Samstag, Mai 21, 2022

Bei einer Konferenz zum Thema „KDT and European Chips Act“ Ende April wurde im Rahmen der Generalversammlung von ESCSEL ein neuer Name für die österreichische Technologieplattform beschlossen: ECSEL-Austria wird zu ESBS-Austria (Electronics and Software Based Systems). Anlass dafür war die Umbenennung des europäischen Programms KDT JU (Key Digital Technologies Joint Undertaking), das die Fördermittel für die nationalen Forschungsprojekte vergibt. Zudem inkludiert der neue Name auch den Bereich Software, der integraler Bestandteil der Electronic Based Systems ist. Im Rahmen der Konferenz wurden auch die Auswirkungen des European Chips Act auf ESBS-Austria diskutiert sowie eine aktuelle Studie zur Wirksamkeit der ECSEL-Förderung präsentiert.

ESBS-Austria (Electronics and Software Based Systems) – vormals ECSEL-Austria – treibt als Technologieplattform Projekte österreichischer Industrieunternehmen zur Entwicklung von Mikroelektronik voran, schafft Synergien und dient als Multiplikator. ESBS-Austria ist damit Enabler des European Chips Act. Der kürzlich von der EU-Kommission vorgelegte Entwurf zum European Chips Act soll die Halbleiter-Industrie in Europa stärken und deren weiteren Ausbau fördern.

„Wir freuen uns und sind stolz darauf, dass die EU-Institutionen anerkennen, welche wichtige Schlüsselrolle KDT JU in der Stärkung von Forschung, Entwicklung und Innovation in Europa hat. KDT JU ist maßgebliches Instrument zur Umsetzung des European Chips Act“, so Bert De Colvenaer, Executive Director of KDT JU. „Als Joint Undertaking haben wir uns bereits als äußerst effizienter Mechanismus erwiesen, um erstklassige Forschung und Innovation im Bereich elektronischer Komponenten und Systeme mit einem klaren Blick auf die Marktbedürfnisse voranzutreiben. Wir freuen uns nun darauf, unsere Aktivitäten an neue Herausforderungen und Prioritäten anzupassen und damit dazu beizutragen, die europäische Führungsrolle in Technologiedesign und Fertigung zu sichern.“

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