Freitag, Juni 25, 2021
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hs2n-Gründer Markus Huber bringt Transparenz und Kostenwahrheit in die IT-Infrastruktur von Unternehmen.Der IT-Dienstleister hs²n liefert seinen Kunden mit einem mächtigen System-Management-Werkzeug bislang unerreichte Transparenz und Kostenwahrheit.

hs²n – das ist eine Geschichte der besonderen Art. Vor gut zehn Jahren begannen drei Absolventen der HTL für EDV und Organisation in Villach eine enge Kooperation. Markus Huber, Michael Satlow und Gerald Novak bilden ein kongeniales Trio in der IT-Branche und gaben mit ihren Nachnamen der später gegründeten GmbH auch den Firmennamen. Die Villacher zählen heute Banken, Versicherungen und große Konzerne wie die OMV zu ihrer ständigen Kundschaft. Als besonders erfolgreich hat sich die Entwicklung einer eigenen Managementlösung für EDV-Strukturen in Unternehmen erwiesen. „Xeox“ vereint Werkzeuge und Prozesse zu einer kompletten IT-Management-Lösung. Benutzerkonten, Nutzerrechte, Installationen, Updates werden auf einer Oberfläche konzentriert. Die IT-Abteilung hat den bestmöglichen Überblick über die Systemlandschaft und kann auf Knopfdruck Arbeitsplatzrechner und Server auf aktuellem Stand halten. Besonders beliebt ist bei den Unternehmen die Einfachheit der Lösung: Die Benutzeroberfläche ist so freundlich gestaltet, dass auch technisch ungeübte User die Funktionen (etwa die Rechteverwaltung von Dokumenten) selbst betreuen können. Xeox wurde für den userfreundlichen Ansatz bereits mit dem „ebiz egoverment award“ ausgezeichnet.

Im Kleinen entstanden
Wie so vieles bei hs²n ist auch das große Managementwerkzeug Xeox zunächst im Kleinen entstanden – wenn auch mit einer großen Vision. Bei einem Kunden in Klagenfurt mussten Software-Rollouts und die interne EDV sauber ausgeführt und dokumentiert werden. Wohl gab es Lösungen am Markt, doch die waren teuer. Schließlich löste eine Datenbank mit allerlei Konfigurationsdaten die bislang gebräuchlichen Excel-Sheets ab. Mit weiteren Firmenkunden wurden nach und nach weitere Funktionen und Anwendungen hinzugefügt. Konsequent wurde Xeox nach dem Qualitäts- und Prozessregelwerk ITIL standardisiert und bietet den Firmen nun auch neue Transparenz in Prozesskosten und vorhandenen Ressourcen. „Unternehmen wissen oft gar nicht, wie viele Softwarelizenzen tatsächlich im Einsatz sind“, warnt Markus Huber. Vielerorts würden Applikationen, obwohl auf Rechnern installiert, dort nie zum Einsatz kommen. Oft ist Unternehmenssoftware nicht einmal ordnungsgemäß registriert.
Auch hier möchte die hs²n-Lösung ansetzen. Die Managementsoftware soll künftig per Statistik die Nutzungshäufigkeit einzelner Anwendungen auf Einzelrechnern aufzeigen können. Darauf kann die IT-Administration dann reagieren und die Softwareumgebung beim Nutzer sinnvoll anpassen. „Durch die persönliche Haftung der Geschäftsführung für den korrekten Einsatz von Softwarelizenzen ist IT-Governance zu einem großen Thema geworden“, so Xeox-Erfinder Huber. Die Arbeiten für diese Funktionalität sind derzeit im Gange.

Weltweiter Erfolg
Vor kurzem lieferte hs²n seine Software für das US-Unternehmen American Superconductor (AMSC) aus. Der Entwickler von Hightech-Lösungen im Bereich erneuerbarer Energien verwendet es zum Management der IT-Infrastruktur an seinen internationalen Standorten, die nun von zentraler Stelle aus verwaltbar sind. „Als IT-Verantwortliche profitieren wir davon, dass wir verschiedenste und oft zeitaufwendige Standardaufgaben unkompliziert mit einer einzigen Software erledigen können“, bestätigt Gernot Krülle, Global Infrastructure Manager von AMSC. Die IT wird damit auf einen neuen Level gehoben. Mit einer Call-Tracking-Applikation zum Erfassen von Helpdesk-Tickets, einer internen Leistungsverrechnung zur Zuordnung von IT-Kosten oder mit einem Netzwerk-Security-Manager, mit dem unsichere Geräte automatisch in ein Quarantäne-LAN verschoben werden. „Die IT-Abteilung unserer Kunden kann sich damit voll und ganz auf die Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit ihres Unternehmen konzentrieren und verliert keine Zeit mit Verwaltungsaufgaben“, umschreibt Huber. hs²n hat heute rund 20 Mitarbeiter und vier Standorte in Österreich. 2009 wurden 800.000 Euro Umsatz geschrieben. Mit Xeox werden mittlerweile weltweit mehrere tausend PCs verwaltet.

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