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DataCenter 2020

T-Systems und Intel forschen gemeinsam an dem effizienten Rechenzentrum der Zukunft. Aus München, David Zalud.

In München im "DataCenter 2020" arbeiten T-Systems und Intel an der Industrialisierung und Automatisierung von Information and Communications Technology (ICT). Ebensolche Dienstleistungen und Services sollen mit maximaler Energieeffizienz und Wirtschaftlichkeit marktreif gemacht werden. Die ersten Forschungen nach einem klimafreundlichen Rechenzentrum werden im Euroindustriepark durchgeführt. Erste Ergebnisse erwarten sich die beiden Unternehmen noch in diesem Jahr. Sie sollen als Basis für die umwelttechnische Verbesserung neuer und bestehender Rechenzentren dienen.

„Dieses Projekt ist das erste und einzige weltweit, das sich dem Thema Energieeffizienz im Rechenzentrum umfassend widmet“, sagt Olaf Heyden, Geschäftsführer T-Systems und Leiter ICT Operations. „Da der Energieverbrauch der Rechenzentren weltweit steigt, leistet eine Analyse einen wichtigen Beitrag, den Kohlendioxid Ausstoß zu minimieren und Kosten zu senken. Umweltschutz geht uns alle an und deshalb werden wir die Ergebnisse unserer Forschung im Internet veröffentlichen.“

In dem Rechenzentrum 2020 untersuchen und analysieren T-Systems und Intel künftig die Faktoren, die die Gesamtkosten maßgeblich beeinflussen. Die gemeinsamen Forschungen haben das Ziel, einen Plan für die Entwicklung, den Bau und den Betrieb für das Rechenzentrum zu entwerfen. Highlights sind unter anderem eine von 2,50 Meter auf 3,70 Meter regulierbare Deckenhöhe sowie ein Rauchgenerator, der Luftströmungen sichtbar macht. Die rund 70 Quadratmeter große Testumgebung sowie ein ebenso großer Technikraum befinden sich im Rechenzentrum von T-Systems. Intel stellt rund 180 Server für das Projekt bereit, die Großkundensparte der Deutschen Telekom die für ihren Betrieb notwendige Infrastruktur. Rund zehn Mitarbeiter analysieren die Wechselwirkung verschiedener Elemente im Rechenzentrum ganzheitlich aus Energie-Sicht.

Die in dem Projekt gewonnenen Erkenntnisse sollen in den eigenen Rechenzentren der Partner umgesetzt werden. Ziel ist es beispielsweise, einen möglichst optimalen Power-Usage-Effectiveness-Wert von 1,3 zu erreichen. Dieser Wert setzt die insgesamt im Rechenzentrum eingesetzte Energie ins Verhältnis zum reinen Rechnerbetrieb. Heutige Werte für umluftgekühlte Rechenzentren liegen im Schnitt bei 1,7 bis 1,8.
Last modified onDienstag, 29 September 2009 02:42

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