Die besten Sager im Mai

\"Der heimische Mobilfunkmarkt ist ein sehr dynamischer - um es fein auszudrücken\",
so die Einschätzung von Boris Nemsic, Generaldirektor mobilkom austria.

\"Zur großen Erleichterung seiner Mitbewerber veräußerte Manfred Birg 2001 sein Top-Unternehmen an Vobis und zog sich völlig aus der Branche zurück\",
Aussendung von Manfred Birg anlässlich des Rückkaufs und Neustarts \"seiner\" Firma.

\"Die Frage, wer ein Fotohandy überhaupt braucht, hat sich umgedreht: wer kauft denn heute noch eines, dass keine Fotos machen kann?\",
ortet Thoma neues Riesenpotenzial am Handymarkt.

\"Das ist kein neuer Service sondern eine Kriegserklärung an die Trafiken\",
kontert Arnold Rosenberger, Vorsitzender der Fachvereinigung der Trafikanten im Wirtschaftsverband Wien einer Initiative der Mobilfunker: Handywertkarten können künftig an Bankomaten aufgeladen werden.

\"Nach den Verschlechterungen durch die Postreform und die neue Bundesvergabepraxis wollen die Banken nunmehr das Geschäft mit den Wertkartenhandys an sich ziehen. Eine Flächendeckende Versorgung der Bevölkerung mit Trafiken gehört zu den Grundversorgungen eines Landes und darf nicht durch kurzfristiges Gewinnstreben der Finanzwirtschaft zerstört werden\",
so Rosenberger weiter.

\"Vielleicht hätten wir etwas mehr darauf achten sollen, was aus Fernost kommt\",
outet Nokias Vizepräsident Yrjö Neuvo, dass die Popularität der Clamshell-Handys den finnischen Hersteller völlig überrascht hat.

\"Die Tarifschlacht wird volkswirtschaftliche Auswirkungen haben, hier werden Werte zerstört\",
erklärt mobilkom-Marketingvorstand Hannes Ametsreiter.

\"Das Massaker im heimischen Mobilfunkmarkt wird fortgesetzt, die Tarife werden weiter sinken,\"
schließt Ametsreiter nicht aus, das Beispiels des Mitbewerbers One, größere Teile der Belegschaft zu entlassen, könnte Schule machen.

\"Nur weil es anderen Anbietern in österreich nicht ganz so gut geht, muss man nicht Horrorszenarien für das eigene Unternehmen herbeireden. Die Aussagen von Marketingchef Hannes Ametsreiter sind völlig aus der Luft gegriffen. Warum er mit seinen Aussagen Verunsicherung in die Belegschaft trägt, ist uns völlig unklar. Von Personalabbau kann derzeit keinesfalls die Rede sein\",
widerspricht Alexander Weimann, Zentralbetriebsratsvorsitzender bei mobilkom austria.

\"Wir können unsere Tarife anbieten, da wir die Hausaufgaben erledigt haben. Unsere Firmenvertreter fahren mit einem Skoda statt einem BMW zur Kundschaft\",
weiß Walter Sattlberger, Unternehmenssprecher tele.ring.

\"Es ist schlichtweg nicht wahr, dass die Zusammenschaltungsgebühren den Markt verzerren. Die Mitbewerber sollten nicht dauernd jammern, sondern ihre Kostenstruktur dem Markt anpassen\",
weist tele.ring-Chef Michael Krammer die Vorwürfe des Mitbewerbs zurück, tele.rings Billig-Tarife werden durch die Interconnection-Gebühren querfinanziert.

\"Die Gemeinden sind mit ausreichenden IT-Budgets nicht gerade gesegnet - Stichwort Finanzausgleich.\"
Berthold Rauchenschwandtner, IT-Chef Stadt Salzburg, weiß, wovon er spricht.

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