CIO-Umfrage

Colt hat Ende Mai die Ergebnisse seiner jährlichen CIO-Umfrage veröffentlicht. Im Fokus standen Fragen zum Thema Cloud Computing. Fast zwei Drittel (63 %) der CIOs sind der Meinung, dass die Umstellung von einer internen IT-Management-Lösung auf einen Cloud-Service mit geschäftlichen Risiken verbunden ist, die dem Image eines Unternehmens schaden und sich negativ auf die Beziehungen zu ihren Kunden auswirken könnten. Für 42 Prozent der Umfrageteilnehmer stellt ein potenzieller Imageschaden bei Ausfällen oder Sicherheitslücken das Hauptrisiko dar, 45 Prozent hingegen sehen das größte Risiko bei der Sicherheit. Zwar haben laut Umfrage nur wenige europäische Firmen unternehmensweit Cloud-Services eingeführt (16 %), doch es gehen viele Unternehmen davon aus, dass sich Cloud Computing bis 2014 zu ihrem wichtigsten IT-Betriebsmodell entwickeln wird (60 %).

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Millionenübernahme

Der IT-Konzern Compuware hat Anfang Juli die österreichische dynaTrace software um 256 Millionen Dollar übernommen. »Um Gewinne und den eigenen Markenwert zu steigern sowie Kundenbedürfnisse zu bedienen, sind Unternehmen heute mehr denn je auf die rasche Entwicklung und Bereitstellung von leistungsfähigen IT-Anwendungen angewiesen«, sagt Bob Paul, CEO von Compuware. »Um dieser Anforderung gerecht zu werden, benötigen IT-Organisationen kompletten Einblick in die Performance jeder einzelnen Transaktion – sei es in der Entwicklung, bei Tests oder beim Betrieb von Anwendungen. Die Application Performance Management (APM)-Lösungen von dynaTrace und Compuware ermöglichen es IT-Experten, der steigenden Nachfrage nach Performanz und Agilität in der IT gerecht zu werden, indem sie eine am Markt einmalige Transparenz über die Performance der gesamten Anwendung aus der Perspektive des Endnutzers liefern.«

dynaTrace beschäftigt 180 Mitarbeiter mit Firmensitzen in Linz und Boston. Alle Mitarbeiter inklusive des Führungsteams sollen auch nach der Übernahme im Unternehmen verbleiben.

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A1 Cloud

Mit der »A1 Austria Cloud« will A1 im Herbst eine auf Klein- und Mittelbetriebe zugeschnittene Cloud-Lösung präsentieren. Basis dieser Lösung ist die Microsoft Collaboration Suite mit den aktuellsten Versionen von Microsoft Exchange, Microsoft SharePoint und Microsoft Lync. Neu ist die Entscheidung zur Erweiterung des Portfolios um Microsoft Office 365 des Technologiepartners Microsoft. Kür KMU dabei vorteilhaft ist die Skalierbarkeit der Services bezüglich des Leistungsumfanges. Erweiterungen können auf einfache Weise selbstständig vorgenommen werden. Zur Integration der Services in die Systemwelt von A1 wurde als strategischer Partner Central Europe On-Demand gewählt.

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LTE im Vormrasch

Ericsson hat im Juni die nächste Evolutionsstufe der LTE-Technologie in Schweden demonstriert. Dabei wurden Übertragungsgeschwindigkeiten erzielt, die rund zehnmal schneller als die Datenraten sind, die derzeit von den LTE-Mobilfunkkunden in Schweden genutzt werden können.

Das System, das in Stockholm zum Einsatz kam, nutzte handelsübliche Hardware und eine Testfrequenz, die von der PTS bereitgestellt wurde. Auf der Veranstaltung konnte Ericsson erstmals über die Luftschnittstelle neue LTE Advanced-Funktionalitäten wie etwa die Aggregation von Frequenzträgern von 3 x 20MHz (60MHz) unter mobilen Einsatzbedingungen zeigen.

Die LTE Advanced-Technologie wird die Übertragungsgeschwindigkeiten und die Netzkapazität in den Mobilfunknetzen weiter deutlich erhöhen. Die Technik basiert auf dem globalen Telekommunikationsstandard 3GPP Release 10. Erst kürzlich hat die Internationale Fernmeldeunion (ITU) festgestellt, dass LTE Advanced die Kriterien erfüllt, die für die internationale Mobilfunkkommunikation gelten. Erste Ausbaustufen dieser Technologie werden voraussichtlich im Jahre 2013 kommerziell in Betrieb gehen.

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Wienerberger

Die Emission einer neuen Anleihe mit einem Volumen von 100 Mio. Euro wurde erfolgreich abgeschlossen. Die Orders der Emission mit einer Stückelung von 1000 Euro und einem Zinssatz von 5,25 Prozent auf sieben Jahre entfielen zu 76 Prozent auf privaten Investoren, zu 20 Prozent auf Banken und zu 4 Prozent auf Fonds.

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Palfinger

Die Palfinger Gruppe hat den Vertrag zur vollständigen Übernahme des russischen Kranherstellers INMAN unterzeichnet. Das Unternehmen verfügt über 415 Mitarbeitern sowie zwei Produktionsstandorte und wird innerhalb der Palfinger Gruppe als eigenständige Marke bestehen bleiben.

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Alpine

Das Stadion MKS Cracovia in Krakau, Polen, gewinnt den Titel »Bau des Jahres 2010« in der Kategorie Sportstätten. Bewertet wurden u.a. die Bauqualität, bautechnische Lösungen, die Baustellenorganisation sowie die Arbeitssicherheit.
Alpine und KPBP Budus S. A. waren zusammen als Generalunternehmen mit dem Neubau des Stadions beauftragt.

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H.I.G. Europe

H.I.G. European Capital Partners hat über die neu gegründete Green Building Group GmbH eine Mehrheitsbeteiligung an der Hanlo Unternehmensgruppe erworben. Das Unternehmen mit einem Umsatz von rund 60 Mio. Euro im laufenden Jahr soll zukünftig unter dem Dach der Green Building Group GmbH weitergeführt werden. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

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Überraschungssieger Styropor

Die Environmental Construction Products Organisation ECO in Bonn hat die aktuellsten Umwelt-Produktdeklarationen für Bauprodukte gemäß ISO 14025 veröffentlicht. Dabei wurden unter anderem die verschiedenen Dämmstoffe für Wärmedämmverbundsysteme unter die Lupe genommen. Der Überraschungssieger heißt Styropor. Der viel gescholtene Dämmstoff liegt nicht nur bei der nicht erneuerbaren Primärenergie, sondern auch beim OI3-Index, der zusätzlich auch das Treibhaus- und Versauerungspotenzial berücksichtigt, deutlich vor Mineralschaum, Steinwolle und Holzfaser. »Das Ergebnis stellt alle bisher veröffentlichten Dämmstoff-Rankings auf den Kopf und bestätigt, dass die zuletzt immer wieder geäußerten ökologischen Bedenken gegenüber Styropor haltlos sind«, sagt Clemens Demacsek, Geschäftsführer der GPH Güteschutzgemeinschaft Polystyrol-Hartschaum.

Basis der Umwelt-Produktdeklarationen ist die Analyse des gesamten Produktlebenszyklus eines Baustoffes, also von der Herstellung bis zur Entsorgung. Zwar ist Styropor ein Erdölprodukt, aber es benötigt für seine Herstellung außerordentlich wenig Rohstoff. Styropor besteht zu 98 Prozent aus Luft und zu 2 Prozent aus Polystyrol, dem Zellgerüst. Wird ein Haus aus den 70er-Jahren mit Styropor-Dämmplatten saniert, wird die gesamte Primärenergie für die Herstellung innerhalb von nur zwei bis vier Monaten hereingespielt, erklärt Demacsek. Über die Lebensdauer betrachtet amortisiert sich der Primärenergieeinsatz bis zu 200-fach.

»Mit jedem Liter Öl, aus dem Styropor hergestellt wird, können bis zu 200 Liter Öl eingespart werden. Oder noch bildhafter: Jeder Kubikmeter Styropor spart so viel Energie ein, dass ein PKW damit über 30.000 Kilometer fahren kann«, verdeutlicht der GPH-Geschäftsführer die Leistungsfähigkeit von Styropor in Wärmedämmverbundsystemen.

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