Initiative zur Dekarbonisierung des Schwerlastverkehrs

Initiative zur Dekarbonisierung des Schwerlastverkehrs Foto: Thinkstock

Unternehmen wie E.ON, H&M Group, Scania und Siemens haben sich in der Pathways Coalition zusammengeschlossen, die sich zum Ziel gesetzt hat, die CO2-Emissionen des Schwerlastverkehrs bis spätestens 2050 (oder früher) auf null zu senken. Auch Ericsson it der Initiative nun beigetreten.

Eine von der Pathways Coalition erstellte und veröffentlichte Studie kommt zu dem Schluss, dass ein Übergang zu dekarbonisiertem Schwerverkehr nicht nur möglich, sondern aus gesellschaftlicher Sicht auch finanziell attraktiv ist. Um die Herausforderung zu bewältigen und das Tempo des Wandels zu beschleunigen, ist jedoch eine sektorübergreifende Zusammenarbeit erforderlich.

Eine erfolgreiche Dekarbonisierung des Schwerverkehrs wird davon abhängen, wie gut die Sektoren Verkehr, Energie und Digitaltechnik die erforderliche Integration von Infrastrukturen und Dienstleistungen sowohl aus planerischer und betrieblicher Sicht als auch aus der Perspektive des Geschäftsmodells und der Regulierung realisieren können.

Mit dem Beitritt von Ericsson und dem damit einhergehenden Fachwissen in den Bereichen Digitalisierung und Konnektivität wird die Koalition um eine bisher fehlende Kompetenz bereichert. Ericsson wird zudem seine Erfahrungen als Abnehmer von Transportdienstleistungen für den weltweiten Vertrieb seiner Mobilfunklösungen und die erfolgreiche Arbeit zur Reduzierung der CO2-Emissionen in seiner eigenen Lieferkette einbringen.

Ericsson befasst sich hierbei insbesondere mit der Frage, wie Digitalisierung und 5G neue Möglichkeiten für alle Industriesektoren im Rahmen eines fossilienfreien Straßenverkehrs eröffnen kann.

Die Verwaltung großer Datenmengen, vernetzter Fahrzeuge und Infrastruktur sowie ausgefeilterer digitaler Lösungen ist entscheidend, um Emissionen schneller zu reduzieren und die für den Erfolg erforderlichen Effizienzen zu erzielen. Ericsson wird durch seine Kompetenz und Erfahrung im Internet der Dinge (Internet of Things, kurz IoT) und die Hochgeschwindigkeits- und Niedriglatenz-Konnektivität, die 5G bietet, wichtige Beiträge zur Verwirklichung dieser Ziele leisten. Das Fachwissen des Unternehmens in diesen Bereichen wird genutzt werden, um zu veranschaulichen und zu zeigen, wie eine intelligente Planung von Transportsystemen und eine erhöhte Effizienz bei der Verwaltung des elektronischen Handels die Menge der benötigten Transporte reduzieren kann.

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