Samstag, September 24, 2022
Einige der größten Ericsson-Aktionäre sind unzufrieden mit der Konzernleitung und fordern Veränderungen im Aufsichtsrat und Vorstand. Zur Zeit kontrollieren nur zwei schwedische Big Player den Konzern: auf der einen Seite die zur Industriellenfamilie Wallenberg gehörende Investmentgesellschaft Investor, auf der anderen Seite "Industrievärden", die Investmentgesellschaft von "Handelsbanken", einem der größten schwedischen Finanzinstitute.

Beide kontrollieren zusammen 81,5 Prozent der Stimmrechte und haben somit das alleinige Sagen, obwohl sie nur neun Prozent des Kapitals halten.

Möglich wurde dies, weil es A-Aktien mit jeweils einer Stimme sowie B-Aktien mit nur einer tausendstel Stimme gibt.

Die Japaner bringen ein neues Dualband-Handy mit 64 MB Speicher auf den Markt (Modellbezeichnung: CMD-MZ5). Es soll im Mai auf den europäischen Markt kommen und über 14.000 Schilling kosten.

Dies ist ein Schritt hin zu hochwertigen Endgeräten, denn preisgünstige Modelle aus dem Hause Sony wird es künftig nicht mehr geben.

Im vergangenen Jahr erweiterte Nokia Tetra um mobile IP-Paketdaten und WAP, die derzeit für den Online-Zugriff auf Datenbanken sowie für Ortungs-, Wegsuch-, Mess- und Rettungsdienste verwendet werden. Das Netz mit der Bezeichnung "VIRVE" wird derzeit noch in erster Linie von Rettungsorganisationen genützt.

Nokia hat bisher Grossaufträge für landesweite Bündelfunk-Netze in Großbritannien, Frankreich, Finnland, Belgien, Italien, Island und Spanien erhalten.

Weitere Kunden sind die städtische Energieversorgungsgesellschaft von Helsinki, TeleDanmark in Dänemark und der österreichische Netzbetreiber Walky Talky Telecom GmbH.

Von bis zu 30.000 benötigten Arbeitskräften war in der Wirtschaftskammer und in der IT-und der TK-Branche gesprochen worden, jetzt wird ein Bruchteil davon umgesetzt.

Insgesamt sollen 1.613 Spezialisten ruhigen Gewissens die Staatsgrenze passieren können, die dringend geforderte Familienzusammenführung findet allerdings nicht statt.

Da geht es der Landwirtschaft schon viel besser. Die Quote für Erntehelfer wurde neu festgelegt und auf 7.000 Personen erhöht.

Laut Bitkom werden in zwei Jahren alle Deutschen statistisch gesehen mindestens ein Mobiltelefon besitzen. Nachdem aber nicht jeder Einwohner Deutschlands eine Handyfreak ist, wird die Zahl derer steigen, für die ein einzelnes Handy bestenfalls der Einstieg in die mobile Welt ist.

Bereits im vergangenen Jahr ist die Zahl der Mobiltelefon-Besitzer in Deutschland auf 48 Millionen angestiegen. Damit hat sich die Zahl der Handys im Vergleich zu 1999 mehr als verdoppelt. Weltweit soll es Anfang 2002 mehr als eine Milliarde Menschen mit Cellphones geben.

Mit der steigenden Alltagspräsenz werde sich nach Angaben der Bitkom auch M-Commerce rasant weiterentwickeln. Der Großteil der Umsätze falle demnach auf den elektronischen Geschäftsverkehr zwischen Firmen und nicht auf Privatnutzer.

3,38 Milliarden Schilling wurden alleine von den deutschen Anbieter im vergangenen Jahr mit mobilen Technologien und Anwendungen umgesetzt. Mit 35 Millionen neuen Anschlüssen im Bereich Mobilfunk, Festnetz und Internet habe die Branche im Jahr 2000 auch im weltweiten Vergleich die höchsten Zuwachsraten verzeichnet.

Die Zahl der zurückgewonnenen Kunden wachse monatlich um etwa zehn Prozent. "Nach ihrer Motivation befragt, heben vor allem Geschäftskunden hervor, dass für sie Qualität, Geschwindigkeit und Verfügbarkeit der Verbindungen wichtig sind", betont die Swisscom voller Stolz.

Und damit der Trend auch in Zukunft anhält, wurde nun Preiszuckerl eingepackt: Dank "Evening call" kostet eine Stunde off peak (19 bis 24 Uhr) nur noch einen Franken, unabhängig ob Nah- oder Fernzone.

ISDN-Kunden erhalten bei Surfen eine Gutschrift. Ab 30 Franken Gesprächskosten auf dem Festnetzanschluss können Swisscom Kunden mit ISDN pro Monat drei Stunden lang gratis surfen. Der ISDN Surfbonus gilt montags bis freitags von 16.00 bis 08.00 Uhr sowie am Wochenende und an Feiertagen rund um die Uhr.

Ohne dass eine Anmeldung erforderlich ist, wird der Bonus in Form eines Rabattes auf den Internetverbindungen des selben Monats automatisch abgezogen. Beide Angebote gelten für alle Festnetzanschlüsse ohne Carrier Preselection bei einem anderen Telekommunikationsanbieter.

Wie der Sozialdemokrat in der Pressestunde betonte, werden in österrreich 150 Milliarden Schilling in der TK-Branche umgesetzt, und dieses Potential gelte es zu nützen.

Sein Plan: Alle Pflichtschulabgänger müssten über ein "Basiswissen" im Bereich Informations- und Kommunikationstechnologie besitzen.

Gleichzeitig sei es aber notwendig, Schlüsselkräfte nach österreich zu lassen - inklusive ihrer Familien, denn nur so sei eine soziale Integration möglich. Wieviele Fachkräfte es sein sollen, verschwieg der Kanzlerkandidat der Sozialdemokraten allerdings.

Möglicherweise aus gutem Grund, denn innerhalb der Gewerkschaften herrscht geteilte Meinung über den Zuzug von IT-Fachkräften. Erst vor kurzem hatten prominente Gewerkschaftsvertreter betont, dass hier noch nicht das letzte Wort gesprochen sei.

Am Mittwoch ist in Frankreich die Bewerbungsfrist für UMTS abgelaufen, und anstatt der erhofften vier Anbeiter sind nur France Télécom und Vivendi vorstellig geworden.

Ob es bei den beiden Unternehmen bleibt, soll erst nach einer Prüfung der Telcos durch die Regulierungsbehörde ART geklärt werden. Wenn ja, müssten beide 68,7 Milliarden Schilling überweisen.

"Den Eigentümern geht es zu gut, es besteht offenbar kein Handlungsbedarf über Verbesserungen in der Bewirtschaftung von Wohnimmobilien nachzudenken". Zu diesem Schluss kommt Oliver Brichard, Sohn des gleichnamigen renommierten Wiener Immobilientreuhänders in seiner Abschlussarbeit des Facility Management-Lehrganges an der Donau-Universität Krems.

Ein deftiger Sager, der von der Branche nicht goutiert wird, weshalb sich Brichard prompt einen Rüffel einfing. "Diese Aussage fiel in der doch etwas angespannten Prüfungssituation, ich würde das heute nicht mehr so sagen," erklärt er später gegenüber dem Report. Dass Brichards Aussage lediglich der Nervosität zuzuschreiben war, bleibt zu bezweifeln. Immerhin ist der Kern seiner Studie eine umfangreiche Befragung von Wiener Hauseigentümern zum Thema Facility Management.

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