L’Amante: Kaffeequalität als Businesshebel

Guter Kaffee - für viele das Lebenselixier schlechthin auch am Arbeitsplatz. Foto: iStock Guter Kaffee - für viele das Lebenselixier schlechthin auch am Arbeitsplatz. Foto: iStock

Das steirische Unternehmen L’Amante fokussiert mit dem nachhaltigen Vertrieb einer eigenen Röstung und Kaffeemaschinen auf Büros und Firmenumgebungen in mittlerweile zehn Ländern.

Hand aufs Herz – falls Sie mit Kaffee, jenem schwarzen Gold, das nach Erdöl den zweitgrößten Rohstoffmarkt weltweit stellt, Schlaflosigkeit, Magenprobleme oder Übersäuerung verbinden ­– dann haben Sie vermutlich noch nicht den richtigen Kaffee für sich entdeckt. Das Team von L’Amante aus Premstätten bei Graz spricht für den Genuss seiner Produkte neben Privatpersonen vor allem Genießer im Unternehmensumfeld an, die Mitarbeitern und Besuchern einen hochwertigen Kaffee anbieten wollen.

Mit dem Start im Jahr 2012 hat der Gründer Kai Schober ein Netzwerk von kleineren Kaffeebauern in Brasilien, Costa Rica und Peru in direktem Kontakt aufgebaut, die am Beginn einer umweltschonenden, auf Nachhaltigkeit achtenden Verarbeitungskette stehen und für die Lieferung der hohen Qualität fair bezahlt werden. Die Parameter des „perfekten italienischen Espresso“ sind vielschichtig: Handernte, eine strenge Auswahl der Bohnen, die pestizidfreie Trocknung auf Hochbeeten und – entgegen üblichen industriellen Verfahren – eine schonende Röstung, die bei geringeren Temperaturen bis zu fünfundsiebzigmal länger dauern darf. „Auf dieser Weise bleibt das Aroma voll erhalten. Der Kaffee ist äußerst bekömmlich, denn dabei werden Bitterstoffe und Chlorogensäuren abgebaut“, bestätigt Martin Schmiedt-Siebenhaar, Geschäftspartner bei L’Amante.

Man möchte nicht nur das passende Getränk für Kaffeetratsch und Meetings in Klein- und Großraumbüros liefern, sondern auch ein Stück Lebensgefühl. Wenn schon täglich 2,5 Milliarden Tassen Kaffee weltweit getrunken werden – die Österreicher schaffen sogar durchschnittlich 2,9 Tassen pro Kopf und Tag –, warum dann nicht auch in einer „Champions League Qualität“, argumentiert der Kaffee-Aficionado.

Für die Branche eher unkonventionell, setzt der Anbieter bei der Verbreitung seiner Produkte auf Multi-Level-Marketing mit Fokus auf Selbständige, Unternehmer und Führungskräfte. Das Einkommen der Geschäftspartner ist durch die Zufriedenheit und verlässlichen Nachbestellungen der Klientel gesichert – denn Kaffee wird ja stets getrunken. In mittlerweile zehn Länder Europas werden ganze Bohnen, sowie Maschinen samt abbaubaren Kapseln als Service im Paket geliefert. Preislich bleibt das Angebot in einem marktüblichen Rahmen, Bestellungen erfolgen einfach online.

„Wer jetzt auf ein geplantes alternatives Einkommen zurückgreifen kann, ist eindeutig im Vorteil. L’Amante hat in den letzten Monaten sein Konzept weiterentwickelt und optimiert und trotz Shutdown Zuwächse verzeichnet“, ist Schmiedt-Siebenhaar optimistisch, sein Vertriebsnetzwerk erweitern zu können.

www.lamante.co.at

Last modified onDonnerstag, 01 Oktober 2020 06:42
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