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Grenzkontrolle in Kroatien

Das Kroatische Innenministerium und die Europäische Union haben SBS beauftragt, den ersten Abschnitt eines nationalen Systems zur Grenzsicherung zu errichten. Dadurch will der kroatische Grenzschutz die Kontrolle von Reisenden, Pässen, Fahrzeugen und Fahrzeugpapieren verbessern, kann Reisende zügiger abfertigen und gesuchte Personen oder Fahrzeuge identifizieren. \"Mit diesem Projekt gehört Kroatien zu den ersten Ländern in Europa, in denen die neuen biometrischen EU-Pässe ausgelesen werden können. Kroatien lebt damit einen deutlichen Trend vor: Biometrie-Lösungen gewinnen zunehmend an Bedeutung. Die Anwendungsbereiche reichen vom Zugang zu Gebäuden, PCs und Laptops über den Einsatz bei Reisepässen und Führerscheinen bis hin zum Gebrauch im Gesundheitswesen“, erklärt Siemens-Vorstand Franz Geiger.

Abgleich mit zentraler Datenbank. SBS integriert in die IT-Lösung neben Standard-IT, wie etwa Servern, auch Kameras zum Lesen von Fahrzeug-Kennzeichen und zur Erkennung des Fahrzeugtyps sowie Fingerabdruck-Leser. Das automatische Erfassen von Fahrzeug-Kennzeichen per Videokamera erleichtert die Identifikation gestohlener Fahrzeuge. Grenzbeamte gleichen Reisende und deren Dokumente künftig mit einer zentralen Datenbank ab, in der biometrische Merkmale und Passbilder sowie die Gültigkeit von Visa hinterlegt sind. Zusätzlich werden nationale und Interpol-Suchlisten geprüft. Die Lösung wird unter anderem eingesetzt am Grenzübergang Bajakovo und am Flughafen Zagreb.

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Positive überforderung

Die Entwicklungsgeschwindigkeit neuer Technologien in den Bereichen IT, Telekommunikation und Haushaltselektronik führt zu einer überforderung der Anwender. Nichtsdestotrotz befürwortet eine klare Mehrheit die laufende Technologieentwicklung als positiv. Zu diesem Schluss kommt eine im Auftrag der Ecker \" Partner öffentlichkeitsarbeit und Lobbying GmbH von Marketagent.com im April 2006 durchgeführte Umfrage unter 1000 webaktiven österreicherinnen und österreichern zwischen 14 und 59 Jahren.

Interessantes Ergebnis am Rande: Bei PCs bzw. Notebooks sowie Handys werden lediglich knapp mehr als die Hälfte der Funktionen tatsächlich genutzt. Und: Für ein Viertel der Befragten ist der Nutzen neuer Technologien bei der Bewerbung nicht auf den ersten Blick ersichtlich.

Dass das rasche Voranschreiten der Technologie zu einer überforderung der Anwender führt, bestätigen 79 Prozent der Befragten. Vor allem bei Hardware (29 Prozent), Software (26 Prozent) und Mobilfunk (24 Prozent) orten die User \"große überforderung“. In diesen Bereichen wird die Innovationsgeschwindigkeit als \"zu schnell“ erachtet (Handy und Hardware je 68 Prozent, Software knapp 63 Prozent). Nichtsdestotrotz finden knapp 72 Prozent die laufende Technologieentwicklung positiv, nur knapp acht Prozent negativ. Der Nutzen von Errungenschaften wie UMTS, Digitalfotografie, Digital-TV, Voice over IP, Navigationssystemen u.ä. wird vor allem in Arbeitserleichterung, Mobilität, Spaß und besserer Kommunikation gesehen.

Eine \"dualistische, teilweise sogar ambivalente Sichtweise der heimischen Konsumenten“ ortet in diesem Zusammenhang Marketagent.com-Geschäftsführer Thomas Schwabl: \"Auf der einen Seite bewerten rund 72 Prozent den technologischen Fortschritt alles in allem positiv, auf der anderen Seite orten acht von zehn Personen eine teilweise überforderung der Nutzer, die mit zunehmendem Alter ansteigt. Lediglich sechs Prozent können den praktischen Nutzen neuer Entwicklungen auf den ersten Blick uneingeschränkt erkennen.“ Für Axel Zuschmann, Mitglied der Geschäftsleitung bei Ecker \" Partner, bedeutet dies einen klaren Kommunikationsauftrag: \"Für die Menschen sind die technologischen Möglichkeiten in IT \" Telekom ein spannendes Thema, aber sie orten ganz klare Barrieren beim Zugang. Das betrifft auch und vor allem ältere Menschen, wie uns das Altersgefälle in vielen Bereichen der Umfrage zeigt. Hier haben Hersteller, Handel und Medien die Verantwortung und die Chance, Nutzen und Handhabung von Technologien und Endgeräten noch direkter und verständlicher darzustellen, damit Akzeptanz, Nutzung und Nachfrage steigen.“

\"Fast immer“ auf den ersten Blick ersichtlich ist der Nutzen neuer Technologien bei deren Bewerbung bzw. Beschreibung für rund sechs Prozent, \"meistens ersichtlich“ für knapp 44 Prozent der Befragten, selten bis nie ersichtlich ist er für ein Viertel. Eine gewisse Skepsis zeigen die österreicherinnen und österreicher auch gegenüber den Versprechungen der Hersteller (\"Verbesserung durch neue Technologien“) - lediglich knapp 47 Prozent der Befragten vertrauen den entsprechenden Ankündigungen.

Gut informiert über die Entwicklungen am Elektro(nik)sektor zeigen sich fast die Hälfte der Befragten (49 Prozent). 60 Prozent informieren sich über neue Entwicklungen im Internet, jeweils knapp 40 Prozent durch Prospekte und Flugblätter bzw. bei Freunden und Verwandten/Bekannten. Zeitschriften bzw. Magazine nutzen 36 Prozent als Informationsquelle, direkt im Geschäft informieren sich lediglich ein Viertel der Befragten.

Befragt nach der aktiven Nutzung der letzten Neuanschaffungen, schneiden TV-Geräte am besten ab: Hier werden durchschnittlich 69 Prozent der Funktionen genutzt. Bei PCs bzw. Notebooks sind es knapp 57 Prozent, bei Handys 53 Prozent. Im Bereich Software werden nicht einmal die Hälfte der Funktionen genutzt (46 Prozent), ebenso bei Digitalfotografie/-video (44 Prozent). Die Gründe dafür: Man braucht nicht mehr Funktionen (58 Prozent), die meisten neuen Funktionen sind nur Spielerei (54 Prozent), sie sind zu wenig bekannt (34 Prozent), die Bedienung ist zu kompliziert (24 Prozent). ändern ließe sich dieser Umstand laut Umfrage mit verständlichen Bedienungsanleitungen (49 Prozent der Befragten), einer einfacheren Sprache (44 Prozent), intuitiver Bedienbarkeit bzw. besserer Usability (38 Prozent). Mehr Berichterstattung über neue Technologien in den Medien wünscht sich die Hälfte der Befragten (49 Prozent).

\"Sehr gut“ werden neue Technologien laut Befragten durch Fachmagazine (41,3 Prozent) dargestellt, gefolgt von Internet (27 Prozent) sowie Zeitschriften und Hersteller (je elf Prozent). Bei den Verkäufern trifft diese Aussage nur zu acht Prozent zu. Und gerade in Zeitungen und Zeitschriften wünschen sich 24 Prozent eine allgemein verständlichere Sprache bei der Berichterstattung über neue Technologien.

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Mittelstand im Aufschwung

Der konjunkturelle Aufschwung hat österreichs KMU erreicht. 50,9 Prozent der Unternehmen geben ihrer aktuellen Geschäftslage gute Noten - das entspricht einem Anstieg von 9,9 Prozentpunkten im Jahresverlauf. Mit mangelhaft und ungenügend urteilen nur noch 7,7 Prozent der Unternehmen. Im Frühjahr 2005 waren es noch 12,8 Prozent. Gestiegene Umsätze erwirtschafteten 30,3 Prozent der Befragten (Vorjahr: 24,9 Prozent). Weniger Umsatz hatten 24,8 Prozent (Vorjahr: 33,5 Prozent).

Gute Ertragserwartungen und Personalaufstockungen. Auch die Aussichten auf die kommenden sechs Monate sind von Zuversicht geprägt: So erwarten 33,1 Prozent der KMU mehr Gewinn im Gegensatz zu 24,8 Prozent im letzten Frühjahr. Ertragseinbußen befürchtet nur noch jedes fünfte Unternehmen (19,7 Prozent) - im Frühjahr 2005 waren es noch 26,6 Prozent. Auch der mittelständische Arbeitsmarkt profitiert: 22,9 Prozent der KMU wollen im nächsten halben Jahr neue Mitarbeiter einstellen (Vorjahr: 15,2 Prozent) und nur noch 11,6 Prozent streben an, ihre Personaldecke zu verkleinern (Vorjahr: 18,3 Prozent).

Die Investitionsbereitschaft der KMU stieg im Jahresverlauf um 4,7 Prozentpunkte auf 56,6 Prozent an. Zugelegt haben erfreulicherweise insbesondere die Erweiterungsinvestitionen - 47,5 Prozent (Vorjahr: 44,4 Prozent) wollen sie im nächsten halben Jahr vornehmen.

Finanzierung hält nicht Schritt. Allein die finanzielle Lage lässt weiter zu wünschen übrig: Zwar stieg die Zahl der Unternehmen, die im vergangenen Jahr keine Forderungsverluste erlitten haben, um fast das Doppelte von 9,5 auf 18,1 Prozent an. In den ersten vier Monaten haben aber auch die Unternehmensinsolvenzen zugenommen - und zwar um 2,5 Prozent auf 2.383 Fälle (Jänner bis April 2005: 2.324). Und auch die Eigenkapitalsituation im Mittelstand hat sich verschlechtert: Waren im vergangenen Frühjahr noch 30,5 Prozent der Unternehmen ausreichend mit Eigenkapital von mehr als 30 Prozent im Verhältnis zur Bilanzsumme versorgt, sind es aktuell nur noch 27,7 Prozent. Unterkapitalisiert (weniger als zehn Prozent Eigenkapital) sind 32,8 Prozent der Befragten. Im Vorjahr waren es nur 27,1 Prozent.

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Routenplanung auf Touren

Der Informationslogistik-Anbieter Transflow vertreibt ab sofort als Solution-Partner den \"map\"guide iNETServer\", eine Serveranwendung für automatisierte Routen- und Maut-Ermittlung. Das Tool wurde von dem deutschen Routingspezialisten Map\"Guide erstellt und erweitert das von Transflow entwickelte Transport- und Warehouse-Management-System \"LBASE\" um geografische Funktionen.

Der map\"guide-Server wird über eine TCP/IP-Schnittstelle als Zusatzprodukt in LBASE eingebaut und liefert vernetzten Nutzergruppen vielschichtige raumbezogene Informationen, visualisiert in digitalisierten Karten. Transflow dann automatisierte, europaweite Tourenplanung - inklusive der Routenoptimierung nach Luftlinie, Straßenkilometern und Zeitfenstern, die Entfernungsberechnung und die Ausweisung von Mautgebühren für Deutschland und österreich sowie für Sondermauten in Italien oder etwa Frankreich.

Als integraler Bestandteil von LBASE stellt der iNETServer die ermittelten Daten automatisch zur Weiterverarbeitung im System zur Verfügung, etwa für die Transportkosten-Abrechnung. \"iNETServer ist eine logische Erweiterung von LBASE und bereits bei mehr als 350 Unternehmen erfolgreich erprobt. Logistikunternehmen automatisieren damit die Entfernungsermittlung und sparen administrativen Aufwand - gerade beim Thema Mautgebühren“, so Roland Böhme vom Transflow-Vertrieb.

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285 Millionen Klicks ins Risiko

Eine McAfee-Studie, bei der die fünf populärsten Suchmaschinen Google, Yahoo!, MSN, AOL und Ask unter die Lupe genommen wurden, kommt zu dem Ergebnis, dass ein bestimmter Prozentsatz gefährlicher Websites in den Ergebnissen enthalten ist, die die Suchmaschinen liefern. Darüber hinaus wird festgestellt, dass ein breites Spektrum von Stichwörtern zu risikobehafteten Ergebnissen führt - dazu zählen Wörter, Wendungen und Kategorien, die vor allem jüngere Benutzer bei der Suche nach Spielen, Sängern oder Kinofilmen gern verwenden. Zudem liefert die Studie den Beleg, dass \"gesponserte\" Ergebnisse - für die die Werbetreibenden bezahlen - gefährlicher sind als nicht gesponserte Resultate. Im Durchschnitt sind 8,5 Prozent der gesponserten Links risikobehaftet, bei nicht-gesponserten Links sind es nur 3,1 Prozent.

\"Wirtschaftlich motivierte Verursacher von Spam, Adware und anderen Onlineproblemen folgen schnell an die Onlineorte, die die Verbraucher ansteuern - in diesem Fall direkt zu den Ergebnislisten der Suchmaschinen. Anhand der Browsing-Trends schätzen wir, dass US-Internetbenutzer derzeit jeden Monat 285 Millionen Klicks zu gefährlichen Sites aufgrund von Suchabfragen ausführen\", meint Chris Dixon, Leiter des McAfee SiteAdvisor-Produktteams.

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Nach Cyberdoc nun Archivium

Ab 2007 müssen sich alle rund 4500 Rechtsanwälte in österreich im Rechtsverkehr mit den Gerichten eines elektronischen Urkundenarchivs bedienen. Siemens Business Services und der österreichische Rechtsanwaltskammertag haben daher vor kurzem die Archivium Dokumentenarchiv Gesellschaft gegründet, die für die Errichtung und den Betrieb des zentralen anwaltlichen Urkundenarchivs verantwortlich ist.

Rund 150.000 Geschäftsfälle werden in der ersten Ausbaustufe über die Archivium Dokumentenarchiv GmbH pro Jahr abgewickelt werden. Das sind jene gerichtlichen Eingaben der österreichischen Rechtsanwälte, die das Grundbuch und das Firmenbuch betreffen. Der Probebetrieb für das anwaltliche Urkundenarchiv startet im zweiten Quartal 2007, die überleitung in den Regelbetrieb erfolgt ab 1. Juli 2007. \"Wir stellen die notwendige EDV-Lösung für das Urkundenarchiv bereit und übernehmen den Betrieb der Archivlösung“, erklärt SBS-Geschäftsführer Albert Felbauer. Die Software wird hierbei in bewährter Weise von der Siemens Programm- und Systementwicklung bereitgestellt.

Seit 1999 ist der führende österreichische IT-Dienstleister an der Cyberdoc Gesellschaft für digitale Kommunikation im Notariat beteiligt, die das elektronische Urkundenarchiv für die österreichischen Notare betreibt. Das erfolgreiche System wurde auch bereits für die ungarischen Notare implementiert.

Erfahrung zeichnet auch die beiden Geschäftsführer der Archivium GmbH aus. Mit der Leitung des Unternehmens wurden Markus Schaffhauser von Siemens Business Services und Wolfgang Heufler, IT Beauftragter des österreichischen Rechtsanwaltskammertages beauftragt.

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Adapter für NetWeaver

Die Software AG hat eine eigenen Angaben zufolge wichtige Erweiterung der Adapter ihrer Legacy-Integrator-Produktfamilie bekannt gegeben. Damit können COBOL- und PL/I-Anwender ihre Legacy-Systeme in die offene Anwendungs-, Integrations- und Composition-Plattform SAP NetWeaver integrieren. Laut Gary Barnett, Research Director von Ovum, ist COBOL in der Geschäftswelt nach wie vor die am weitest verbreitete Programmiersprache. 85 Prozent aller Computertransaktionen laufen über COBOL. Es gibt derzeit ca. 200 Milliarden aktive COBOL-Codezeilen - mit einem jährlichen Anstieg um drei bis fünf Prozent.

Diese Anwendungen, als auch in PL/I und Natural 2006 - der Entwicklungsplattform der Software AG - geschriebene Applikationen können jetzt bidirektional mit SAP NetWeaver kommunizieren. Alle Adapter wurden von SAP zertifiziert, was eine nahtlose Einbindung der Anwendungen in SAP-basierte Umgebungen gewährleistet. Damit richtet sich die Software AG gezielt an den Integrationsbedarf von Unternehmen, die verschiedene Legacy-Systeme betreiben.

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Die geheime Angst der Manager

Wenn es um IT-Sicherheitsrisiken geht, fürchten Unternehmen am meisten den Diebstahl vertraulicher Daten direkt aus demNetzwerk: Das ist das Ergebnis einer Umfrage, die derInformationssicherheitsspezialist Safenet unter 200 Managern imdeutschsprachigen Markt durchgeführt hat. Trotzdem schützen nur 17 Prozent der Befragten den Datenverkehr im Netzwerk vollständig oder zumindest zu drei Vierteln durch Verschlüsselungsmechanismen. Mit 32,5 Prozent verzichtet hier fast ein Drittel auf die schützende Verschlüsselung.

\"Das ist ein erstaunlicher Nachholbedarf angesichts des zuvorgeäußerten bewusst wahrgenommenen Risikos\", sagt Ansgar Dodt, Director Business Development Safenet. \"Offenbar gilt Verschlüsselung noch immer als langsam und störend, so dass nur ein Teil der Informationen unlesbar verschickt wird. Doch welche Informationen sind schutzbedürftig? Die Datensicherheit auf einzelne Dokumente oder Teilkomponenten der Infrastruktur zu beschränken, erscheint nicht als optimale Lösung.\"

Nach den Ergebnissen der Umfrage hat mit 52,5 Prozent über die Hälfte der Unternehmen keine Regeln aufgestellt, ob und welche Daten als sensibel gelten und daher verschlüsselt werden müssen. Trotzdem fühlen sich mehr die Hälfte mit den derzeit getroffenen Sicherheitsmaßnahmen bereits \"ziemlich sicher\", etwas mehr als 27 Prozent sind sogar davon überzeugt, dass ihr Unternehmen gegenüber Angriffen auf das Netzwerk\"sehr sicher\" sei.

\"Wenn man die aktuellen IT-Sicherheitsmaßnahmen in Unternehmen betrachtet, so sind die meisten tatsächlich auf dem richtigen Weg. Doch im Ernstfall trennt sich auch hier die Spreu vom Weizen. Statt sich nach ersten Maßnahmen in trügerischer Sicherheit zu wiegen, verspricht erst eine durchgängige Umsetzung den erforderlichen Schutz. Dazu gehörthäufig die konsequente Durchsetzung einer internenVerschlüsselungsrichtlinie \", meint Dodt.

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Experimentier freudig

Dieser Preis wird, auf Vorschlag einer unabhängigen Jury, Fachleuten zuerkannt, die entweder besondere Leistungen auf dem Gebiet experimenteller Architektur erbracht oder die speziell für die Einreichung ein entsprechendes Projekt ausgearbeitet haben. Die mit dieser Ausschreibung angesprochenen Personen sollen am Beginn Ihrer beruflichen Laufbahn stehen bzw. sich nicht mehr in Ausbildung oder Studium befinden. Der Hauptpreis ist mit 5.500,- Euro dotiert und ist mit einem dreimonatigen Studienaufenthalt im Ausland verbunden. Zusätzlich werden drei Anerkennungspreise vergeben.
Bewerbungen sind bis 4. September 2006 möglich und zu richten an:INITIATIVE ARCHITEKTUR salzburg Hellbrunner Straße 3 5020 Salzburg Tel. 0662 / 87 98 67 Fax. 0662 / 87 28 69
e-mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
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E-Government im Back Office

Im Europäischen Ranking der E-Government-Services nimmt österreich erstmalig den ersten Platz ein. Das Angebot stimmt also und auch die Nutzung steigt stetig. Eine dritte wichtige Säule ist die Automatisierung von Prozessen innerhalb der Verwaltung - und gerade hier hat österreich einiges an Best Practices zu bieten.

Der elektronische Prozess der Gesetzesentstehung (E-Recht) bis hin zur Publizierung (www.ris.bka.gv.at) erspart dem österreichischen Parlament jährlich rund sechzig Tonnen Papier und mehr als eine Million Euro. Diese in Europa einzigartige Applikation wurde ausgezeichnet beim Speyrer Qualitätswettbewerb, RDB Justitia Award, WKö Amtsmanager Award usw.

Ein ähnlicher Workflow wurde auch vor wenigen Monaten in Graz installiert (PALLAST - Papierloser Landtag Steiermark). Zentrale Strategie war die Verlagerung aller Prozesse und Ablagen von Daten auf ein zentrales und sicheres Onlinesystem. Die bisher übliche Praxis des Versendens von Dokumenten im Entwurfsstadium, wie auch nach erfolgter Genehmigung per E-Mail-Verteiler oder durch Papierkopien, wurde abgeschafft.

Alle 56 Abgeordneten wurden mit Laptops und einer persönlichen Signaturkarte (Bürgerkarte als USB-Stick) ausgestattet und die Landtagsklubs sowie die Landtagsdirektion haben nun eigene elektronische Arbeitsbereiche. Der Schriftverkehr zwischen Abgeordneten, Landtagsklubs und der Landtagsverwaltung sowie der gesamte Prozess der Gesetzgebung - einschließlich Protokollierung und Sitzungen - erfolgt papierlos und wurde durchgängig mittels elektronischer Signatur abgebildet. Für die gesamte Schulung von Abgeordneten und Mitarbeitern der Landtagsdirektion hat der steiermärkische Landtag (www.landtag.steiermark.at) erstmals durchgängig auch ein multimediales E-Learning-System eingesetzt.Abhängig vom jeweiligen Workflow sind auch verschiedene Verständigungs-, Reaktions- und Eskalationsmechanismen festgelegt worden. Aus den Zustell- und Leseprotokollen ist jederzeit nachvollziehbar, wann welche Inhalte zur Kenntnis gebracht und vom Benutzer gelesen, freigegeben oder unterschrieben wurden. Auch die historischen Versionen werden für die Nachwelt systematisch protokolliert.

Die bisher zeitintensive und umständliche Organisation von Rundläufen und über Boten ist durch diese Neuerung schnell und transparent geworden. Von der verteilten Erstellung von Anträgen, der Vorbereitung von Sitzungstagen, der zentralen Ablage, der Archivierung und Verteilung von Dokumenten über das Intranet bis zur Publikation im Internet. Man spart damit nicht nur Papier, sondern auch Zeit und Geld. Alle Informationen sind sofort nach Beschlussfassung über die Homepage des Landtags für Medien und öffentlichkeit zugänglich. Summa Summarum ein ausgezeichnetes Beispiel für eine effiziente und moderne Verwaltung, welches beispielgebend ist für alle Landesregierungen.

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