2026 gilt als Übergangsjahr: durchhalten, sortieren, neu aufstellen. 2027 rückt bereits als Erntephase ins Blickfeld. Investitionen, Innovation und Wachstum stehen höher im Kurs als Sparprogramme oder Personalabbau. Unternehmen planen nicht den Rückzug, sondern die Fokussierung. Ihre größte Sorge gilt weniger dem Markt als der Politik – und steigenden Insolvenzen. Gleichzeitig erwarten viele sinkende Kosten bei Energie, Inflation und Zinsen.
Bemerkenswert klar ist auch das Führungsbild: Kommunikation schlägt Ideologie. Gesucht sind keine lauten Rebellen, sondern Manager*innen, die Orientierung geben. Die Quintessenz dieser Umfrage: Die Lage ist ernst, aber gestaltbar. Die Zukunft kommt nicht von selbst – aber sie lässt sich machen.