Martin Szelgrad

Martin Szelgrad

Martin Szelgrad ist Chefredakteur der Fachmagazine "Telekom & IT Report" und "Energie Report", leitender Redakteur der Plattform "eAward" sowie ständiger Autor im Wirtschaftsmagazin "Report (+) Plus".

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Kabale und Breitband

Knalleffekt in der Breitbandförderlandschaft österreichs: Der 14,5 Millionen große Fördertopf, den das Land Niederösterreich Mitte 2003 vergeben hatte, hat den Breitbandausbau im schwarzen Niederösterreich massiv angeheizt. Nun rittert auch die Telekom Austria verstärkt um die Kundschaft in österreichs größtem Bundesland. Man möchte schließlich keine Marktanteile verlieren. Dabei sorgte noch vor zwei Jahren die fehlende Breitbandversorgung in Nö für Verzweiflung: Der zuständige Landesrat Ernest Gabmann wurde an den Gemeindesprechtagen regelrecht mit Abwanderungsdrohungen frustrierter Firmen belagert. Also beschloss die Landesregierung in Eigenregie, die Förderung per ordentlicher Ausschreibung der Landes- und EVN-Tochter nökom zukommen zu lassen, um insgesamt 400 unterversorgten Gemeinden (von insgesamt 573) den Anschluss an den Datenhighway zukommen lassen. Gabmann steht nun - knapp ein Jahr früher als geplant - vor den Früchten dieser Infrastrukturinitiative. 350 der 400 betroffenen Gemeinden sind bereits erschlossen, lediglich fünfzig weitere warten auf die schnellen Datenleitungen. Und die Planer in St. Pölten sind von der Reaktion der Ziel- beziehungsweise Nicht-Zielgruppen des Breitbandausbaus überrascht. Entgegen dem Fördermodell agieren nicht nur die Wirtschaftsbetriebe als Nachfragemotor für den Ausbau mit nökoms WLAN-Netzen, sondern verstärkt auch die Privathaushalte. Diese versuchen in teils abenteuerlichen Aktionen in den Genuss der drahtlosen Breitbandzuleitungen zu kommen. So werden Nachbarn mit Gewerbeschein angehalten, den Anschluss selbstlos für die Community anzufordern. Nur dann nämlich kommt das Fördermodell zum Einsatz, das die niederösterreichischen Klein- und Mittelbetriebe (KMU) von der Abwanderung abhalten möchte.

Schmollen. Hinter den Kulissen ist dagegen nicht alles eitel Wonne: Die Provider stoßen sich nach wie vor am damaligen Ausschreibungsergebnis. Der Fördertopf der Landesregierung wurde schließlich der eigenen Tochter zugeschanzt. Bös formuliert wanderte dort das Geld von der linken in die rechte Tasche. »Es ist eine Frechheit, was uns vorenthalten wird«, heißt es noch immer bei den kleinen, lokalen Providern. Aufgewärmt wurde diese Verstimmung nun mit dem Zurückziehen eines nachträglichen Zugeständnisses an die lokale Szene. Eine Karte sollte von offizieller Seite mit allen Breitbandprovidern angelegt und veröffentlicht werden. Angebote wurden erhoben, Fragebögen ausgeschickt und von den Breitbandversorgern brav retourniert. »Wir haben mit dieser Karte eine Menge Arbeit gehabt«, heißt es auch bei der Landesregierung. Internetversorger wie Telekom Austria, nökom oder UPC Telekabel hätten »gute Daten« geliefert. Doch sollte es schließlich nicht zu der unternehmensübergreifenden übersicht kommen: In letzter Sekunde wurde die Veröffentlichung auf der Landes-Homepage abgeschossen. »Da ziehen nun einige den Schwanz ein«, heißt es intern in der Landesverwaltung. Nach außen wird freilich anders argumentiert: Auf der Landeshomepage dürften keine Firmennamen dargestellt werden. »Das Land Niederösterreich sieht sich als Unternehmen, das Eigeninteressen zu verfolgen hat«, beschreibt ein Insider den plötzlichen Sinneswandel. Verloren ist deshalb aber noch lange nichts: Die Karte soll nun auf einer anderen Website untergebracht werden. An einer »neutralen Stelle«, sagt der zuständige Sachbearbeiter Christoph Westhauser, Abteilung Gesamtverkehrsangelegenheiten. Das Land selbst wird eine Kartenversion präsentieren, die den Eigeninteressen manierlich entspricht: Dargestellt wird Bezirk für Bezirk nur noch die Möglichkeit, ob Breitbandversorgung gegeben ist - oder nicht.

Senkrechtstarter. Außer Frage steht der Erfolg der Breitbandinitiative. Dem Land hätte nichts Besseres passieren können, ist Westhauser begeistert. Wenn auch mit dem Bund bis zum Schluss über eine finanzielle Unterstützung vergeblich verhandelt worden war. So fließen aus dem angekündigten zehn Millionen schweren Breitbandfördertopf des Bundes die Gelder nur in neue Projekte, heißt es aus Wien. Ein Grund mehr für Niederösterreich, trickreich doch noch den Etat anzuzapfen. Für die Erschließung von Gemeindeämtern mit Breitband in weiteren 58 Siedlungskreisen wurden in einem Neuprojekt rund zwei Millionen Euro aufgebracht. Der Beschluss dazu fiel Ende 2004 - »die Gemeinderatswahlen standen vor der Tür«, so ein Insider. Zehn Prozent der zwei Millionen sollten in Wien abgeholt werden. Der nökom, die per Folgeauftrag in den Genuss der Vergrößerung des Fördertopfes gekommen war, war dagegen die Bürokratie mit den Wienern zu aufwendig. Auf einen Antrag zur Rückerstattung der Investitionen, die mit der Förderung abgedeckt worden wären, wurde kurzerhand verzichtet.

Wettlauf. Dass die nökom mit ihrem Produkt »wavenet« die Breitbandpenetration in Niederösterreich dank starker Nachfrage gehörig vorantreibt, ist auch Zündstoff für neue, starke Impulse unter den anderen Providern. »Wir haben mit der Förderung einen Wettbewerb entfacht, mit dem wir nicht gerechnet hatten«, heißt es aus der Landesregierung. So treibt etwa Marktführer Telekom Austria seit der Initialzündung durch den Nö-Fördertopf den Breitbandausbau ebendort verstärkt voran. Gebiete, die früher als wenig wirtschaftlich zu erschließen galten, werden nun ausgebaut, um möglichst wenig Marktanteil zu verlieren. Da werden Gemeinden kurzerhand zu Breitbandkommunen erklärt, Bürgermeister bekommen auf spontan einberufenen Pressekonferenzen Torten überreicht. »Die haben Angst bekommen«, erzählt man sich in der Branche. Immerhin: Der nökom wurden bereits zahlreiche Gemeinden aus dem Förderprogramm weggeschnappt. Fördermittel flossen deswegen zwar keine in die TA-Zentrale nach Wien. Doch zumindest ausgebootet hat man die Niederösterreicher. In der Lassallestraße gibt man sich politisch korrekt, der Ausbau der Vermittlungsstellen sei »im Rahmen der gesteigerten Nachfrage und des Breitbandausbaus in österreich«, betont TA-Unternehmenssprecherin Eveline Hager. Die TA hat heuer allein in Nö einen Ausbau von 69 Vermittlungsstellen vorgesehen. Bis Jahresende soll in acht von zehn niederösterreichischen Haushalten Breitband verfügbar sein. Jüngst konnte in Raabs an der Thaya dem 100.000 Breitbandkunden in Niederösterreich die Hand geschüttelt werden.

Die lokalen Ausschreibungen stellen als »Tropfen auf dem heißen Stein« nur den Zündschlüssel für die lange Fahrt in die Breitbandära dar. Das zumindest behaupten entgegen der realen Erfolge der Förderungen ausnahmslos alle Provider. Wenn diese dann auch noch von kleinen, regionalen Platzhirschen gewonnen werden, ist bei manchem Branchenplayer Feuer am Dach. Es sei schlichtweg ein falscher Ansatz, bei Breitband in regionalen oder nationalen Maßstäben zu denken, sagt manch großer Mitbewerber. Breitband sei ein internationales Thema und keine Privatangelegenheit im Most- oder Innviertel. Der Vorwurf: Bei Initiativen wie in Niederösterreich oder zuletzt im Burgenland (dort konnte ebenfalls ein lokaler Anbieter Fördergelder für einen Breitbandausbau lukrieren) werde stets eine kritische Masse für ein nachhaltiges Wirtschaften unterschritten. »Makroökonomisch gesehen ist das ein Kopfschuss«, formuliert dies ein Geschäftsführer, der nicht zum Zug gekommen ist. »Gefördert werden stets windige Brüder, die 1000-prozentig nicht überlebensfähig sind.« Genannt will man nicht werden. »Förderungen sollten dann notwendig sein, wenn der Markt versagt hat. Mittelfristig sollte ein Wettbewerb über die Infrastruktur möglich sein. Es gibt immerhin Hundertschaften an Herrschaften, die bezahlt werden, sich dieser volkswirtschaftlichen Dinge anzunehmen.«

Lückenhafte Erfüllung. Mittlerweile haben bereits alle Länder außer dem bestens versorgten Wien Breitbandförderungen im Roll-out. In den meisten Fällen hat man aus den Fehlern des Vorreiters Niederösterreich gelernt. Förderungen werden nun Bezirk für Bezirk, Sprengel für Sprengel verschiedensten Providern zugänglich gemacht. Lediglich in Tirol wurde der gesamte Etat von 218.000 Euro der Telekom Austria zugesprochen. »Wir haben eine ganz andere Topografie in Tirol«, argumentiert man in Innsbruck. WLAN-Netze würden sich im heiligen Land nicht rechnen, da hätten es die Niederösterreicher schon wesentlich einfacher gehabt. Für den Rest der Initiativen also gilt: Die Fördertöpfe werden stets mehreren Betreibern serviert. Zumal auch die Bundes- und EU-Richtlinien den »offenen Zugang zu Netzen für andere Kommunikationsdienstleister« vorsehen. Ein Punkt, der eigentlich auch noch in Niederösterreich umgesetzt werden sollte. Die Ausschreibungsunterlagen des 14,5 Millionen schweren Förderetats sahen das Angebot eines Wiederverkaufs der neu gebauten Leitungen vor. Ein solches »Wholesale-Angebot« sollte eine produktseitige Monopolstellung nökoms vermeiden. Passiert ist seitdem nichts, ein derartiges Angebot ist nökom-Geschäftsführer Alois Ecker bislang schuldig geblieben. Es gebe keinerlei gesetzliche Verpflichtung dazu, argumentiert Ecker auf Nachfrage, »dieser Teil war kein K.o.-Kriterium der Ausschreibung«. In der Landesregierung sieht man die Sachlage naturgemäß anders. »Da müssen wir die nökom baldigst in die Pflicht nehmen«, sagt Christoph Westhauser. Schließlich laufe der Vertrag mit der Landestochter in Kürze aus. Ganz vergessen hat die nökom das geforderte Wholesaleangebot aber nicht. Von seinen Technikern und dem Netzwerkhersteller Cisco ließ man sich die wirtschaftliche Unverträglichkeit der Vermietung von WLAN-Leitungen bestätigen. Cisco soll dazu ein Gutachten erstellt haben, das die technische Komplexität eines solchen Wholesale-Modells unterstreicht. »Es ist eben nicht so einfach wie eine Entbündelung im Wählamt«, bestätigt auch Helmut Heinisch, Föderungsexperte der Nö-Wirtschaftsagentur ecoplus. »Wholesaleaufträge in WLAN-Netzen entbehren jeder technischen und wirtschaftlichen Sinnhaftigkeit«, schließt Ecker.

Werbeschlacht. Derweil ist die Telekom Austria drauf und dran, auch in Niederösterreich das Image des scheinbar einzigen Breitbandproviders erfolgreich zu pflegen. Gegen die Marketingmacht des Marktführers kommt auch die nökom nicht an, man verlegt deshalb den Imagewettbewerb in die Gasthäuser. Mit bis zu drei Abendveranstaltungen pro Woche touren die wavenet-Verkaufsprofis durch die neuen Ausbaugebiete. Zielgruppenmarketing heißt so etwas, und soll der Fernsehspotpolitik der TA entgegenwirken. »Wir bauen nicht nur in den geförderten Regionen aus«, bekennt Ecker. Man sei schließlich ein Kapitalunternehmen.

eBiz award Oberösterreich und Burgenland

Die Sieger des eBiz award Oberösterreich und des eBiz award Burgenland stehen fest. Das innovativste und smarteste oberösterreichische Unternehmen im Bereich E-Business war der hochkarätigen Jury zufolge DIG digital-information-gateway GmbH, das am 27. April 2005 in einer Galaveranstaltung im Penta Renaissance Hotel in Wien gekürt wird. Das Siegerprojekt: Mit einer E-Procurement-Lösung für die Verbund AG wurde mit einer "Katalogplattform" ein System ohne Medienbrüche geschaffen. Samt elektronischer Rechnungen per EDI oder direkt aus dem Ordermanagement. Für das Bundesland Burgenland wird Master design web solutions mit dem Projekt "pbook" die Statuette für das beste E-Business-Projekt entgegennehmen können. Zielsetzung der Lösung war es, eine Internetplattform zu schaffen, auf der Hobbyautoren und andere Personen relativ einfach ein persönliches Buch erstellen können.

"Einmal mehr hat sich der Erfolg gezeigt, mit dem wir herausragende E-Business-Projekte aus den Bundesländern ins Rampenlicht der öffentlichkeit stellen", sagt Report Verlag-Herausgeber und eBiz award-Initiator Alfons Flatscher. Den zweiten Platz in Oberösterreich erreicht die Systemgruppe DORIS der Oberösterreichischen Landesregierung mit einem E-Government-Projekt: Digitale Orthofotos werden dem Bürger und Unternehmen als wertvolles Datenmaterial im Internet zu Verfügung gestellt. Platz drei geht an Maier & Niessner Web Info Systems für die innovative Suchmaschine www.redball.info.

Der zweite Platz im Burgenland kommt ebenfalls aus dem Bereich E-Government: Für das Land Burgenland wurde von der Eisenstädter hico GmbH der Relaunch und Betrieb des Landesportals burgenland.at gewährleistet. Platz drei: JT-Computer, ebenfalls aus Eisenstadt, realisierte für den Landesschulrat Burgenland eine umfangreiche Office-Lösung.

Der vom Report Verlag initiierte eBiz award hat zum Ziel, erfolgreiche und innovative Unternehmen vor den Vorhang zu holen, ihnen ein Forum zu geben. Der award wird von der Telekom Austria, dem Bundeskanzleramt, dem Bundesrechenzentrum, eTel und Microsoft österreich sowie Salzburg AG und Ecoplus unterstützt.

Mehr zu den Preisträgern und dem Award unter award.report.at. Fotos auf Flickr

eBiz Award Sieger Kärnten

Villach, 18. März 2005. Die Sieger des eBiz Award Kärnten stehen fest. Am Donnerstag, 17. März, wurden in Villach in Anwesenheit des Kärntner Landeshauptmanns Jörg Haider die drei besten Lösungen im E-Business-Bereich für das Bundesland Kärnten gekürt. Das innovativste und smarteste Kärntner Unternehmen war der hochkarätigen Jury zufolge ilogs-information logistics, das mit einem Projekt für mobile Sozialdienste in Kärnten gewann. In der Lösung werden handschriftliche Aufzeichnungen zur Zeit- und Leistungsdokumentation durch ein durchgängiges, elektronisches System auf mobilen Endgeräten abgelöst. Platz zwei erreichte LOG Business Systems mit einer Mobil-Lösung zur Ortung, Kommunikation und Inventur im Fahrverkauf. An dritter Stelle der besten E-Business-Unternehmen in Kärnten wurde die Business Software GmbH gekürt: sie überzeugt die Jury mit ihrer Buchhaltungssoftware "PC-Kaufmann 2005".

Landeshauptmann Haider betonte im Rahmen der Preisverleihung seine Zielsetzung, das Land Kärnten in Technologie- und Breitbandausbau zum "führenden Bundesland in Österreich" zu machen. Dazu stelle das Land acht Millionen Euro für einen weiteren Ausbau der Breitbandpenetration zu Verfügung. 92 Prozent der Unternehmen in Kärnten sollen damit erreicht werden. Beim Zugang der Haushalte zu Breitbandinternet erwartet Haider ein "ähnliches Ergebnis".

Fotos auf Flickr

Die Projekte im Detail:

1. Platz: ilogs - information logistics
Projekt: ils/medisuite: Mobile Computing im Gesundheitsbereich
Der Auftraggeber, das Amt der Kärntner Landesregierung, suchte eine innovative Lösung, durch die das gegenwärtige System der Zeit- und Leistungsdokumentation, das durch handschriftliche Aufzeichnungen erfolgt, bei den sozialen mobilen Diensten in Kärnten abgelöst werden soll. Erwartet wurde eine mobile Business-Anwendung, die folgende Themen beinhaltet: Lückenlose elektronische Aufzeichnung der Arbeitstätigkeit der ca. 900 Außendienstmitarbeiter, Bestätigung der erbrachten Leistungen durch digitale Signatur des behandelten Patienten, On- und Off-line-Kommunikation des Vereins mit seinen Mitarbeitern über mobile Erfassungsgeräte. Das Konzept der Firma Ilogs konnte sich in einer Ausschreibung als Bestes durchsetzen. Im Oktober 2004 wurde auf Basis eines Prototyps erstmals eine breit angelegte Feldstudie mit sieben Vereinen durchgeführt. Im April 2005 erfolgt dann das sukzessive Rollout über alle Kärntner Vereine.

Die Jury:
"Durchgängige Lösung";
"Verbesserungen in Administration UND menschlicher Lebensqualität";
"Bezirks- und Vereins-übergreifende Verwaltung";
"Mobilitätslösung samt Digitaler Signatur";

2. Platz: LOG Business Systems EDV Dienstleistungs GmbH
Projekt: Fahrverkauf
Der Kunden ist mit Herstellung und dem Handel mit Lebensmittel und dem anschließenden Vertrieb über Fahrverkauf tätig. Zielsetzung war, die Warenwirtschaft, die Ortung und Kommunikation im Fahrverkauf und eine mobile Kassenfunktionalität vollständig automatisiert abzubilden. Kern der Lösung ist das Warenwirtschaftssystem "OfficeLine 100" von SAGE. Für die Ortung und Kommunikation wurde eine Eigenentwicklung auf Basis bewährter Hardware (FujitsuSiemens LOOX 7**) und Software (TomTom Navigator) durchgeführt. Die Kassenlösung enthält ein Barcode-System inklusive Scanner an den PDAs. Auf diese Weise kann nun auch eine Inventur am Fahrzeug durchgeführt werden.

Die Jury:
"Umsatzsteigerungen: über 30 Prozent pro Fahrzeug";
"Enabler für Unternehmenswachstum";
"Hohe Akzeptanz bei Mitarbeitern";
"Durchgängige Lösung";

3. Platz: Business Software GmbH
Projekt: PC-Kaufmann 2005
Der "PC-Kaufmann", das Business-Software-Komplettpaket für kleine und kleinste Unternehmen mit bis zu drei vernetzten Arbeitsplätzen, bekommt mit der Version 2005 ein Update, das die bereits vorhandene Fülle von Funktionen nochmals erweitert und die Bedienung wesentlich vereinfacht. Damit wird das Bestseller-Komplettpaket aus professioneller Auftragsbearbeitung, Warenwirtschaft, Anlagen- und Finanzbuchhaltung nun zum echten Plug-and-Play-Produkt, das nach seiner schnellen Installation ein sofortiges Loslegen ermöglicht. Das Business-Software-Komplettpaket PC-Kaufmann bekommt mit der neuen Version 2005 ein Update, das die Installation erleichtert, die Bedienung einfacher macht und den Funktionsumfang nochmals erweitert. Die Software verfügt neben eine eBay-Schnittstelle auch über einen direkten Draht zum Finanzamt: Die monatliche Umsatzsteuer-Voranmeldung kann auf Knopfdruck in einer XML-Datei ausgegeben werden, die sich über FinanzOnline an das zuständige Finanzamt übermitteln lässt.

Die Jury:
"Großer Produkterfolg, große Kundenzahlen";
"Out-of-the-Box-Lösung für KMU und SOHO";
"Quickstart-Funktionen und Erklärungen für Einsteiger";
"Berücksichtigung von Trends - wie etwa eBay-Verwaltungsfunktionen";
"Neue Schnittstellen zu FinanzOnline";

Der vom Report Verlag initiierte eBiz Award hat zum Ziel, erfolgreiche und innovative Unternehmen vor den Vorhang zu holen, ihnen ein Forum zu geben. Der eBiz Award Kärnten wurde von der Telekom Austria, dem Bundeskanzleramt, dem Bundesrechenzentrum, eTel, Microsoft Österreich und dem Land Kärnten unterstützt.

eBiz Award Sieger Steiermark

Graz, 17. März 2005. Die Sieger des eBiz Award Steiermark stehen fest. Am Mittwoch, 16. März, wurden im Grazer Glockenspielhaus die drei besten Lösungen aus der Grünen Mark im E-Business-Bereich gekürt. Das innovativste und smarteste Steirische Unternehmen war der hochkarätigen Jury zufolge die Bad Gleichenberg Therapie und Thermen AG, die mit dem Projekt "Opera & Top Vital" den ersten Platz gewann. Die neue Datenbanklösung für das Kur- und Thermenzentrum Bad Gleichenberg ist das erste Projekt des Integrators Hugin Sweda Datensysteme, bei dem die Hotellerie-Lösung "Opera" mit dem Therapieprogramm "Top Vital" und den "Micros"-Kassen zusammengeschlossen wurde. "Die ganzheitliche Lösung zeichnete sich durch ihre Anwenderfreundlichkeit und die Einbindung neuer Administrationsmöglichkeiten aus“, kommentiert Report Verlag-Herausgeber und eBiz Award-Initiator Alfons Flatscher. Den zweiten Platz erreichte die Kleine Zeitung Online Service GmbH & Co KG mit einem Weblog-Projekt für die Kleine Zeitung Online. Zwei dritte Plätze gingen ex equo an die Grazer Posch EDV GmbH und Art Mob, ebenfalls ein Grazer Softwarehaus. Posch reüssierte mit seinem Remote-Desktop-Produkt "Inbox.cc". Art Mob überzeugte mit der Client-Server-Lösung "ANeT".

Der vom Report Verlag initiierte eBiz Award hat zum Ziel, erfolgreiche und innovative Unternehmen vor den Vorhang zu holen, ihnen ein Forum zu geben. Der Award wird von der Telekom Austria, dem Bundeskanzleramt, dem Bundesrechenzentrum, eTel und Microsoft österreich unterstützt.

Mehr zu den Preisträgern und dem Award unter award.report.at. Fotos auf Flickr

Die Projekte im Detail:

1. Platz: Bad Gleichenberg Therapie und Thermen AG
Projekt: Opera & Top Vital
Die neue Datenbanklösung für das Kur- und Thermenzentrum Bad Gleichenberg ist das erste Projekt des Integrators Hugin Sweda Datensysteme, in dem die Hotellerie-Lösung "Opera" mit dem Therapieprogramm "Top Vital" und den "Micros"-Kassen zusammengeschlossen wurde. Bei der intelligenten Datenbank-Kombination geht es darum, das zentrale Buchen von Therapien, aber auch nicht-medizinischen Angeboten sowie zusätzliche Serviceleistungen (etwa im Gastronomie-Bereich), die Abrechnung mit den auf die neue Chip-Card umgestellten Leistungsträgern sowie eventuelle Umbuchungen so einfach und so zuverlässig wie nur möglich unter einen Hut zu bekommen. Die neue Softwarelösung deckt alle abwicklungstechnischen Bedürfnisse im Therapie- und Thermensektor sowie im Hotelleriesektor zur Gänze ab. Sie erleichtert und verbessert die administrative Arbeit und ist userfreundlich gestaltet. Erfasste Daten werden fließen automatisch in die hauseigene Buchhaltung ein, so dass relevante Unternehmenszahlen auf Knopfdruck tagesaktuell abrufbar sind.

Die Jury:
"Klassisch: Thermenprojekt in der Steiermark“
"Ganzheitliche Lösung“
"Einbindung neuer Administrationsmöglichkeiten durch Chipcard“
"Anwenderfreundlich“

2. Platz: Kleine Zeitung Online Service GmbH & Co KG
Projekt: Weblog Community für Kleine Zeitung Online
Die Kleine Zeitung Steiermark wagte einen innovativen Schritt. Anstelle der in die Jahre gekommenen Community-Lösung auf Basis der Software Cassiopeia sollte eine neue Lösung implementiert werden. Den Usern sollten in Zukunft Weblogs zur Verfügung stehen - als persönlicher Bereich innerhalb der Kleinen Zeitung und als weitere Ergänzung des umfangreichen Angebots für Abonnenten der "Kleinen". Dadurch werden die Community-Aktivitäten auf eine breitere Basis gestellt. Jeder User kann sich ganzheitlich nach seinen Bedürfnissen in die Gemeinschaft einbringen und die Identifikation mit der Plattform wird erhöht. Dabei wurde auf zukünftige Entwicklungen Rücksicht genommen: die Verbindung mit mobilen Endgeräten und die Verwendung von Bildern in den Weblogs war von Anfang an ein zentrales Anliegen. Umgesetzt wurde das Weblog-Projekt von der Wiener knallgrau new media solutions gmbh.

Die Jury:
"Mutiger Ansatz der Kleinen Zeitung, neues Medium zu erschließen“
"Absolut User-centric, anwenderbezogen“
"Community-bildend“
"Einbindung mobiler Endgeräte“
"Maximaler Innovationsgrad“

3. Platz: Posch EDV GmbH
Projekt: Inbox.cc für Technologiepark
Mit InBox.cc hat das Softwarehaus Posch EDV einen Service entwickelt, der Klein- und Mittelbetrieben relativ günstig zu einer professionellen Kommunikationsplattform verhelfen soll. InBox.cc hilft bei der Verwaltung von Daten und deren Vernetzung sowie beim Versenden und Empfangen von Fax- und SMS-Nachrichten. Die realen Verhältnisse eines Unternehmens können zudem in einer "GroupWare"-Funktionalität durch Definition von Hierarchien im Web abgebildet werden. Dank dem ASP-Lizenzmodell bei Inbox.cc war ein Technologiepark-Kunde in der Lage, die gewünschte Lösung rasch und unkompliziert in den Verbund einzuführen und somit die Vorteile ohne lange Vorlaufzeiten zu nutzen. Die komplexe Sicherheitssituation konnte dank der hierarchischen Arbeitsgruppen-Struktur gelöst werden. Eine dramatische Effizienzsteigerung konnte durch die Einführung der InBox.cc Messaging-Dienste erreicht werden, die eine Real-Time-Konversation erlauben und somit Entscheidungs- und Bearbeitungswege deutlich abkürzen.

Die Jury:
"Groupwarefunktionen und Dateiablagen heben Produkt von anderen Remote-Office-Lösungen ab“
"Flexible Lösung für KMU“
"Bereits gute Nutzerzahlen“
"Integration der Digitalen Signatur“

3. Platz: Art Mob
Projekt: ANeT Serverarchitektur
Die Entwicklung der "ANeT Solutions" der Grazer Firma Art Mob stellt einen weiteren Schritt in die virtuelle Unternehmensorganisation dar. ANeT ist eine Serverarchitektur zur Entwicklung und zum Einsatz von "Thin Client"-Applikationen. ANeT basiert auf Webservices: Geplant, erstellt und benutzt werden Funktionen und Prozesse nur noch online. Mitarbeiterdaten, Lieferscheine, Rechnungen, Projektdokumentationen oder Rund-Mails gibt`s einfachst mittels Internetbrowser. Die Eingabemasken wiederum bieten weit reichende Textverarbeitungsmöglichkeiten, wie sie "Otto Normaluser" von Microsoft Word kennt. ANeT ist Backend und Frontend zugleich. Programmierer wie Benutzer arbeiten in denselben Masken, mit den gleichen Tools. Dadurch können Veränderungen und Zugaben in Echtzeit nahtlos implementiert werden - ohne Updates auf den PCs durchführen zu müssen.

Die Jury:
"Brillante Konzeption und Programmierung“
"Flexible Softwarearchitektur“
"Benutzerfreundlich“
"Für Nutzer wie Administratoren immer erreichbar durch Webstandards (Browser-bezogen)“
"Wenn auch noch nicht die großen Kundenzahlen: Art Mob ist Unternehmen mit großer Zukunft“

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