Redaktion

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Überwindung der digitalen Kluft

Klaus Höckner und Daniele Marano sind die beiden Projektverantwortlichen der deutschen Sprachversion von »RoboBraille«.

Die Hilfsgemeinschaft der Blinden und Sehschwachen Österreichs startet den Service »RoboBraille« nun in deutscher Sprache. Hinter der Bezeichnung RoboBraille steht ein E-Mail-basierter Dienst, der elektronische Dokumente in synthetische Sprache oder in Blindenschrift konvertiert.

Start für D-Light

Wien ist um einen Provider reicher. Die 2009 gegründete TPNworks hat mit ihrem Produkt- und Servicelaunch »D-Light« nun auch selbigen Namen angenommen. Die Geschäftsführer Richard Pollak und Rudolf Lesiak, den viele vielleicht noch aus European-Telecom- und eTel-Zeiten kennen, wollen Privat- und Firmenkunden gleichermaßen ansprechen. Ihr Wortschatz basiert auf der offenen Glasfaserinfrastruktur »blizznet«, die von Wien Energie Wienstrom errichtet wurde. Rund 2.700 km ist das Glasfasernetz in der Hauptstadt groß. Das D-Light-Angebot reicht von Multimedialösungen über Home-Entertainment, IT- und Managed-Services bis zur Telekommunikation. Weiters umfasst die Palette Service- und Entertainment-Lösungen für Beherbergungsbetriebe im weitesten Sinn. Pollak und Lesiak zählen dazu Hotels, Krankenhäuser oder etwa Pflegeheime.

In Zukunft plant D-Light, das wie »delight« ausgesprochen wird, seine Produkte und Services weiteren Energieversorgern außerhalb von Wien als »Co-Brand«-Variante anzubieten. Auch hier wird auf zum Teil ungenutzte Infrastruktur der Energieversorger gesetzt.

Komplettanbieterschaft

In einem schwierigen Umfeld hat sich die Datentechnik Group auch im vergangenen Finanzjahr behauptet und ein positives Ergebnis erzielt. Das österreichische Systemhaus hat die letzten zwölf Monate für eine strategische Neuausrichtung genutzt, die bereits erste Früchte trägt. Der konsolidierte Umsatz mit knapp 30 Millionen Euro wurde leicht gesteigert und der Mitarbeiterstand von 180 Angestellten konnte gehalten werden. Mit einem Maßnahmenkatalog ist es CEO Robert Absenger und seinem Team gelungen, aus der Krise der IT-Branche unbeschadet hervorzugehen.

»Es ist uns gelungen, den Spagat zwischen einer kontinuierlichen ungestörten Kundenbetreuung und einer Neuausrichtung in weiten Bereichen zu schaffen«, berichtet Absenger. »Wir sind sehr froh, dass wir nach einem Jahr, in dem viele Unternehmen, die jahrzehntelang Fixsterne der österreichischen IT-Wirtschaft waren und derzeit filetiert werden, eher gestärkt dastehen und sogar auf Einkaufstour gehen konnten. Die Erweiterung der Gruppe um die Sitexs-Databusiness entwickelt sich äußerst positiv und auch kleinere Abrundungen unseres Portfolios, wie die Übernahme der Generalvertretung und des lokalen Serviceteams des Weltmarktführers für Moneyhandlingsysteme Glory oder einiger Softwarebereiche der Data Systems Austria, waren wichtige Bausteine für die Verwirklichung unserer Zielsetzung einer lückenlosen Komplettanbieterschaft. Der Start in das neue Geschäftsjahr war hervorragend. Allein in den letzten Wochen konnten wir einige Großaufträge für HP Blade und Network im Wert von über drei Millionen Euro einholen.«

 

Grundbuchabfragen

Das auf Grundbuch- und Firmenbuchabfragen spezialisierte niederösterreichische Unternehmen Software Beinhofer hat eine Applikation namens »iEigentum« gestartet. Das Programm für iPhone und Android stellt eine unkomplizierte Eigentümerbestimmung über GPS-Koordinaten zur Verfügung. Ermöglicht wurde diese Applikation unter anderem durch die neuen Schnittstellen zum Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen. Mit zwei Klicks erhält der interessierte Benutzer Informationen über Namen des Eigentümers, Grundstücksgröße, Nutzungsdaten und Lageplan. Das BEV verrechnet aktuell zwischen zwei und acht Cent pro abgefragtem Grundstück.

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