Sonntag, Juni 26, 2022



Im Rahmen des Ideenwettbewerbs „e-IDentifiziere dich!“ sucht die Nationalbank-Tochter OeNPAY Anwendungsmöglichkeiten von e-ID in den verschiedensten Bereichen des Alltags.

Elektronische Identität kommt bereits in mehreren Branchen zum Einsatz. Eine branchenübergreifende Lösung zur elektronischen Identifikation (e-ID) hat sich in Österreich aber noch nicht durchgesetzt. „Aktuell finden sich zahlreiche nationale und internationale, staatliche und private e-ID-Lösungen parallel am Markt. Größtenteils funktionieren diese nicht miteinander und und existieren nebeneinander mit wenig Durchdringung in der breiten Bevölkerung. Das bremst die dringend notwendige Digitalisierung auf nationaler und internationaler Ebene“, sagt Bernhard Krick, Geschäftsführer OeNPAY Financial Innovation HUB GmbH. Die Tochter der Oesterreichischen Nationalbank wurde Ende 2020 gegründet, das Team des Innovationsdienstleisters im Vorjahr aufgebaut.

Hintergrund
Die EU hat mit der eIDAS-Verordnung den Rechtsrahmen für eine europäische digitale Identität vorgegeben. Menschen und Unternehmen sollen sich mittels digitaler Brieftasche (Digital Wallet) EU-weit ausweisen oder bestimmte persönliche Informationen nachweisen können – und zwar online oder offline für öffentliche oder private Dienstleistungen. Bis die europäische digitale Identität angewandt wird ist es noch ein langer Weg. Fragen zu Anwendungsmöglichkeiten und Sicherheitsaspekten stehen im Fokus der Diskussion.

Wettbewerb
Um diesen europäischen Prozess mit Leben zu befüllen, hat OeNPAY den Ideenwettbewerb „e-IDentifiziere dich!“ gestartet. Teilnehmen können Personen, die potenziellen Bedarf für e-ID identifizieren, teilen und somit e-ID zukunftsfit machen möchten. Bis 31. August können auf einer Onlineplattform Ideen aus dem privaten oder beruflichen Alltag eingebracht werden. Die Anwendungsfälle können vielseitig sein: etwa das Bezahlen von Parkscheinen, das Autorisieren des Mindestalters oder das Öffnen von Türen zu freigeschalteten Räumen.

Die Gewinneridee wird mit einem Preisgeld von 3.000 Euro ausgezeichnet. Die besten Ideen werden weiterführend von OeNPAY analysiert, gemeinsam mit Ideengeber:innen ausgearbeitet und gegebenenfalls mit Partnerorganisationen umgesetzt.

OeNPAY-Geschäftsführer Franz Deim: „Wir sehen uns als Katalysator für Innovation und als Brückenbauer zwischen den einzelnen Akteuren am Markt. Wir möchten eine gemeinsame, branchenübergreifende Lösung stärken und möglichst viele Personen in diesen Prozess miteinzubeziehen.“

Weitere Information zum Thema e-ID und zum Ideenwettbewerb: www.oenpay.at/e-id

Bild: iStock

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