Donnerstag, Mai 26, 2022
Wie sich Mobilität verändern muss

Daniel Huber, Managing Partner von moodley industrial design, entwirft die Transportmittel der Zukunft. Bei den International Mobility Days der WKO gab er Einblicke in nachhaltige Mobilitätslösungen.

Carsharing, elektrische Verkehrsmittel oder autofreie Städte? Welche umweltfreundlichen Alternativen werden uns in Zukunft vorantreiben?
»Momentan fehlt vor allem noch eines: branchenübergreifende Innovationen«, weiß Daniel Huber, Managing Partner bei moodley industrial design.
»Die Automobilindustrie optimiert Autos, die Bahnindustrie die Bahnen und die Flugzeugindustrie Flugzeuge. Wer wirklich nachhaltig etwas bewegen will, muss holistischer denken.«

Mit seinem interdisziplinären Team lotet er seit über 25 Jahren das Zusammenspiel von Strategie, Design, Engineering und die Methoden des Design-Thinking aus – für renommierte Partner wie Rosenbauer, DTM, Schaeffler, Siemens und Porsche. Projekte wie ein Hybrid-Feuerwehrauto oder ein vollelektrischer Rennwagen wurden bereits umgesetzt.

»Wer Geschäftsmodelle nachhaltig verändern will, braucht eine agile Denkweise und den Mut zur Innovation«, erklärt Daniel Huber. Wie weit die Methoden der Designer das Feld der Innovation öffnen können, zeigt das multimodale Mobilitätskonzept, das moodley gemeinsam mit Siemens Mobility entwickelte und im Rahmen der International Mobility Days 2021, veranstaltet von der Wirtschaftskammer Österreich, präsentierte.

»One for all« ist eine Lösung auf Basis bestehender Infrastruktur, die sowohl für Personen- als auch für Frachtverkehr optimal nutzbar ist. Ein neuartiges System von variabel einsetzbaren Pods verbindet Straße, Schiene, Luftfahrt und mehr und schafft eine resiliente, effiziente und nachhaltige Mobilität.

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