Mit der Initiative »ROT-WEISS-ROT BAUEN« setzt sich die Gewerkschaft BAU-HOLZ dafür ein, regionale Arbeitsplätze, unsere hochwertige Ausbildung und ehrliche Unternehmen in Österreich zu stärken. Wer fair arbeitet, Lehrlinge ausbildet und ordentliche Löhne zahlt, darf bei der Auftragsvergabe nicht gegen Billigstbieter verlieren.

Genau hier setzen ROT-WEISS-ROTE VERGABEN an. Sie helfen dabei, Lohndumping und Sozialbetrug schon an der Wurzel zu bekämpfen – nämlich dort, wo Aufträge vergeben werden.

Der neue Leitfaden »ROT-WEISS-ROTE VERGABEN«, den Vergabeexperte RA Martin Schiefer auf Initiative der Gewerkschaft BAU-HOLZ ausgearbeitet hat, ist nun der nächste wichtige Schritt. Er zeigt einfach, praxisnah, rechtssicher und EU-konform, wie faire und regionale Vergaben bereits heute möglich sind. Die rechtlichen Möglichkeiten dafür liegen längst auf dem Tisch – sie müssen nur genutzt werden.

Denn jede Vergabeentscheidung entscheidet auch darüber, ob Arbeitsplätze, Lehrstellen, Steuern, Abgaben und Wertschöpfung in Österreich bleiben.

Darum mein klarer Appell: Schauen wir gemeinsam genauer hin, wie Aufträge in Österreich ausgeschrieben und vergeben werden. Erhöhen wir gemeinsam den Druck auf Auftraggeber und Politik. Österreichisches Geld muss österreichische Arbeit stärken – mit fairen, ehrlichen und konsequent ROT-WEISS-ROTEN VERGABEN.

Nur wenn regionale Betriebe auch künftig faire Chancen auf Aufträge haben, sichern wir Arbeitsplätze, halten Fachkräfte im Land und schaffen eine echte Zukunft, neue Hoffnungen und faire Chancen für die Menschen in Österreich. dort, wo entschieden wird. Wer regional vergibt, wer auf faire Löhne achtet, wer Qualität über den Preis stellt, der verhindert Sozialbetrug, bevor er entsteht.

Mit Finanzminister Markus Marterbauer gibt es wieder Bewegung. Das ist gut. Aber es reicht nicht. Jetzt braucht es klare Regeln. Und den Mut, sie durchzusetzen. Denn wer korrekt anbietet und arbeitet, darf nicht verlieren.