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Samson Druck denkt in Kreisläufen

Foto: Der »Cradle to Cradle«-Ansatz schließt neben umweltfreundlicher Produktion auch die soziale Verantwortung gegenüber den MitarbeiterInnen ein. Foto: Der »Cradle to Cradle«-Ansatz schließt neben umweltfreundlicher Produktion auch die soziale Verantwortung gegenüber den MitarbeiterInnen ein.

Das Salzburger Unternehmen erhielt als weltweit eine der ersten Druckereien das renommierte »Cradle to Cradle«-Zertifikat.

Samson Druck, mit 120 MitarbeiterInnen und einem Jahresumsatz von mehr als 18 Millionen Euro eine der größten Druckereien in Österreich, investierte in den letzten zehn Jahren mehr als 100.000 Euro in Umweltschutz und Nachhaltigkeit. Nun erreichte der Lungauer Familienbetrieb einen wichtigen Meilenstein: Für seine Produktgruppe »re: GENERATION+« erhielt der Lungauer Familienbetrieb die renommierte »Cradle to Cradle«-Zertifizierung, die von einem US-Institut für die Umsetzung von ökologischen und sozialen Maßnahmen ausgestellt wird. Samson ist weltweit eine der ersten Druckereien, die Druckprodukte und sogar ganze Bücher nach diesem Standard herstellen können.

»Nachhaltigkeit und Umweltschutz sind ganz wesentliche Leitlinien in unserem Unternehmen«, betont Eigentümer und Geschäftsführer Gerhard Aichhorn. »Wir versuchen, unsere Druckerzeugnisse so energieeffizient und schadstoffarm wie möglich zu produzieren und sorgen auch unternehmensintern für ein ökologisches Gleichgewicht.« Kostbare Ressourcen werden nicht verschwendet, sondern wiederverwendet. »Wird zum Beispiel ein C2C-Druckwerk verbrannt, so kann die Asche bedenkenlos als Dünger verwendet werden und landet so wieder im Kreislauf der Natur«, erklärt Qualitätsmanager Heinz Petelin.

Der Cradle to Cradle-Ansatz schließt neben der umweltfreundlichen Produktion und der Nutzung von erneuerbaren Energien auch die soziale Verantwortung gegenüber den Mitarbeitern eines zertifizierten Unternehmens ein. Der Standard beruht auf den 2002 von Michael Braungart und William McDonough entwickelten Prinzipien. Die Anforderungen werden unter Einbeziehung von technischen Experten, Marktführern und der Öffentlichkeit ständig weiterentwickelt.

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