Wie Österreich wohnen will

Foto: sb10069350ag-001. Fotograf: Simon Bremner. Bildrechte: Thinkstockphotos.com by Getty Images Foto: sb10069350ag-001. Fotograf: Simon Bremner. Bildrechte: Thinkstockphotos.com by Getty Images

Geringe Betriebskosten und eine lange Lebensdauer sind die wichtigsten Wohnparameter.

Laut einer aktuellen Studie des market-Instituts zum Thema »Erwartungshaltung der ÖsterreicherInnen zur leistbaren Wohnqualität« im Auftrag der Bau!Massiv!-Gruppe sind die Lebensdauer und die Betriebskosten die zentralen Themen beim Bauen und Wohnen. Die wichtigsten Parameter sind günstige Betriebskosten (73 %), gefolgt von Baukosten (66 %) und der Finanzierung (66 %). Die Lebensdauer eines Hauses wird höher bewertet als eine kurze Errichtungszeit. Das freut den Auftraggeber der Studie, Andreas Pfeiler, Geschäftsführer des Fachverbands Steine-Keramik: »Die Lebensdauer eines Hauses oder einer Wohnung in Massivbauweise beträgt im Schnitt 92 Jahre gegenüber 56 Jahren in Leichtbauweise.« Von der Politik fordert Pfeiler, die Wohnbauförderungsstrategie zu überdenken und diese mit Bund, Ländern und Experten zu diskutieren. »Die Wohnbauförderung ist nach wie vor das effektivste Lenkungsinstrument, um bedarfsgerechten und nachhaltigen Wohnbau sicherzustellen.« Darüber hinaus fordert die Interessensvertretung Bau!Massiv! die Vereinheitlichung der Nachhaltigkeitskriterien in der Wohnbauförderung und in Baugesetzen unter der Berücksichtigung der Lebenszykluskosten sowie der österreichweiten Harmonisierung von Regelungsrahmen zur Energieeffizienz. »Es geht um Technologieneutraliät, denn es führen viele Wege zur Energieeffizienz«, ist Pfeiler überzeugt. 

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