Mittwoch, Juli 06, 2022

Der deutsche Netzwerkinfrastruktur- und Security-Ausstatter Lancom Systems hat als erster Hersteller zwanzig seiner Breitband-Router mit dem „IT-Sicherheitskennzeichen“ des BSI auszeichnen lassen. Mit dem IT-Sicherheitsgesetz 2.0 (IT-SiG 2.0) erhielt das BSI 2021 den Auftrag, ein freiwilliges IT-Sicherheitskennzeichen einzuführen, um Transparenz für Verbraucherinnen und Verbraucher zu schaffen: Durch das Kennzeichen werden grundlegende Sicherheitseigenschaften digitaler Produkte auf einen Blick erkennbar. Das erste IT-Sicherheitskennzeichen für Breitband-Router wurde am 17. Mai 2022 durch BSI-Präsident Arne Schönbohm an Lancom Systems überreicht.

Das IT-Sicherheitskennzeichen ist ein freiwilliges Label für IT-Produkte. Es bietet Herstellern die Möglichkeit, das steigende Informationsbedürfnis von Verbraucherinnen und Verbrauchern Rechnung zu erfüllen. Anhand eines BSI-Kennzeichens sind die Sicherheitseigenschaften von IT-Produkten schnell zu erkennen. Dadurch werden die Produkte am Markt besonders hervorgehoben. Hersteller erklären dabei, dass das jeweilige Produkt mit bestimmten Sicherheitseigenschaften, die auf den Anforderungen einschlägiger IT-Sicherheitsstandards beruhen, ausgestattet ist. Die abgegebene Herstellererklärung wird im Rahmen der Antragstellung durch das BSI auf Plausibilität geprüft. Nach der Erteilung des Kennzeichens prüft das BSI stichprobenartig und anlassbezogen, ob die Anforderungen über die Laufzeit eingehalten werden.

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