Sanierung Parlamentsgebäude nach Plan

Der Blick aus der Vogelperspektive – von einem der vier Baukräne aus – macht es deutlich: Die Generalsanierung des Parlamentsgebäudes ist in vollem Gange, die baulichen Eingriffe sind weit fortgeschritten. Zurzeit sind rund 70 Prozent des gesamten Auftragsvolumens vergeben, das Projekt wird im Termin- und Kostenplan gesteuert.

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Keine Chance für Korruption

Mit Beginn der Vorarbeiten zur Sanierung des Parlamentsgebäudes wurde von der Parlamentsdirektion eine Kooperationsvereinbarung mit Transparency International – Austria Chapter (TI-AC) geschlossen, um größtmögliche Transparenz und absolute Korruptionsfreiheit sicherzustellen.
Dem Parlament kommt aufgrund der eingesetzten Steuermillionen bei der Sanierung des Parlamentsgebäudes als Auftraggeber eine besondere Vorbildfunktion zu. Deshalb wurde neben dem Rechnungshof schon in einem frühen Projektstadium TI-AC mit an Bord geholt. Das Ergebnis ist mit Orlin Radinsky von der Rechtsanwaltskanzlei Brauneis Klauser Prändl ein unabhängiger Monitor, der die Entwürfe sämtlicher Ausschreibungsunterlagen prüft, an den wesentlichen Vorbesprechungen, Kommissionssitzungen und Angebotsöffnungen persönlich teilnimmt und Empfehlungen zu Transparenz und Korruptionsfreiheit abgibt.
Eine Zwischenbilanz nach vier Jahren Zusammenarbeit fällt positiv aus. Es wurden unter anderem die Vergabeverfahren hinsichtlich der Bestellung eines Generalplaners, der Projektsteuerung, der Begleitenden Kontrolle und der Speditionsdienstleistungen sowie der Interimslokation erfolgreich abgeschlossen. Aktuell wurde nunmehr auch die Örtliche Bauaufsicht in einem Bestbieterverfahren vergeben.

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Millionen für den Wohnbau

Die Stadt Wien hat im Budget für 2017 insgesamt 577,74 Millionen Euro an Wohnbauförderungsmitteln für Neubau, Sanierung, Revitalisierung und Individualunterstützungen vorgesehen. Damit werden in Summe 28.000 Arbeitsplätze gesichert.

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