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Mehrwert für ManagerInnen

Machtwort gefragt

Die Befürchtungen haben sich bewahrheitet. Die berühmten 276 Millionen Euro, die der Bund den Ländern für zusätzlichen Wohnbau zur Verfügung stellen wollte, werden nicht auf der Baustelle ankommen. Statt sich über den unverhofften Geldsegen zu freuen, prangerten die Länder die Bedingungen an, die der Bund an die Förderung knüpfte, und verzögerten so die Auszahlung. Jetzt ist das Geld ganz weg, fließt stattdessen in die Hypo. Vor diesem Hintergrund sollte die Bauwirtschaft nicht allzu große Hoffnungen in den kommenden Finanzausgleich setzen. Eine Zweckbindung der Wohnbauförderung ist so in weiter Ferne. Außer der Bund spricht endlich einmal ein Machtwort. Denn wie heißt es so schön: Wer zahlt, schafft an ...

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Lauter die Alarmglocken nie schrillten ...

Voestalpine amerikanisch, Erste tschechisch, Raiffeisen Oberösterreich deutsch und die Telekom Austria mexikanisch: Die laufende Absetzbewegung führender Konzerne aus Österreich nimmt Fahrt auf und die Alarmglocken schrillen laut. »Wir sind weg«, ist die Grußbotschaft aus den Vorstands­etagen. Zurück bleiben Mittelständler, die nicht global vernetzt sind, die nicht den weltweiten Standort- und Steuerwettbewerb nutzen können. Sie zahlen die Zeche und die wird größer, weil eine wachsende Last von einer immer kleiner werdenden Zahl von Schultern getragen werden muss. Diese Mittelständler kreieren die Jobs für jene Lohnsteuerpflichtigen, die dann wirklich keine Alternative mehr haben. Den Großteil des Geldes, für das sie arbeiten, bekommen sie nicht einmal zu sehen, weil's der Fiskus schon am Monatsanfang einkassiert. Der Wohlfahrtsstaat verkehrt sich ins Gegenteil und schafft statt Sicherheit moderne Sklaverei.

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Am Jahrestag Tschernobyl Gedanken über hohe Importabhängigkeit, wachsende Klimaschutzkosten und Chancen

Heute jährt sich wieder das Reaktorunglück von Tschernobyl. Die Katastrophe von Tschernobyl ereignete sich genau am 26. April 1986 in Block 4 des Kernkraftwerks Tschernobyl nahe der ukrainischen Stadt Prypjat. Dieses Unglück liegt nun 28 Jahre zurück und ist immer noch präsent.

 

Heute ist die Ukraine aufgrund politischer Krisen wieder im Gespräch und wieder spielen energiepolitische Risken eine Rolle, nun geht es um die Versorgungssicherheit mit Gas.Die Krise in der Ukraine macht deutlich, wie importabhängig Österreich in der Energieversorgung ist und mit welchen Risken dies auch verbunden ist. Fakt ist, dass die Auslandsabhängigkeit der österreichischen Energiewirtschaft bei knapp 64% im Jahr 2012 lag.

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Piketty: Die ungleiche Wohlstandsverteilung

Thomas Piketty war bisher nur Insidern bekannt. Jetzt hat es der 42-jährige Franzose mit seinem Werk “Capital in the Twenty-First Century“ selbst in den USA in kurzer Zeit geschafft, hohe Anerkennung zu erreichen – die Nobelpreisträger Krugman und Stiglitz feiern ihn.

Piketty lehrt an der „Paris School for Economics“, an der auch eine informative Web-Seite zur weltweiten Einkommensverteilung gepflegt wird. Er untersucht die Geschichte von Einkommen und Wohlstand. Dabei setzt er in Anlehnung an Karl Marx „Wohlstand“ mit „Kapital“ gleich. Eine weitere Parallele zu Marx: Piketty versteht die Wirtschaftswissenschaft als Kombination aus den Sparten Soziologie, Geschichte, Anthropologie und Politologie. In gewissem Sinne liefert Piketty die Ergänzung zur historischen Analyse der Staatsverschuldung von Reinhart und Rogoff („This time is different“ – siehe z.B. hier!).

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Korruption ist überall

Für Tony Mack klickten die Handschellen. Er ist Bürgermeister von Trenton, der Hauptstadt des neun Millionen Einwohner zählenden Bundesstaates New Jersey. Trenton ist eine 84.000-Seelen-Stadt, bekannt für ihre rauen Sitten. 37 Morde passierten dort 2013. In ganz Österreich sind es jährlich rund 50.

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Dann ist der Spuk vorbei …

Die USA und Österreich haben eines gemeinsam: In beiden Ländern ist die Bevölkerung mit den Regierenden massiv unzufrieden. Präsident Obama stolpert von einem Misserfolg zum nächsten. Er habe mittlerweile Jimmy Carter als schwächster Präsident aller Zeiten abgelöst, argumentieren viele Kommentatoren. Aber: 2016 ist der Spuk vorbei, nach zwei Amtszeiten zu je vier Jahren ist Schluss. Ein neuer Präsident kriegt eine neue Chance.

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Diskussionen richtig führen

Gleichheit und Chancen im Berufsalltag.

Es ist immer faszinierend zu sehen wie Diskussionen eigentlich an der Sache vorbeigehen. So auch in der leidigen Frage der Benachteiligung von Personen unterschiedlichen Geschlechtes. So werden oft Anliegen von kleinen Gruppen aus Lobbying Interessen vor ursächlichen Problemen in den Vordergrund gestellt. Nehmen wir die leidige Debatte nach Quoten um die Position der Frauen angeblich zu stärken. Löst die Quote wirklich die Benachteiligung der Frau im beruflichen Alltag? Man könnte diese Frage auch auf andere Teile der Bevölkerung ausdehnen. Minoritäten, Migranten all die Bevölkerungsschichten, denen eine ernstgenommene Vertretung fehlt.

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Der verflixte War for Talents - lieber einen Kampf gegen Halbwahrheiten

Wir verzeichnen derzeit über 300.000 Arbeitslose. Trotzdem wird nach Lehrlingen und Fachkräften geschrien und versucht, sie aus dem Ausland zu rekruitieren. Da darf man sich doch die Frage stellen, wie dieser Widerspruch aufzulösen ist. Ob da eine Willkommenskultur ausreicht?

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Österreich braucht einen Mittelstands-Kanzler

Einer der Hauptgründe, warum die Große Koalition beständig an Wähler-Zustimmung verliert ist, dass der Mittelstand sich nicht mehr von ihr vertreten fühlt. Weil die SPÖ ständig von Gerechtigkeit redet aber immer nur umverteilt und Leistungsgerechtigkeit vergisst. Weil die ÖVP von Wirtschaftsentfesselung spricht, aber außer den GmbH-light,- Handwerkerbonus- und Lohnnebenkosten-Tropfen auf den heißen Stein wenig zustande bringt. Weil auch in der neuesten Bevölkerungsumfrage (Mittelstandsbarometer 2014) herauskommt, dass Mittelstand und KMU zwar einerseits als unumstrittene Wirtschaftskrisen-Retter dastehen aber andererseits seit 2009 als Lobbying-Nutznießer um rund 10 % verloren haben. Weil die Menschen mehrheitlich (zu 51 %!) nicht glauben, dass die aktuelle Regierung etwas für den Mittelstand tun wird. D eshalb ist Feuer am Dach der etablierten „Groß“-Parteien.

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Sag niemals: Die Lobbyisten

Wenn jetzt in Medien und Politik wieder die Details von Korruptions-Prozessen, Bank-Zusammenbrüchen und Lobbying-Affären breit getreten werden, dann sollten wir alle darauf achten, nicht mit unüberlegter Verallgemeinerung eine wichtige Tätigkeit generell in Verruf zu bringen: Das Lobbying.

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