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Die Verbrauchs Ausgaben 2001

Laut einer RegioPlan-Studie wurde in österreich vergangenes Jahr beinahe jeder fünfte Euro für Verkehr und Telekommunikation ausgegeben.

Diese Ausgaben - 17,4 % - übersteigen damit bereits die Ausgaben für Wohnen (17,1 %), Bildung/Erholung (13,3 %) sowie Einrichtung/Hausrat (10,5 %).Das größte Stück am Kuchen der Verbrauchsausgaben gehört dem Bereich Ernährung. Für Urlaube wird durchschnittlich doppelt so viel ausgegeben wie für Erziehung und Bildung. Für Glücksspiele geht viermal soviel über den Ladentisch wie für Bücher.

Der Bereich Telekommunikation und Telefon-/Online-Gebühren ist mit durchschnittlich 652 Euro annähernd den Ausgaben für Tabakwaren (659 Euro) gleichzusetzen. Die Ausgaben für Mobilnetzgebühren machen bereits die Hälfte der Festnetzgebühren aus.

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2002: Die 25 besten Sager des Jahres

\"Jeder der Börsegänge war ein Erfolg. Und ich sage Ihnen, die Deutsche Telekom ist heute ein viel besseres und stärkeres Unternehmen, als wir es bei jedem der Börsegänge waren.\"
Ron Sommer, Ex-DT-CEO, im Februar

\"Die Krise von 2001 war konjunkurell bedingt. Niemand kann sagen, wann es wieder aufwärts geht.\"
Alcatel-Boss Serge Tchuruk im Februar

\"Wir werden staunen, was für kleine Buden da Content bringen werden.\"
Siemens-Chef Heinrich von Pierer im März

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Sager im Jänner 2003

\"Den Vogel schoß die Datenschutzerklärung eines führenden Internet- und Telekom-Providers ab, der den freien konzerninternen Datenfluß als Datenschutz umdeutete.\",
Hans G. Zeger, Obmann der Arge Daten

\"2006 wird der durchschnittliche 3G-Handy-User schon etwas mehr als jetzt bezahlen müssen. Aber sicher nicht wesentlich mehr - Man kann für ein schnelleres MB nicht mehr verlangen als für ein langsameres.\",
One-CEO Jorgen Bang-Jensen

\"Viele neue 3G-Hersteller drängen auf den Markt und bieten technisch ausgereifte Lösungen an. Die alten wie Siemens, Nokia oder Motorola, sind alle mit GSM groß geworden und könnten in den kommenden Jahren gehörig unter Druck geraten,\"
ebendieser

\"Der Mangel an UMTS-Telefonen ist kein Thema mehr. Im nächsten Jahr werden voraussichtlich zwei Millionen 3G-Phones ausgeliefert. Die wirkliche Hürde ist die Akzeptanz der Konsumenten.\"
In-Stat/MDR-Analyst Neil Strother

\"Video On Demand wird sich in den nächsten Jahren durchsetzen. Besonders für Kabelbetreiber ist das ein sehr guter Business Case, um sich von der Satelliten- und terrestrischen TV-Konkurrenz abzuheben.\"
Jean-Claude Baumer, Director Marketing for EMEA bei Motorola Broadband Communications.

\"Die Nähe zu Osteuropa macht österreich zum idealen Ausgangspunkt für Investitionen, es kann auch in Zukunft mit weiteren Akquisitionen im Bereich Telekommunikation gerechnet werden.\"
John W. Jordan II, Kopf des US-Mischkonzerns Jordan Industries, wird voraussichtlich auch nach dem Erwerb von Nextra österreich nach weiteren Okkasionen Ausschau halten.

\"Wir glauben, dass Grid computing in Verbindung mit offenen Standards das Potenzial hat, unseren Quality of Service und unsere Business-Performance bahnbrechend zu verbessern,\",
Oren Leiman, Managing Director beim US-Finanzdienstleister Charles Schwab über das IBM-Grid computing-Projekt.

\"Wir sehen es als eine klare Ausnützung der marktbeherrschenden Stellung und können in dieser Vorgangsweise wenig Lösungswillen der Telekom Austria erkennen.\"
ISPA-Generalsekretär Kurt Enzinger fodert klares Regelwerk statt rasches Abschalten zahlungs-säumiger ISPs.

\"Bei IBM wird einerseits die große Liebe zum Pinguin hoch gehalten, andereseits werden neue Releases nie zuerst für Linux auf den Markt gebracht\",
Wolgang Auer, nominierter Präsident der GSE (IBM User-Group).

\"Umsatzschwache Prepaidkunden machen immer noch die Hälfte des Marktes aus. Der Monatsumsatz pro deutschem Kunden beträgt daher nur 26 Euro, für die UMTS-Finanzierung wären aber 40 bis 50 Euro erforderlich.\",
Renatus Zilles, Chef von Talkline ID.

\"Plattformen müssen zusammenarbeiten, um Hardware- und Managementressourcen zu sparen. Das alles sind Kosten für den Kunden.\"
Elmar Furtenbach, Marketingmanager bei HP österreich über die Zusammenarbeit der Betriebssysteme Linux, Unix und Windows

\"Wir erwarten auf Grund von Erfahrungswerten und gestützt durch internationale Studien, dass spätestens in drei Jahren mehr als die Hälfte aller eingesetzten Kommunikations-Lösungen bei Unternehmen auf IP-Telefonie-Systemen basieren werden\",
Kari Kapsch, Vorstandsvorsitzender von Kapsch BusinessCom.

\"Wir haben mit Freude gehört, dass unser neuer Regulator ein studierter Physiker ist,\"
Alfreda Bergmann-Fiala, Obmann des WK-Fachverbandes der Telekommunikations- und Rundfunkunternehmungen.

\"Brot, Milch, alles frei. Nur KabelTV will die Paritätische Kommission regulieren,\"
ebendiese.

\"Ich glaube nicht, dass auf EU-Ebene in weniger als 10 Jahren eine einheitliche Regelung stattfinden wird.\"
zu der Problematik verschiedener Verwertungsgesellschaften.

\"Die jahrelange öffentliche Diskussion um den Datenschutz haben die Datenschützer verloren und die Ministerien gewonnen.\"

\"Wir sind nicht die Sheriffs, die Security Guides, der Nation,\"
so Bergmann-Fiala.

\"Wir geben selber keine Grenzwerte an. ... Wir wollen uns nicht selbst die Zügeln auflegen,\"
Erich Cibulka, Vorsitzender der WK-Berufsgruppe Telekommunikation, zu der Grenzwertdiskussion bei Mobilfunknetzen.

\"Das Schöne an Linux ist, dass es niemandem gehört. Das ist die Garantie dafür, dass es dieses Betriebssystem immer geben wird,\"
Alexander Weichselberger, Principal Sales Consultant bei Oracle österreich.

\"Bei IT- und Telekomgesellschaften sind wir sehr vorsichtig geworden. Weltumspannende Netze setzen globale Player voraus.\"
Martin Wachter, Geschäftsführer der österreichischen Anglo Irish Bank KAG

\"Sollte das digital terrestrische Fernsehen mit Steuergeldern errichtet und gefördert werden, dann gehen wir auf die Barrikaden\",
Thomas Hintze, CEO UPC Telekabel.

\"We have accomplished a lot, but still have a long way to go, in the security space\",
Scott Charney, Chief Security Strategist bei Microsoft.

\"Unsere schärfste UMTS-Konkurrenz kommt aus Japan und Korea. Die sind vor allem in Sachen Multimedia sehr stark. Dazu zähle ich NEC, Panasonic und Sanyo. Nokia würde ich eher nicht dazu zählen\",
Bob Schukai, General UMTS-Manager bei Motorola, Region EMEA.

\"Manchen Kunden ist es peinlich, wenn sie von einem Berater als nicht kreditwürdig eingestuft werden. Im Internet können sie die Höhe eines möglichen Darlehens hingegen elektronisch und völlig anonym berechnen.\"
Ernst Karner, Vorstand der s Bausparkasse

\"Wir stehen auch in österreich vor einer Konsolidierung des Marktes\",
Boris Nemsic, CEO mobilkom austria.

\"Wir haben in der nationalen Liga schon gewonnen - auch in der südosteuropäischen. Jetzt gehts zur globalen Liga, in die Championsleague\",
Nemsic spielt auf das Vodafone-Sponsoring bei ManU an.

\"Je größer das Netzwerk, desto höher der Wert des Netzwerkes\",
Hannes Ametsreiter, Vorstand Marketing, Vertrieb und Customer Services bei mobilkom austria.

\"MNP (Mobile Number Portability) ist in Europa bis jetzt definitiv ein Misserfolg.\"
Christoph Römer, DMR Consulting

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Sager im Februar 2003

\"Investment-Schwerpunkte sind derzeit die Installierung von Internet- und Intranet-Servern und Entwicklung browserbasierter Anwendungen. Im Klartext also nutzen wir das Internet, um Prozesse stark zu dezentralisieren, einheitliche Benutzeroberflächen zu schaffen und diese Prozesse mit den \"alten\" Hostanwendungen zu kombinieren,\"
Karl Unger, Uniqa-Vorstand

\"Wir modellieren IT-Strategien den Geschäftsmodellen des Kunden entsprechend. Die Zeiten, in denen sich Unternehmensprozesse der IT angepasst haben und nicht umgekehrt, sind vorbei.\"
Maria Antonia Ventura, Marketing Managerin bei Atos Origin

\"Wenn Netze zusammen geschaltet werden, dann heißt das für uns, dass wir die Komplexität reduzieren müssen.\"
Falk von Bornstaedt, Vice President IP / Data, T-Systems

\"Wir belasten unsere Kunden nicht mit hunderten von Features, sondern hören uns an, was seine Bedürfnisse sind. Und genau so sieht dann seine Telefonanlage aus.\",
Walter Becvar, Geschäftsführer von Tenovis österreich.

\"Solange es keine Nummernportabilität gibt, können wir nur sehr aggressiv in den Businessbereich einsteigen.\",
Christian Czech, CCO One

\"Haben Sie einen Gechäftskontakt, der eine 0650-er Vorwahl hat? Ich habe keinen.\",
Czech sieht drei Mobilfunkplayer für Businesskunden hierzulande.

\"Sämtliche Anwendungen sind auf HPs Itanium-Plattform nicht lauffähig. Dazu muss das System erst rekompilieren, und dann wirds für den Benutzer langsam..\",
Donatus Schmid, Geschäftsführer von Sun Microsystems österreich.

\"Das SAP-Management betrachtet uns gerne als Lebensversicherung.\"
Wolfgang Schluckert, Country Manager SAP österreich, über den kontinuierlichen Erfolg hierzulande.

\"Es gibt keine Technik, die nicht bei Telekom Austria eingesetzt wird.\"
Rudolf Fischer, COO Wireline Telekom Austria, über Erfolg.

\"Komplexe Lösungen erfordern viel Verständnis bei den Zuhörern.\"
Fischer über die Vorteile eines Komplettanbieters.

\"Wir haben uns mit einigen Partnern in österreich bereit erklärt zu helfen, doch die Zeit drängt: Je länger wir warten, desto länger wird es dauern.\"
Fischer ziehlt auf eine mögliche Neuvergabe des Projekts e-Card zugunsten der TA.

\"Es ist uns gelungen mit verschiedenen Innovationen die Telefonminute zu veredeln.\"
Edmund Haberbusch, TA-Leiter Produktmanagement Business Solutions.

\"Tele2 ist für uns ein idealer Partner, um zusätzliche Kunden anzusprechen. Ich erwarte eine Win-Win-Situation für beide, und für uns einen zusätzlichen Wachstumsschub,\"
Christian Schrötter, One CFO

\"Einen weiteren Stellenabbau kann ich grundsätzlich nicht ausschließen, insbesondere wenn der Markt stärker als die erwarteten 5 bis 10 Prozent einbrechen wird. Vorerst bleibt es aber bei den angekündigten 4.000 Stellen\",
Rudi Lamprecht, Chef der Siemens-Mobilfunksparte im Handelsblatt-Interview.

\"Der Markt ist auf der Suche nach Lösungen, um mögliche Sicherheitslücken von Web Services zu schließen\",
Andreas Zeitler, Vorstand Vertrieb und Marketing der Software AG Deutschland.

\"Wir haben den Anstoß dazu gegeben, dass die IBM ihr Pricing am Mainframesektor ändern sollte. Vor allem im Linux-Umfeld: Wenn man alleine für Speicherkomponenten einige 100.000-e Euro hinlegen muss, dann interessiert das trotz der Performance-Vorzüge eines Großrechners niemanden. Die Alternative heißt dann im Falle Linux PC - eine Variante, die 30 bis 40 oder sogar 100 Mal billiger kommt,\"
Ludwig Aichberger, Systemtechnik-Leiter des Landes Oberösterreich und Mitglied des Linux-Arbeitskreises der GSE (IBM-User Group)

\"Es geht jetzt darum, öffentliches Eigentum bei Post, Telekom und öBB zu erhalten. Deshalb halte ich die Gründung einerInfrastrukturgesellschaft, in der wir staatliches Eigentum bündeln, in der kommenden Legislaturperiode für notwendig.\"
Alfred Gusenbauer, SPö-Vorsitzender.

\"One will sich nicht nur auf Kommunikationslösungen beschränken, sondern den gesamten Lebensstil der Zukunft erforschen. Die Technologie wird künftig zwar allgegenwärtig sein, aber weitgehend unsichtbar\",
Florian Pollak, Leiter der Abteilung Mobile Living über die Eröffnung des One-Zukunftslabors Smart Space.

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Sager des Monats

\"österreich wird in den nächsten zwei Jahren zu den Top 5 der europäischen eGovernments aufsteigen. Sämtliche dazu nötigen Maßnahmen, Zielsetzungen und Rahmenbedingungen werden demnächst in einem Aktionsplan zusammengefaßt.\" Reinhard Posch, Chief Information Officer (CIO) des Bundes.

\"Investitionen in CRM haben aus irgendeinem Grund einen negativen Touch. Nach dem Motto - Fenster auf und Geld hinaus.\"
Alexander Mittag-Lenkheym, Geschäftsführer Softlab österreich.

\"Ein Regierungsbeauftragter für IT wird derzeit fieberhaft gesucht.\"
Ludwig Brüstle, zuständig für den Public Sektor bei IBM österreich.

\"Orga ist als Konsortialmitglied mitgehangen - mitgefangen.\"
Dieter Holzweber, Verbandssprecher der Sozialversicherungsträger über den Chipkarten-Autragsentzug für EDS/Orga.

\"Wir stehen sicher nicht zum Verkauf. Im Gegenteil: Wir wollen uns im nächsten Jahr selber nach einem passendes Kaufobjekt am Markt umsehen.\"
eTel-Chef Achim Kaspar verweist UTA-Kaufgerüchte ins Reich der Spekulationen.

\"Ich könnte mir vorstellen, dass wir den ELAK im Zuge der natürlichen Technologieablöse auf Linux umstellen. Aber das jetzige Fabasoft/Microsoft-Konzept zu ändern, würde zu viel Zeit kosten.\"
BRZ-Chef Erhard Schmidt über die Tatsache, dass man beim ELAK, der Zentralanwendung des eGovernements, auf den Einsatz von Open Source Software verzichtet.

\"Marketingansagen zu machen ist einfach, aber bei der Implementierung zeigt sichs dann. Neben inhomogenen Netzinfrastrukturen und Billingsystemen hat man es auch mit verschiedenen Trägersystemen WAP, GPRS und WLAN zu tun.\"
Andreas Szamosvari Business Marketing-Manager bei T-Mobile österreich über die angekündigten Europa-Services der Vodafone-A1 Kooperation.

\"Der ELAK des Bundes wird auf Microsoft-Basis laufen, weil das Angebot des BRZ darauf ausgerichtet war. Von unserer Seite her ist ein Umstieg auf Linux aber jederzeit möglich.\"
Leopold Bauernfeind, Chef von Fabasoft österreich.

\"Die Dinge im E-Government kommen jetzt in Bewegung. Derzeit sind wir im Gespräch mit den Höchstgerichten, hier elektronische Akte als Original vorzulegen.\"
Wilfried Connert, IT-Koordinator der Tiroler Landesregierung

\"Wir sprechen heute nicht mehr von zwei sondern von drei Säulen des E-Governments. Das beinhaltet neben direkten E-Governmentanwendungen und dem elektronischen Akt auch den Portalverbund mit Partnern, wie Banken oder der Wirtschaftskammer.\"
Franz Grandits, Leiter des Referates E-Government der Steiermark

\"Es gibt nun ein Gegenüber in der Politik. Man kann mit jemanden reden.\"
Kurt Einzinger, Generalsektretär ISPA, zur neuen Regierung.

\"Wir glauben nicht, dass es fördernd ist, den Breitbandausbau über die Infrastruktur zu fördern.\"
Johannes Schwertner, Präsident ISPA, fordert eine Reduktion der Mwst. für Broadband Access.

\"Es besteht die Gefahr, dass E-Government zu einer Ein- oder Zwei-Mann-Show wird.\"
ebendieser will den Kuchen gerecht verteilt wissen.

\"Die ISPA sieht dem Werkzeugkasten des Regulators freudig entgegen.\"
Schwertner ist zuversichtlich.

\"Wir teilen nicht die Meinung von Herrn Posch, dass die elektronische Signatur in allen Bereichen unumgänglich ist. Eine überprüfung, dass die Angaben wahrheitsgemäß sind, kann ich auch anders gewährleisten, etwa mit dem ZMR.\"
Ludwig Aichberger, Systemtechnik-Leiter des Landes Oberösterreich

\"Für einen erfolgreichen Online-Standort Deutschland müssen wir die Kleinstaaterei beim IT-Einsatz überwinden\",
der deutsche Bundesinnenminister Otto Schily will die Zusammenarbeit von Bund und Ländern im E-Government forcieren.

\"Ich bin hoffnungsfroh, irgendwann auch wieder schwarze Zahlen zu schreiben\", sagt DT-Chef Kai-Uwe Ricke, ohne Einzelheiten zu nennen.

\"Es ist unser Ziel mit der Neupositionierung von www.AustroNaut.at, in österreich die Vorherrschaft von Google anzukratzen.\"
Margit Hagg, Geschäftsführerin der Tell a Vision Internetservice GmbH, die kürzlich den Suchmaschinen-Betreiber IMS übernahm.

\"Software-Entwicklungsplattformen müssen schnelle änderungen erlauben, wenn sich das Geschäft weiterentwickelt oder sich der Wettbewerb bewegt.\"
Alfred Chuang, CEO von BEA Systems

\"Unsere Mutter KKR hat in den letzten sechs Jahren 100 Milliarden Dollar quer durch alle Branchen investiert und kommt jetzt schrittweise verstärkt nach Europa. Daran anknüpfend hoffen wir, Osteuropa-Kompetenz nach österreich zu holen.\"
Walter Becvar, CEO Tenovis österreich.

\"Wir machen die Dinge einfacher für die Menschen, besonders wenn sie reisen.\"
Anthony Kendall, Global Marketing Executive, Vodafone.

\"Der User kann guten Gewissens die Abhängigkeit eingehen, die zwangsläufig in der Arbeit mit Notebooks entsteht.\"
Hannes Schipany, Geschäftsführer Toshiba Austria, zu Qualität und Service.

\"MMS hat das Potenzial dominierender Service der Zukunft zu werden.\",
Georg Pölzl, CEO T-Mobile Austria

\"Die Zahl der Virenangriffe steigt mit enormer Geschwindigkeit an, besonders E-Mails sind davon betroffen. Im Vergleich zu 1999 hat sich die Zahl der Angriffe international fast verdoppelt.\"
Josef Pichlmayr, Geschäftsführer von Ikarus Software

\"Ich erwarte keine negativen Auswirkungen der nun schon lang anhaltenden Konjunkturflaute auf den Mobilfunksektor.\"
Heikki Tarveinen, Geschäftsführer von Nokia österreich, hegt große Erwartungen in MMS.

\"Die ökonomische Unsicherheit macht sich sowohl im Consumer- wie auch im Business-Bereich viel deutlicher bemerkbar als wir es erwartet hatten\",
meint Eric Benhamou, Palm-CEO zum Absatzrückgang der Handhelds.

\"Durch unsere Geschäftsverantwortung für Südosteuropa haben wir die europäische Integration bereits vorweggenommen.\",
Franz Geiger, Vorstandsmitglied der Siemens AG österreich.

\"Alle Ressorts und Bundesländer sowie weitereöffentlich-rechtliche Einrichtungen sollen sich einer einheitlichenZugangstechnik bedienen. E-Government muss in gemeinsamer nationalen Kraftanstrengung bewältigt werden,\"
fordert Christian Domany, WKö-Generalsekretär.

»Es gibt einen klar erkennbaren Trend am Markt, Energie- und Datentechnik gemeinsam zu realisieren,«
Wilhelm Großeibl, Geschäftsführer Schrack Energietechnik.

»Das Zusammenwachsen von Telefonie und Datenverkabelung war die Gründungsidee von High Speed Cabeling vor neun Jahren. Die Zukunft heißt heute Multimediaverkabelung.«
Norbert Kasper, Geschäftsführer Highspeed Cabling.

»Das was wachsen kann ist gewachsen. Das was schrumpfen kann ist geschrumpft.«
Alfred Pufitsch, Managing Director, Colt Telecom Austria.

»Wir haben ausschließlich Geschäftskunden. Wir müssen nicht Krethi und Plethi bedienen.«
ebendieser.

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Die Sager im April 2003

\"Das umfangreiche und aus den Rundfunkgebühren finanzierte Informationsangebot von ARD und ZDF geht über den im Gesetz verankerten Grundversorgungsauftrag der öffentlich-rechtlichen Sender hinaus.\"
der deutsche VPRT-Chef (Verband Privater Rundfunk und Telekommunikation) Jürgen Doetz reicht Beschwerde vor der EU-Kommission ein.

\"Es ist Zeit, nun die Brüsseler Karte zu ziehen, um die Wettbewerbsverzerrungen zwischen privaten und öffentlich-rechtlichem Rundfunk zu unterbinden und eine Ausdehnung der Internetaktivitäten zu blockieren.\"
ebendieser

\"Der Unterschied zwischen analog und digital ist der Unterschied zwischen einem Blitz und einem Glühwürmchen.\"
Filmindustrie-Lobbyist Jack Valenti verteufelt die digitale Technologie der Online-Tauschbörsen Grokster und Morpheus, weil sie unendlich viele perfekte Kopien ermöglicht.

\"Die Industrie muss mit den Börsen zusammenarbeiten, statt sie zu bekämpfen.\" Grokster-Chef Wayne Rosso freut sich, dass die Klage gegen seine Tauschbörse keinen Erfolg hatte, da sie im Gegensatz zu Napster dezentral organisiert ist (Benutzer tauschen von peer to peer Daten aus).

\"Damit startet nicht nur eines der größtenE-Government-Projekte österreichs, sondern es wird auch ein neuer Maßstab in puncto Bürger- und Kundennähe gesetzt.\"
Wiens Finanz- und Wirtschaftsstadtrat Sepp Rieder über das Großprojekt m-parking, das im Oktober mit über 200 Kontroll-Terminals in den Regelbetrieb übergehen soll.

\"Wenn wir es richtig angehen, können wir durch die Förderungvon Telearbeitsplätzen die Beschäftigungsquote merklich erhöhen.\"
Alfred Gajdosik, Vizepräsident der Wiener Arbeiterkammer.

\"Es gibt eine europaweite Tendenz, ein Wiederverkaufsrecht der ersteigerten UMTS-Lizenzen unter bestimmten Umständen einzuführen, aber ob und wann das in EU-Recht oder nationales Recht umgesetzt wird, kann ich nicht sagen.\"
Georg Serentschy, Leiter der RTR

\"Die Geschwindigkeit unserer GPRS-Datendienste ist nachweislich höher als bei unseren Konkurrenten.\"
Georg Pölzl, T-Mobile Austria Chef

\"Wenn ein Hersteller generell behauptet, schnellen ROI im Bereich CRM liefern zu können, so ist das nichts weiter als eine Marketing-Phrase.\",
Tim Hickernell, Vizepräsident, Technology Research Services bei Meta Group.

\"Mit der neuen Centrino-Technologie sind Notebooks auch drahtlos internetfähig. Darin sehen wir für uns große Wachstumschancen.\", Intel-Westeuropachef Jürgen Thiel.

\"Eine Zusammenschaltung der Mobilnetze ist unabdingbare Voraussetzung für Wettbewerb.\"
TKK-Vorsitzender Eckhard Hermann argumentiert für die Streitschlichtung durch die RTR.

\"Es ist allen klar, dass nicht ad infinitum ein Quargelsturz über den Markt gelegt wird.\"
RTR-Geschäftsführer Georg Serentschy sieht mittelfristig ein Angleichen der Terminierungsentgelte.

\"Wir fordern die Freigabe von Frequenzen für WLAN im 5 Gigahertz-Bereich. Außerdem ist die maximal zugelassene Leistung von 100 Milliwatt zu niedrig. Die Befürchtung, es könnte bei einer höheren Leistung zu Intereferenzen kommen, ist unbegründet.\"
ISPA-Generalsekretär Kurt Einzinger

\"Prinzipiell erwarten wir auch heuer keine wesentlichen Verbesserung der Konjunktur. Umsatzwachstum erwarten wir vor allem in den Bereichen Handys, E-Government, Halbleiter und IT-Solutions.\"
Mike Zafirovski, COO Motorola.

\"Wir erwarten, dass die Zahl der in Europa ausgelieferten Smartphones die der Handhelds im Jahr 2003 übertrifft.
Chris Jones, Senior Analyst und Director des Marktforschungsunternehmens Canalys.

\"Wir möchten, dass der Kunde wiederkommt. Und nicht das Produkt.\"
Klaus Scheibe, Marketingdirektor Citrix Systems, über Vertriebsphilosophie.

\"Wir unterstützen Linux nicht. Für uns ist es kein Produkt, das am Markt besteht.\"
ebendieser setzt auf Microsoft.

\"Wir machen nichts anderes als alle anderen - wir sind nur sehr fleißig.\"
Werner Schiessl, Geschäftsführer Maxdata österreich.

\"Die Hardwarebranche wird auch die nächsten neun Monate kräftig gebeutelt werden.\"
ebendieser zu den Absatzaussichten.

\"Es ist nur eine Frage der Zeit, bis die Datenarchivierung in allen Branchen gesetzlich geregelt wird.\"
Steve Duplessie, Gründer der Enterprise Storage Group.

\"WLAN in Kaffeehäusern ist nett, aber sicher keine Killerapplikation.\"
sagt One-Chef Jorgen Bang-Jensen, offensichtlich auf T-Mobile und Starbucks anspielend.

\"Viele unserer Kunden haben jetzt Aufträge verschoben, ansonsten würden wir uns innerhalb der Quartalsprognosen bewegen.\"
Siebel Systems-Chef Tom Siebel macht in einem Financial Times-Interview den Irak-Krieg für die verschobenen EDV-Aufträge großer Firmenkunden verantwortlich.

\"Das ist ein großer Erfolg. Immerhin haben wir bis jetzt schon 500.000 Euro in die Errichtung der überwachungseinrichtungen investiert.\"
freut sich UTA-Vorstand Johannes Schwertner darüber, dass nun der Bund endlich selbst für überwachungskosten zahlen muss.

\"Wir wollen auch in österreich das Linux-Thema forcieren.\"
sagt Ludwig Brüstle, zuständig für den Public Sektor bei IBM österreich. ...andererseits: \"Wir investieren auch viel in Microsoft.\" ...und: \"Für den Bundes-ELAK ist es jetzt zu spät, auf Linux umzustellen.\"

\"E-Government wurde bis jetzt nur linear betrieben. Ich würde das als städtebauliches Projekt angehen.\"
Walter Weihs, Vorstand der Software AG österreich, würde ebendieses Projekt zu gerne planen.

\"Bei allem Verständnis für Transit- und andere Fragen im TK-Bereich sehen wir es als unsere Pflicht auch politisch Druck zu machen.\"
Johannes Schwertner, Vorstand UTA und ISPA-Präsident, zu Liberalisierungsbemühungen der Alternativen.

\"Das neue Telekomgesetz sieht vielversprechend aus - als gelernte österreicher werden wir uns die Umsetzung aber genau ansehen müssen.\"
Romed Karré, Vorstand UTA.

\"Die vielzitierten Bergbauern haben ihre erhöhten Anschlusskosten selbst bezahlt.\"
ebendieser, zur Univeraldienstverordnung.

\"Die wollen auf Subventionen warten, oder bis die Endgeräte billiger werden. Aber spätestens bei der nächsten Technologieablöse werden sie dabei sein.\"
Hans-Jörg Tengg, CEO master-talk über die Unlust von Feuerwehr und Rotes Kreuz am Tetra-Funk teilzunehmen.

\"Ich kann kyrillisch lesen, verstehe also was die schreiben.\"
Boris Nemsic, CEO mobilkom austria, über seine Affinität zu osteuropäischen Mobilfunkunternehmen.

\"Es gab viele Ankündigungen aber wenig Konkretes.\"
ebendieser, zu CeBIT und UMTS.

\"österreich sind die Voice-Preise zu niedrig - die Competition geht in eine fragwürdige Richtung.\"
Boris Nemsic, kommentiert Umsatzanteile bei mobilkom.

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Die Sager im Mai 2003

\"Das ist definitiv ein bedeutender Schritt in die richtige Richtung, obwohl ich damit noch nicht so früh gerechnet hätte.\",
US-Breitbandanalyst Matt Davis über das Standardisierungsabkommen der drei größten amerikanischen Telekoms, um die Breitbandpenetration in der Bevölkerung zu beschleunigen und zu verbilligen.

\"Wir werden heuer noch unseren Online-Verkauf um mehrere neue Shops und Kathegorien erweitern,\"
Amazon-CEO Jeff Bezos hält Ausschau nach neuen Wachstumsmöglichkeiten, unter anderem den Musikhandel betreffend.

\"Wir müssen die Preis-Kosten-Schere schließen und das Anschlussdefizit beseitigen, auch wenn der Schwarze Peter dann bei uns liegt. 13,72 Euro monatlich sind historische Altlasten\",
Frank Domagalla, Unternehmenssprecher der Deutschen Telekom über die notwendige Grundgebührenerhöhung im Festnetz.

\"Mit dem Umstieg auf Linux sorgen wir nicht nur für größere Hersteller-Unabhängigkeit, sondern auch für mehr Wettbewerb im Software-Markt\",
Münchens Oberbürgermeister Christian Ude über die Umrüstung von 14.000 Behörden-Computer von Windows auf Linux.

\"Es ist einfach nicht genug, ein Gerät auszuliefern. Die Hersteller müssen Partnerschaften eingehen, um umfassende Lösungen anbieten zu können,\"
Alex Slawsby, IDC-Analyst über die Kooperation Palm und VLI, dessen Software-Lösung den Tungsten-PDA VoIP-fähig machen soll.

\"Von einer für öffentliche VoIP-Services notwendigen, provider-übergreifenden Datenbank sind wir noch geraume Zeit entfernt. Es ist noch völlig ungeklärt, ob heutige Rufnummernverwalter auch die künftigen IP-Adressverwalter sein werden,\"
Helmut Leopold, Produktmanager Telekom Austria.

\"Digitalisierung der Rundfunkübertragung ist kein Selbstzweck, Priorität eins hat der Mehrnutzen der Konsumenten, für mehr Angebotsvielfalt, eine interaktive Informationsgesellschaft und mobile TV-Empfangsformen,\"
Medienstaatssekretär Franz Morak zum ersten Digitalisierungsprojekt der DPA (Digitale Plattform Austria) in Graz.

\"ROI-Schätzungen im Vorfeld von IT-Projekten halte ich für unseriös. Wie kann man das sagen, ohne die Business-Struktur des Kunden zu kennen?\",
Peter Latzenhofer, Geschäftsführer von Novell österreich.

\"Nokia und Ericsson sprechen von einem \"leicht zusammenbrechenden\" Mobilfunkmarkt. Alcatel wächst hingegen,\"
Frank Engmann, Alcatel Mobile Division.

\"Wir haben auch eine Homepage.\"
Ursula Maier-Rabler, Institut für Kommunikationswissenschaften, Universität Salzburg, kreidet den ausschließlich olympischen Gedanken österreichischer Unternehmen zum Thema \"Online-Content\" an.

\"In österreich herrscht die Tendenz, Content bewahren zu wollen - statt Erfolg zu kommunizieren.\"
ebendiese, mit der passenden Erklärung dazu.

\"Jeder sucht in diesen Tagen nach Wegen, mit geringen Kosten eine Computer-Infrastruktur aufzubauen\",
Scott McNealy, CEO von Sun Microsystems.

\"Slowenien ist von einem liberalen Markt meilenweit entfernt,\"
mobilkom-Sprecherin Elisabeth Mattes hält den slowenischen Mobilfunkmarkt für monopolistisch geführt.

\"Offene Standards treiben die Herstellerunabhängigkeit von Software voran. Das ist der Trend der Zeit, den vor allem die IBM geht. Trotzdem bedeutet das natürlich auch, dass Software austauschbarer wird,\"
Georg Haschek, Software IT Architekt bei IBM österreich, über die Gratwanderung zwischen Offenheit und dem Schützen geistigen Eigentums eines kommerziell geführten Unternehmens.

\"Der Brotpreis wird nicht mehr geregelt, TV-Dienste hingegen schon. Das ist rückständig,\"
Wolfgang Bachmayer, OGM-Chef, über die immer noch von der paritätischen Lohn- und Preiskommission geregelten Gebühren für Kabel-TV.

\"TV kann als technische Schalt- und Steuerzentrale wertvolle Dienste für Bildung, soziale Betreuungshilfe, aber auch für eGovernment und eVoting fungieren\",
ebendieser

\"Das Thema Multimedia findet statt, aber nicht bei der Telekom Austria, sondern bei uns,\"
Thomas Hintze, UPC Telekabel-Chef und MMA-Vizepräsident.

\"Wir haben nur ein sehr geringes Kontingent von Geräten, die wir nicht preloaded mit Microsoft verkaufen können - sonst würden wir mehr für Lizenzen ausgeben müssen,\"
Hans Dufek, Technical Advocate Desktops bei IBM österreich.

\"An der neuerlichen E-Card-Ausschreibung sind wir sehr interessiert, bräuchten dazu allerdings einen starken Partner\",
sagt Günther Lang, Marketingmanager bei der Software AG österreich und denkt dabei etwa an IBM.

\"Videotelefonie hat im Festnetz keinen Mehrwert gebracht - mobil beinhaltet sie jedoch Erlebnisse und Emotionen.\"
Frank Engmann, UMTS-Produktmanager bei Alcatel.

\"Wir haben gelernt, dass sich der Datenmarkt nicht von allein entwickelt.\"
ebendieser wirbt für Zusammenarbeit.

\"Das Potenzial, das im Markt für Online-Musik steckt, wird erst jetzt ersichtlich\",
Zach Horowitz, COO Universal Music Group.

\"Integration kann niemals ein Produkt alleine lösen, deswegen ist es gut, sich auf einen Standard zu einigen. Hier bietet sich XML an, weil sehr viele Anwendungen XML sprechen.\"
Harald Nehring, zuständig für Anwendungsintegration bei der Software AG österreich.

\"XML und Webservices sind ein symbiotisches Gespann, beide kommen vom W3C-Konsortium. Sich bis ins Detail zu einigen, wer was wann wie macht, halte ich aber für übertrieben.\"
ebendieser über Industrie-Standards zur exakten Beschreibung von Businessprozessen wie etwa BPEL4 WS (Business Process Execution Language for Web Services).

\"Der mobilkom austria ist es als erstem Unternehmen Europas gelungen, ein UMTS-Handynetz zu bauen und den Kunden zu übergeben - mit Services, die mit den beiden Buchstaben \"3G\" abgekürzt werden.\"
mobilkom-CEO Boris Nemsic mit neuem Buchstaben.

\"Ich erwarte nicht, dass es schon 2003 wieder aufwärts geht\"
Paul Stodden, Siemens-SBS-Chef über die IT-Branche

\"Wir sind in der Spur, aber es würde mich wundern, wenn es keine Probleme gäbe wie bei jeder neuen Technologie-Einführung,\"
DT-Chef Kai-Uwe Ricke über den bevorstehenden UMTS-Start.

\"Nach dem Baubereich sollen auch alle anderen Bereiche des Einkaufsmanagement online abgewickelt werden. In schwer standardisierbaren Bereichen, insbesondere bei geistigen Dienstleistungen, wird das noch sehr lange dauern\",
Projektleiter Roland Irnberger bei der Vorstellung der E-Procurement-Plattform der öBB.

\"Wenn man die neuen mobilen Technologien zum geschäftlichen Erfolg führen will, ist eine enge Abstimmung zwischen Anbietern von Technik- und Content-Providern immens wichtig\",
Wolfram Winter, CEO von Universal Studios Networks Deutschland, freut sich über die Technik-Content-Partnerschaft von Siemens und Universal.

\"Jeder in der Musik- und Filmindustrie sieht derzeit auf Apple und sagt: Oh mein Gott\",
Warner Music Vice President Paul Vidich zur überraschung des Monats: der erfolgreiche Start des Pay-per-download-Services iTunes

\"Der Corporate-Kunde ist mehr bereit zu investieren, wenn die Applikationen da sind\",
Heikki Tarvainen, Managing Director Nokia österreich, setzt auf Umsatzsprünge durch Mobile Services.

\"Genau das müssen wir easy-to-use machen\",
prognostiziert Tarvainen künftige Benutzerschnittstellen.

\"It`s not about being No. 1 in camera phones\",
so David Watkins, Director Imaging bei Nokia, \"It`s about market leadership in digital still \" video imaging.\"

\"Wir machen diese Spielereien im Ankündigungswettbewerb um Services, die keiner kauft, nicht mit\",
meint Hubertus Hofkirchner, Geschäftsführer tele.ring, zu den UMTS-Starts mancher Mitbewerber.

\"Wir stellen eine wachsende Bedeutung von Linux für die Rechenzentren in Unternehmen fest. Die strategische Partnerschaft von Fujitsu und Red Hat wird diesen Trend noch verstärken\",
Dave Dargo, Vice President Linux Program Office bei Oracle.

\"Dieser Entscheidung liegt eine faire Abwägung zwischen dem Infrastrukturwettbewerb auf den 3G-Märkten und dem unmittelbaren Verbrauchervorteil zugrunde. Gleichzeitig ist sie eine Anleitung für die Mobilfunkbetreiber über das Ausmaß ihrer möglichen Zusammenarbeit in diesem kritischen Zeitpunkt des Ausbaus der 3G-Dienste in Europa\",
EU-Wettbewerbskommissar Mario Monti zur nun genehmigten 3G-Kooperation von T-Mobile und mmO2 in Großbritannien.

\"Während der gesamte Business-Telefonmarkt schrumpft, steigt der Anteil an Migrationen zu LAN-Telefonie. Während wenige Firmen ihre einwandfreien PBX-Anlagen gegen IP-Systeme austauschen, setzt eine größer werdende Zahl bei Neuanschaffungen auf IP\",
so Marktforscher Brian Strachman von In-Stat/MDR.

\"Wegen ihrer speziellen Qualitäten wollen wir nicht unsere regulären Vertriebskanäle benutzen, sondern das Internet - in einer Experimentalphase.\",
sagt DoCoMo-Sprecher Nobuyuki Hatanaka über die neue Mobile Phone Watch, die ab nächster Woche via Web vertrieben wird.

\"Wir wollen als erste Gemeinde österreichs für unsereBürger die One-Stop-Shop-Lösung von der Gewerbeanmeldung über die Förderanträge bis zur Steuererklärung implementieren\",
Martin Schuster, Bürgermeister von Perchtoldsdorf, will künftig sämtliche Anträge elektronisch abwickeln.

\"Der Finanzminister will anscheinend den Vorständen von Post, Telekom und Postbus beim Personalabbau \"helfen\", indem er die Mitsprache der Personalvertretung bei verschlechternden Versetzungen von Beschäftigten beschneidet,\"
so die Sprecher der Unabhängigen Gewerkschaft der Telekom Elisabeth Fels und Gerhard Urban über die geplante änderung des Post-Struktur-Gesetzes (PTSG).

\"Die Breitband-Veranstaltungen der Telekom Austria sind nichts anderes als Tupperware-Parties.\"
T-Online-Geschäftsführerin Alexandra Reich.

Schlimm wäre tatsächlich ein Stichtag, mit dem die Breitband-Absetzbarkeit in Kraft tritt. Dann können wir bis dahin zusperren.\"
ebendiese über den durchaus begrüßenswerten Plan des Finanzministers, Breitbandkosten als Sonderausgeben geltend zu machen.

Wäre die Telekom Austria mit den Alternativen wesentlich entspannter, könnte insgesamt mehr erreicht werden. Bei vielen Aktionen tun sie sich mehr weh, als sie wirklich wollen\"
Reich wirbt für ein Miteinander.

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Die Sager im Juni 2003

\"Es ist meine letzte Pressekonferenz mit Connect Austria\",
verabschiedet sich Connect-Austria-Chef Joergen Bang-Jensen. Doch nicht für immer - am 1. Juli 2003 findet lediglich eine Namensänderung zu One GmbH statt.

\"Es gibt auch viele andere, die an dieses Business glauben\",
sieht Connect-Austria-CCO Christian Czech den WLAN-Markt in österreich.

\"Wir übertragen mit Blizznet die beiden ORF-Programme in Wien über Fiber to the home mit 10 MbpS in beide Reichtungen. Da wird Aon-TV nicht mithalten können.\"
Reinhardt Brehmer, Geschäftsführer für Netze Energie und Telekom bei Wienstrom

\"Die Breitbandförderung über die steuerliche Absetzbarkeit ist auf jeden Fall zu kurz gegriffen, es müssen jetzt vor allem Fördermodelle für den Ausbau der weißen Flecken auf der Breitbandkarte geschaffen werden.\"
Georg Serentschy, RTR-Geschäftsführer will eine Breitband-Taskforce ins Leben rufen.

\"Ich hätte mir gewünscht, dass diese Position politisch weiter oben besetzt worden wäre. Ein E-Governmentbeauftragter hätte etwas mehr mitreden können, wie die Gelder eingesetzt werden.\"
Harald Neumann, technischer Geschäftsführer des BRZ, ist über die Ernennung eines Exekutivsekretär für E-Goverment nicht sehr glücklich.

\"Wir haben keinen gefunden\",
sagt Christian Rupp, der auf der Suche nach einem Kandidaten für den E-Gov-Beauftragten unterwegs war und jetzt selbst neuer Exekutivsekretär fürs E-Government geworden ist.

\"Es wird einige PPP-Projekte geben, sonst lässt sich das nicht finanzieren.\",
BRZ-Chef Erhard Schmidt über den Ausbau des E-Governments.

\"Ich vermisse interoperable Standards im Office-Bereich, deshalb werden wir Open Source Software Arbeitsplatz-seitig noch nicht einsetzen.\"
meint der Chief Information Officer des Bundes, Reinhard Posch

\"In Deutschland wurde einiges plakativ getan, bei uns noch nicht. Der Grund ist, dass wir langfristige Resultate wollen, die keine Abhängigkeit von bestimmten Systemen oder Technologien erzeugen - ich denke da etwa an Token Ring. Dieses Argument wiegt stärker als die Lizenzkosten per se.\"
Posch über seine IT-Entscheidungsgrundsätze.

\"WLAN wird sich im öffentlichen Bereich nie durchsetzen. Die Hot Spots haben einen viel zu kleinen Coverage-Bereich, und die Praxis zeigt jetzt schon, dass die Leute zu faul sind, sich dort hin zu bewegen.\"
Berthold Thoma, CEO von Hutchison 3G Austria.

\"Wir werden das neue Nokia 6650 nicht in unser Sortiment aufnehmen, weil es für uns nicht geeignet ist. Es bietet weder Video-Telefonie, noch ist es browserfähig.\"
ebendieser

\"Obwohl keine Pflicht zur möglichen übertragung von Frequenzen besteht, gibt es in einigen EU-Ländern Ansätze dazu. Es ist deshalb sinnvoll, dass österreich im Sinne der Harmonisierung diesen Weg einschlägt. Derzeit ist aber nicht eindeutig geregelt, ob übertragung oder überlassung von Frequenznutzungsrechten zwischen Anbietern gefördert oder unterbunden werden soll.\"
Telekom-Experte und Verfasser einer Frequenzmanagementstudie Ernst-Olav Ruhle über das neue TKG.

\"Wir fangen hier ein fallendes Messer auf. Die Lizenzeinkünfte von PeopleSoft sind in den vergangenen Monaten um 40 Prozent gesunken. Nächstes Quartal könnte das Unternehmen noch weniger wert sein.\"
kommentiert Oracles Vize-Chef Charles Philip das feindliche übernahmeangebot.

\"Dieses übernahmeangebot Oracles zeugt von grauenhaftem Benehmen von einem Unternehmen mit einer langen Geschichte mit grauenhaftem Benehmen\" ,
PeopleSoft-Präsident Craig Conway

\"IBM hat sich dafür entschieden, weiterhin unsere Rechte zu verletzen\",
sprach SCO-Chef Darl McPride und reichte eine weitere Klage gegen die Unix-Lizenz von IBM ein, womit sich der Streitwert auf drei Milliarden Dollar erhöht.

\"Unsere Lizenz ist unbegrenzt und unwiderrufbar\",
gibt Mike Fay,IBM-Vice President Communications, Contra - auf Unix-Patente IBMs hinweisend.

\"Die Republik österreich agiert in einer höchst sensiblen Doppelrolle als Nutznießer der enormen Lizenzzahlungen und als Gesetzgeber, der nachträglich die Lizenzregeln ändern kann,\"
kommentiert tele.ring-Sprecher Walter Sattlberger den aktuellen Entwurf der TKG-Novelle hinsichtlich der Zulassung zu MVNO (Mobile Virtual Network Operator).

\"Wir brauchen ein bundesweit gültiges Emissionsgesetz. Ich bin aber Realist, und glaube daß es nicht kommen wird.\"
Alfred Stratil, Stv. Sektionsleiter Sektion III - Innovation und Telekommunikation, BMVIT, arbeitet mittlerweile unter dem elften Bundesminister.

\"Es kann doch nicht jeder in seinem Schrebergarten eigene Grenzwerte festlegen.\"
auch VAT-Präsident Romed Karré wünscht sich bundesweite Richtlinien für Mobilfunkeinrichtungen.

\"That´s life\",
antwortet Alfred Stratil Bernhard Wiesinger, Regulatory Affairs Hutchison Austria, auf die Frage, wieso die Rufnummernportabilität noch immer nicht umgesetzt ist. (Mit Hinweis auf die deutschen Kollegen, die mit weitaus mehr Problemen zu kämpfen hätten.)

\"Ohne Schiedsrichter geht es einfach nicht, wenn Mannschaften aufeinander treffen,\"
Romed Karré verteidigt die Rolle des Regulators.

\"Wir hatten schon alle möglichen Geschäftsmodelle in österreich - der Telekommarkt bietet so ziemlich alles, was man sich vorstellen kann,\"
erinnert ebendieser an die Innovationsfreude der Provider.

\"Hier werden schon wieder äpfel mit Birnen vermischt. Nur ein Teil der Branche ist gesund.\"
TA-Festnetz-Chef Rudolf Fischer kann die Festtagsstimmung der VAT anlässlich der Studienpräsentation \"Effekte der Telekom-Liberalisierung\" nicht nachvollziehen.

\"Die Regulierung hat versagt\",
erklärt Fischer die nahezu zum Stillstand gekommenen Unbundling-Initiativen der alternativen Internetprovider.

\"Die Telekom Austria hat keine Konkurrenten und kann deshalb DSL-mäßig machen, was sie will\",
beschwert sich Kurt Einzinger, ISPA-Generalsekretär.

\"Ich muss mich entschuldigen, Rudolf Fischer fälschlicherweise als Telekom-Austria-Chef bezeichnet zu haben. Mit diesem Satz werde ich mich sicherlich im Telekom Report wiederfinden\",
hat Johann Günther, Vizepräsident der Donau-Universität Krems, auf der Tagung des Verbandes alternativer Telekom-Netzbetreiber Recht.

\"Es gibt überhaupt keine Ungerechtigkeit. Jeder Provider kann mittels Unbundling jederzeit Breitbandupgrades durchführen. Es liegt nicht an uns, wie schnell die Unternehmen Services entwickeln.\"
Telekom-Austria-Festnetz-Chef Rudolf Fischer, weist jeden Vorwurf zu marktverzerrenden Produktlaunches der TA zurück.

\"österreich hat mit dem flächendeckend terrestrischen Privatsender ATV+ sicherlich einen wesentlichen Schritt im Medienzeitalter gesetzt. Zumindest konnte nun Albanien überholt werden,\"
ätzt Helmut Thoma, Ex-RTL-Chef und Medienexperte.

\"Bisher war Bildübertragung per Internet und Mobilfunk zum Scheitern verurteilt. Nun aber kann mehr geboten werden, als Ruckelbilder in der Form einer Zigarettenschachtel,\"
schätzt ebendieser, das gegenwärtige Potential multimedialer Services ein.

\"Obwohl die Kosten für den Markt horrend sind, ist es sinnvoller, den Weg einer raschen Realisierung der Nummernportabilität einzuschlagen.\"
Boris Nemsic, CEO mobilkom Austria.

\"Administrative Erleichterung wird die Umstellung auf IPv6 sicher nicht bringen. Dazu wird das Zusammenspiel mit dem weiterhin eingesetzen IPv4 zu komplex\",
Andy Müller-Maghun, ICANN Director.

\"Wenn man heute mit CEOs spricht, erfährt man, dass IT nur selten gehalten hat, was man sich ursprünglich vorgestellt hat\",
resümiertJürgen Million, Hardware-Chef IBM österreich.

\"Neue Services innerhalb weniger Wochen realisieren - dafür muss sich ein Provider nicht mehr mit der Netzwerkstruktur auseinander setzen\",
wirbt Neil Sholay, BEA-Industry Marketing Manager für den Telekombereich für die neue Multi-Serviceplattform mit offenen Standards.

\"IBMs Unterstützung hat Linux zusätzliches Gewicht verliehen und eine Illusion von Unterstützung und Verantwortung erzeugt.\"
Microsoft-CEO Steve Ballmer

\"Dieses Ergebnis ist bemerkenswert.\"
TA-General Heinz Sundt vor 758 Aktionären während der Jahreshauptversammlung

\"Die Perfektion unserer heutigen Callcenter-Leistungen lässt sich mit dem Zustand aus 2001 nicht vergleichen.\"
derselbe

\"Heutzutage kämpfen die Kunden damit, dass die IT zu komplex und zu kostspielig ist. Eine Situation die von der gesamten Technologieindustrie verursacht wurde.\"
Paul Flessner, Senior Vice President, Microsoft Windows Server System Division kündigte aus diesen Gründen ein Investment von 1,7 Mrd Dollar für die Weiterentwicklung von Microsofts Windows Server Systeme an.

\"Es ist für uns schlicht unverständlich, dass man hier zwei Mal abkassieren will. Wir sind Mobilfunkbetreiber und keine Melkkühe.\"
Klaus Steinmaurer, Leiter der Rechtsabteilung von T-Mobile österreich zur TKG-Neuauflage, im Zuge dessen erneute Entschädigungszahlungen bei der Aufrüstung von Handymasten diskutiert werden.

\"Wir sind zufrieden mit dem Resultat, aber wir haben immer noch eine Situation, in der fast vier von zehn Software-Anwendungen ohne Erlaubnis verwendet werden\",
Beth Scott, BSA (Business Software Alliance)- Vizepräsidentin für die Region EMEA über die jüngsten Raubkopierzahlen.

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Die besten Breitband-Sager

\"Nach fünf Jahren freiem Telekommarkt ist die Situation in österreich von massivem Jobabbau, Konkursen, Sterben der Zulieferer und einem Klima, das keine Investitionen zulässt, geprägt. Es ist jetzt an der Zeit, gemeinsam neue Ziele samt Zeitrahmen zu definieren und Anreize für neue Investitionen zu schaffen.\"
Rudolf Fischer, Festnetz-Chef der Telekom Austria

\"Es scheint so, als ob das einzige Ziel des Regulators die Reduktion der Kosten für den Endkunden gewesen ist. Man muss aber auch den Wirtschaftsstandort österreich im Auge behalten.\"
ebendieser

\"österreich muss es gelingen, nachfrageseitig mit nützlichen e-Commerce-Lösungen und e-Government-Produkten einen Nachfragesog zu erzeugen, der mit dem Technologieangebot eine sich wechselseitig motivierende Stärkenspirale erzeugt.\"
Georg Serentschy, Geschäftsführer der Rundfunk und Telekom Regulierungs-GmbH

\"Aufgrund des Wettbewerbdefizits herrscht akuter Handlungsbedarf, denn die Telekom Austria hat am Wholesale Markt einen Anteil von 80 Prozent,\"
ISPA-Präsident Johannes Schwertner.

\"Wäre die Telekom Austria mit den Alternativen wesentlich entspannter, könnte insgesamt mehr erreicht werden. Bei vielen Aktionen tun sie sich mehr weh, als sie wirklich wollen.\"
T-Online-Geschäftsführerin Alexandra Reich wirbt für ein Miteinander.
doch andererseits:
\"Die Breitband-Veranstaltungen der Telekom Austria sind nichts anderes als Tupperware-Parties.\"
- an denen so mancher alternative Provider wohl gerne teil genommen hätte.

\"Das UMTS-Terminal als ubiquitäres All-in-One-Gerät ist mittlerweile zur Illusion verkommen, eben deshalb werden sich im Festnetzbereich neue Chancen für breitbandige Anwendungen auftun - soferne es Providern gelingt, den ausschließlichen Preiskampf zu verlassen. Doch ohne entsprechende Investments in ein Next Generation Network (NGN) ist das den Providern heute noch nicht möglich.
Siemens ICN österreich-Chef Herbert Götz

\"Den tatsächlichen Bandbreiten-Bedarf schätze ich auf 1,5 bis 2 Mbps ein. Für ein kleines Window genügt auch weniger. Legt man jedoch Wert auf störungsfreie Bilder, ist darunter wenig anzufangen.\"
Sigmar Grünwald, Manager bei Rohde&Schwartz, bezweifelt, dass der ADSL-Upgrade der TA von 512/64 auf 768/128 KbpS für TV oder Video on Demand ausreicht.

\"Natürlich werden die Telekoms die Bandbreiten höher schrauben müssen. Die Deutsche Telekom hat das ja auch bereits versucht, jedoch: die Leute wollten zwar die Bandbreiten, aber nicht mehr dafür bezahlen. Also erfolgt ein schrittweises Aufdrehen.\"
Reiner Bergheimer, Consultant der deutschen city-carrier consulting und für Siemens tätig.

\"Wenn sich das Thema Breitband nur auf Highspeed-Internet beschränkt, wird es sich nicht rechnen. Sowohl Multimedia-Inhalte als auch VoIP-Telefonie, also das oft zitierte Triple-Play, müssen das Ziel sein.\"
Alcatel-Festnetzexperte Erwin Teufner

\"Wir gehen davon aus, dass ein Next Generation Network für österreich samt Modems bzw. Settop-Boxen rund 500 Millionen Euro Investment erfordern würde. Bei rund zwei Millionen Usern und rund 20 Euro Mehreinnahmen pro User (die Differenz zwischen dem derzeitigen ADSL-Angebot der TA und Triple-Play-Angeboten der Kabelbetreiber) ein Investment, das sich sehr schnell rechnen könnte.\"
ebendieser

\"Das halte ich für weit untertrieben, die Summe ist wohl eher formuliert für ein Erstinvestment.\"
Thomas Hintze, Chef von UPC Telekabel, will die von Teufner geschätzte halbe Milliarde Euro nicht ganz glauben.

\"Natürlich beobachten wir die Konkurrenz, aber große Notwendigkeit, ebenso die Bandbreiten wieder hochzufahren - theoretisch können wir das über Koaxkabel ja bis zu vier Gigabyte -oder unser TV-Programm ebenso webtauglich zu machen, sehe ich momentan nicht.\"
ebendieser zum Breitband-TV-Angebot der Telekom Austria.

\"Eine Internetsteuer würde die vermehrte Nutzung moderner IT gefährden.\"
Werner Rauch, Urheberrechtsexperte des Fachverbandes der Elektro- und Elektronikindustrie, über die geplanten pauschalierten Abgaben zur Internetnutzung im Rahmen der Urheberrechtgesetz-Novelle 2003.

\"Von einer für öffentliche VoIP-Services notwendigen, provider-übergreifenden Datenbank sind wir noch geraume Zeit entfernt. Es ist noch völlig ungeklärt, ob heutige Rufnummernverwalter auch die künftigen IP-Adressverwalter sein werden,\"
Helmut Leopold, Produktmanager Telekom Austria.

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Die besten Sager im Juli

\"Wir erwarten im dritten Quartal einen starken Absatz dank unserer neuen Modellreihe\",
sagt Lee Ki Tae, Präsident von Samsungs Telekommunikation-Netzwerksparte, der im Gegensatz zum Konkurrenten Nokia höheren Handy-Absatz erwartet.

\"MMS-Handys mit integrierter Kamera werden sich im heurigen Weihnachtsgeschäft gut verkaufen und sich ab 2004 endgültig durchsetzen - auch weil die mobilen Internet-Browser und E-Mail-Funktionalität immer besser werden\",
Hubertus Hofkirchner, tele.ring-Chef.

\"Wir wissen ja, dass die \"globalen Megastrategien\" derzeit alle baden gehen\", meint ebendieser mit einem Seitenhieb auf die A1-Vodafone-Kooperation.

\"Sowohl GSM als auch ISDN wurden zum Zeitpunkt ihrer Einführung als Pleiten kritisiert, mittlerweile sind beide äußerst erfolgreich. Heute machen wir den gleichen Fehler mit UMTS.\"
Jörg Harms, Vizepräsident des deutschen Bundesverbands Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom)

\"Seit wir die neuen günstigen Tarife eingeführt haben, gewinnen wir täglich 200 Neukunden dazu und es könnten noch mehr sein, wenn wir endlich die Rufnummernportabilität hätten.\"
Maritheres Paul, Sprecherin von Hutchison österreich über den Erfolg der 4-Cent-Aktion für Videotelefonierer.

\"Das einzige Rezept, dass österreichs Industrie retten kann, ist, verstärkt in die umliegenden Ostmärkte zu gehen\",
sagt Siemens-Chef Albert Hochleitner ob der düsteren Konjunkturzahlen der Elektronikindustrie.

\"Unternehmen müssen heute ihre Produkte schneller vermarkten und können eigentlich keine Rücksicht mehr auf fixe Messetermine nehmen\",
Klaus Dittrich, Geschäftsführer der Messe München, will die nächste Systems daher neu positionieren und sie vor allem zum Branchentreffpunkt und Forum für Technologiethemen machen.

\"Die Erweiterung von 3G Services um intelligente Location Fähigkeiten ist entscheidend für deren Erfolg\",
Alexander Kuchar, Leiter Mobile Service Network, mobilkom austria über das neue 3G Location System von Redknee und Kapsch CarrierCom.

\"Von einem Sommerloch für die digitale Signatur kann keine Rede sein. In der Pipeline befinden sich 5.000 Bawag-Mitarbeiterkarten, Signaturkarten für Rechtsanwälte und Sachverständige, WU-Ausweise, öBB-Ausschreibungen.\"
Christoph Reissner, a-trust.

\"Bei der digitalen Signatur haben Landesregierungen in der Vergangenheit große Fehler gemacht. Es kam etwa vor, dass man Geräte einkaufte, ohne darauf zu achten, ob sie von der a.trust zertifiziert sind. Und nun sitzt besagte Landesregierung auf 132 Lesegeräten, mit denen sie nichts anfangen kann...\"
Wolfgang Herko, Vorstandsvorsitzender der arge-edv, der Unternehmensplattform für die Bürgerkarte.

\"Jedes zweite Unternehmen in österreich ist dabei, sich vom ehemaligen Monopolisten zu lösen\",
UTA-Vorstand Johannes Schwertner würde ebendies gerne mit 116 entbündelten Standorten erreichen.

\"Wenn man durchschnittlich zwei Prozent IT-Investitionen in KMUs hernimmt, sind das bestenfalls die PCs und Kabel\", urteilt SAP-Marketingleiter Manfred Travnicek über die fehlende Investitonsbereitschaft des Mittelstandes.

\"Wer hier stehen bleibt, geht eigentlich schon zurück\", fügt ebendieserhinzu. Nochmals: \"Es ist notwendig, Geld in die IT zu investieren.\"

\"Im Wirelessbereich gibt es derzeit kaum einen ISP, der auch daran Geld verdient\", schätzt Paul Jenik, Geschäftsführer der steiermärkischen Funki Telekom. Nicht ohne hinzuzufügen: \"Wir verdienen daran Geld.\"

\"Generell ist ein extremer Trend zum Mobile-Computing festzustellen, das Interesse für Notebooks steigt sowohl im Business-Segement als auch bei Privaten. Wenn sich das in beiden Bereichen so fortsetzt, dann sehe ich schon irgendwann ein Verhältnis von 70:30 zwischen Notebook- und Desktop-Prozessoren.\"
sagt Intel- Westeuropa-Chef Jürgen Thiel im Hinblick auf die steigende Nachfrage nach Centrino-Prozessoren.

\"Es muss eine Priorität werden, übeltäter, die im Land operieren, zu belangen. Der Produktivitätsverlust durch Löschen und identifizieren von Spam beträgt 2,5 Milliarden Euro.
EU-Kommissar Erkki Liikanen ruft EU-Migliedsstaaten zum Kampf gegen unerwünschte Massenmails (Spam) auf.

\"Ich halte es für bedenklich, dass das BRZ bei öffentlichen Ausschreibungen mit der Tochter BIT-S teilnimmt. Damit übernimmt der Bund die Haftungsrisiken sich selbst gegenüber. Im Falle ELAK waren die Risken und Pönalen für privatwirtschaftliche Bieter unabschätzbar. Das ist Wettbewerbsverzerrung.\"
Albert Felbauer, Geschäftsführer Siemens Business Services

\"Die SPö wird im Parlament Aufklärung über die Rückforderungder Telekom Austria an die Republik fordern, wobei mich auch interessieren würde, ob es stimmt, dass Finanzminister Grasser gegenüber Telekom Austria-Managern persönlich ausfällig geworden ist und sie aus seinem Büro geschmissen hat\",
SPö-Budgetsprecher Christoph Matznetter

\"Die Software wandert zunehmend von den Clients zu den Servern. Der nächste Schritt ist dann, dass der PC verschwindet.\"
Piero Corsini, IBM Vice President Public Sector Europe

\"Wir müssen jetzt Kosten reduzieren, um Flexibilität und Wahlmöglichkeiten in einer vernetzten Welt zu erhöhen und letztlich eine größt mögliche Community zu schaffen. Das geht nur mit offenen Standards.\"
ebendieser

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