugelassen, mittlerweile sind knapp 260.000 E-Pkw auf Österreichs Straßen unterwegs. Für Fuhrparkmanager bedeutet diese Entwicklung jedoch eine neue Herausforderung. Während das Tanken von Verbrennerfahrzeugen weitgehend standardisiert ist, unterscheiden sich beim Laden von Elektrofahrzeugen Tarife, Roaminggebühren und Abrechnungssysteme oft erheblich. Bereits die Wahl der falschen Ladekarte kann die Kosten eines Ladevorgangs vervielfachen. Dieses Problem löst das oberösterreichische Start-up Elio Fleet. Die intelligente Plattform analysiert bei jedem Ladevorgang automatisch sämtliche im Unternehmen vorhandenen Ladekarten und empfiehlt jene, mit der an der jeweiligen Ladesäule tatsächlich am günstigsten geladen werden kann. Das spart Kosten, schafft Transparenz und gibt Fuhrparkmanager*innen erstmals die Kontrolle über ihre Ladekosten zurück. »Wir wollen das Laden von Elektrofahrzeugen so einfach machen wie das Bezahlen mit einer Bankomatkarte«, betont Felix Miedler, Gründer von Elio Fleet.

www.eliofleet.com 

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